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Dieser Tage wird die Expedithalle in der Loft City wohl zur schönsten Markthalle Wiens: Die Edelstoff 03 hält dort wieder unter enormem Besucherandrang Einzug! 109 junge Designer aus Österreich, Deutschland, Kroatien, Serbien, Tschechien und Ungarn stellen am Gelände der ehemaligen Ankerbrot-Fabrik in Wien Favoriten unter dem Motto „edel forever“ zwei Tage lang an kleinen Ständen ihre Produkte und Innovationen vor. So verwundert es auch nicht, dass man an dem ein oder anderen Stand auch schon mal auf Englisch angesprochen werden kann.

Edelstoff`03Anders als der Titel „Edelstoff_03“ vermuten lässt, gibt es dort nicht nur jede Menge edler und teils auch praktischer Klamotten, sondern auch jede Menge Schmuck, Accessoires  und Taschen. Damit aber nicht genug finden sich auch Tongefäße, Papierwaren, Lampen, Designer-Wanduhren und anderes Wohnmobiliar sowie sogar die ein oder andere Weinflasche. Einige Stände widmen sich mit Stofftieren und Kindermode sogar nur den klein sten Besuchern des Designmarkts.

Für den Eintritt sind dieses Mal zwei Euro pro Person zu berappen, was drei Gratis-Nackellacke (nur für die Ladies) jedoch ganz schnell wieder wettmachen. Vorsicht ist bei unseren leider noch immer winterlichen Temperaturen allerdings bei der Wahl der Kleidung geboten, denn die Expedithalle ist nicht geheizt. Für das leibliche Wohl sorgen Hildegard Wurst, daisy’s fresh cupcakes, essthetikum und Schnittchen Disco. Selbstverständlich gibt’s auch wieder leckeren Café vom Espressomobil!

Die „Edelstoff_03“ kann noch am Samstag, 6. April 2013 und Sonntag, 7. April 2013 von jeweils 11:00 bis 18:00 Uhr besucht werden. Ein Besuch lohnt sich jedenfalls!

Eine Auflistung aller Designer findet ihr auf der offiziellen Website des Vereins Edelstoff  www.edelstoff.or.at.

Einige weitere Fotos:

Schon in den Jahren 2010 und 2011 wurden die Pläne des neuen Wohnbauprojekts „Preyerschen Höfe“ jeweils im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. Der Bau des neuen Wohnprojekts war auch Thema der Architekturtage 2010 und kam seither immer wieder zur Sprache. Informationsunterlagen zum Entwurf des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans Nr. 7977 und Links zu weiterführenden Artikeln sind im Beitrag vom 22.10.2011 zu finden.

Eine OTS-Aussendung vom 3.8.2012 gibt nun neuerlich Aufschluss über das aktuelle Vorhaben auf den Gründen des preyerschen Kinderspitals. Im Bereich der ehemaligen Schwesternheime (Absbergasse 32/Schrankenberggasse) sollen in naher Zukunft die ersten Wohnhäuser gebaut werden. Diese erste Wohnhausanlage wird zwei Wohnhäuser umfassen. Eines befindet sich in der Schrankenberggasse (Planung: Arch. Mag. Margarethe Cufer), das andere in der Absberggasse (Planung: Blaich & Delugan Architekten). Hier werden Wohnungen in der Größenordnung von zwei bis vier Zimmer (58-96m²) angeboten. An Baukosten muss man mit ca 150€/m² Eigenmittel rechnen, hinzu kommt eine geschätzte Miete von 8,90€/m².

Im Innenbereich der Wohnhausanlage wird man Spielplätze und Grüninseln vorfinden, des weiteren wird es auch noch Gemeinschaftsräume wie Kinderspielraum, Waschküche und Teeküche geben. Zum Entspannen wird die zukünftigen Mieter eine Dachterrasse, Sauna sowie ein Fitnesseinrichtungen mit Atrium erwarten. Im Bauteil in der Schrankenberggasse ist ein zentraler Fahrradraum für 180 Fahrräder vorgesehen, Kinderwagenräume befinden sich direkt in den jeweiligen Stiegenhäusern. Für PKW´s ist eine zweigeschossige Garage mit 180 Stellplätzen eingeplant.

50 Prozent der Wohnungen werden direkt durch das Wohnbauservice Wien vergeben, die andere Hälfte wird durch die Genossenschaft Sozialbau vergeben. Mit einer Fertigstellung wird derzeit im Frühjahr 2015 gerechnet.

 

Nähere Informationen über das neue Projekt Absberggasse 32 / Laaer-Berg-Straße 39 gibt es hier:

 

Wohnservice-Wien

Tel.: 24 503-25800

E-Mail: wohnberatung@wohnservice-wien.at

Internet: www.wohnservice-wien.at

 

Kundenberatung Bauträger Familie (Sozialbau)

E-Mail: kundenzentrum@sozialbau.at

Internet: www.sozialbau.at

Das Porr-Headquarter in Monte Laa in Wien Favoriten erstrahlt seit Mitte dieser Woche in neuem Glanz!

Passend zum Porr-Turm bekam nun auch der angrenzende Gebäudeteil des Porr-Headquarters an der Ecke Absberggasse / Laaer-Berg-Straße einen grauen Anstrich. Bereits am 8. August 2011 wurde mit dem Aufbau des Gerüsts an der Straßenseite Absberggasse begonnen. Schon am 25. August war diese Seite fertig gestrichen und vom Gerüst befreit!

Auch die andere Seite an der Laaer-Berg-Straße ließ nicht lange auf sich warten – pünktlich zum ersten September waren alle Arbeiten abgeschlossen und die Gerüste vollständig entfernt. Das gesamte Porr-Headquarter mit seinem bekannten Tower zeigt sich nun nicht mehr im alten Grau-Gelb sondern gänzlich in edlem Grau. Den fleißigen Arbeitern der Firmen „Hirsch – Malerei und mehr“ und „Kraus Gerüstebau GmbH“ sei Dank!

In einem aktuellen Artikel im Standard wird über den möglichen Verbleib der Ankerbrotfabrik in der Absberggasse berichtet. Wie man liest, gibt es bereits Kaufverhandlungen zwischen Ankerbrot und den Banken.

Wie bekannt, ist der Pachtvertrag bereits 2008 ausgelaufen. Durch den weiteren Verbleib der Firma auf dem Firmengelände wurden bereits Räumungsklagen eingereicht, welche die Erstinstanz bestätigte. Durch die Berufung der Ankerbrotfabrik ist nun die nächste Instanz am Zug.

Trotz dessen investierte Ankerbrot an die 20 Millionen Euro in die Modernisierung der Produktionsanlagen. Dies käme Ankerbrot günstiger als ein kompletter Neubau, dessen Kosten sich auf geschätzte 40 bis 50 Millionen belaufen würden.

Für Konflikte sorgt jedoch auch die Tatsache, dass hier Anrainer wie die „Loft-City“ (die sich im Endausbau befindet) über diese Entwicklung weniger erfreut sind. Vor Kauf und Umbaustart der Lofts war stets die Rede davon, dass es zukünftig in unmittelbarer Nachbarschaft kein Industriegebiet mehr geben wird. Sollte Ankerbrot in der Absberggasse verbleiben, entspräche das nicht dem Sinn der Anrainer wie auch der Wiener Stadtentwicklung.

Ein weiterer Artikel im Kurier berichtet über den Umbau der Ankerbrotfilialen mit erweitertem  Produktsortiment. Auch das Logo und die Filialen – innen wie auch außen – sollen neu gestaltet werden. Dafür sollen Backsteine und natürliche Materialien verwendet werden. Der Umbau, der sich mit geschätzt € 100.000,– pro Filiale zu Buche schlagen wird, soll in den nächsten fünf Jahren abgeschlossen werden.

Hier entlang gehts zu weiteren Informationen zur historischen Ankerbrotfabrik und zur Loft City.

Am vergangenen Freitag, den 27. Mai 2011, war es wieder so weit: Zahlreiche Staaten in Europa feierten den internationalen Nachbarschaftstag. Auch in Wien wurden wieder viele Veranstaltungen hierfür angemeldet, unter anderem auch zwei am Laaer Berg.

 32 Länder, über zehn Millionen Menschen – das ist die Bilanz, die der europäische Nachbarschaftstag seit der Idee seiner Gründung im Jahre 1990 aufweist. Das Fest der Nachbarschaft soll Menschen näher zusammenbringen und wurde heuer auch zum vierten Mal in Wien veranstaltet.

Auch am Laaer Berg wurde heuer wieder mitgefeiert. In Monte Laa war wie schon letztes Jahr die Rettung zu Besuch und auch eine Hüpfburg für die jungen und junggebliebenen Besucher wurde wieder aufgebaut. Nachdem der starken Regenguss nachgelassen hatte, kamen doch noch einige Besucher zu den aufgebauten Ständen. Ebenfalls mit dabei war der Volksschulchor vom Campus Monte Laa. Auch die Mädels der Tanzschule Heidenreich konnten um halb vier Uhr nachmittags ihre Tanzvorführung zu den Beats von Christina Aguilera und anderen Hits abhalten.

Aber nicht nur Monte Laa, sondern auch die sogenannte „Kreta“ war Schauplatz des heurigen Festes der Nachbarschaft. Gemütlich Zusammensitzen und miteinander Plaudern hieß es somit nur wenige Meter weiter an der Ecke Quellenstraße / Absberggasse beim „Kreta-Picknick“.

Wer sich unter „Kreta“ nichts vorstellen kann dem sei ein kleiner Ausblick auf einen bald im History-Bereich erscheinenden Artikel gegönnt: Zur selben Zeit, als damals mit der Bebauung des Gebiets südlich der Absberggasse begonnen wurde, herrschte ein Aufstand auf Kreta. Da die Gegend rund um die Absberggasse als unsicher galt, nannte man das Gebiet kurzerhand „Kretainsel“ bzw. in der Kurzform einfach nur „Kreta“.

Weitere Informationen zum europäischen Nachbarschaftstag können im Artikel des vergangenen Jahres, der auch weiterführende Links beinhaltet, nachgelesen werden.