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Schon in den Jahren 2010 und 2011 wurden die Pläne des neuen Wohnbauprojekts „Preyerschen Höfe“ jeweils im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. Der Bau des neuen Wohnprojekts war auch Thema der Architekturtage 2010 und kam seither immer wieder zur Sprache. Informationsunterlagen zum Entwurf des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans Nr. 7977 und Links zu weiterführenden Artikeln sind im Beitrag vom 22.10.2011 zu finden.

Eine OTS-Aussendung vom 3.8.2012 gibt nun neuerlich Aufschluss über das aktuelle Vorhaben auf den Gründen des preyerschen Kinderspitals. Im Bereich der ehemaligen Schwesternheime (Absbergasse 32/Schrankenberggasse) sollen in naher Zukunft die ersten Wohnhäuser gebaut werden. Diese erste Wohnhausanlage wird zwei Wohnhäuser umfassen. Eines befindet sich in der Schrankenberggasse (Planung: Arch. Mag. Margarethe Cufer), das andere in der Absberggasse (Planung: Blaich & Delugan Architekten). Hier werden Wohnungen in der Größenordnung von zwei bis vier Zimmer (58-96m²) angeboten. An Baukosten muss man mit ca 150€/m² Eigenmittel rechnen, hinzu kommt eine geschätzte Miete von 8,90€/m².

Im Innenbereich der Wohnhausanlage wird man Spielplätze und Grüninseln vorfinden, des weiteren wird es auch noch Gemeinschaftsräume wie Kinderspielraum, Waschküche und Teeküche geben. Zum Entspannen wird die zukünftigen Mieter eine Dachterrasse, Sauna sowie ein Fitnesseinrichtungen mit Atrium erwarten. Im Bauteil in der Schrankenberggasse ist ein zentraler Fahrradraum für 180 Fahrräder vorgesehen, Kinderwagenräume befinden sich direkt in den jeweiligen Stiegenhäusern. Für PKW´s ist eine zweigeschossige Garage mit 180 Stellplätzen eingeplant.

50 Prozent der Wohnungen werden direkt durch das Wohnbauservice Wien vergeben, die andere Hälfte wird durch die Genossenschaft Sozialbau vergeben. Mit einer Fertigstellung wird derzeit im Frühjahr 2015 gerechnet.

 

Nähere Informationen über das neue Projekt Absberggasse 32 / Laaer-Berg-Straße 39 gibt es hier:

 

Wohnservice-Wien

Tel.: 24 503-25800

E-Mail: wohnberatung@wohnservice-wien.at

Internet: www.wohnservice-wien.at

 

Kundenberatung Bauträger Familie (Sozialbau)

E-Mail: kundenzentrum@sozialbau.at

Internet: www.sozialbau.at

Monte Laa erhält – neben dem neuen Bau in der Collmanngasse 3 – wie bekannt bald einen weiteren neuen Wohnbau in der Moselgasse, das „Verdino“. Unter dem Motto „Wohnen am Laaer Wald“ werden hier derzeit 103 neue Wohnungen errichtet. Mit der Planung für den stilistischen Wohnbau begann man bereits im Jahre 2006. Im Mai 2009 wurden sodann die Baumaschinen gestartet. Nach nur kurzer Bauzeit soll der neue Genossenschaftsbau der BUWOG in der Moselgasse 23-25 bereits Ende diesen Jahres bezugsfertig sein.

Schon jetzt erkennt man, dass es sich nur noch um eine kleine Frage der Zeit handelt bis die neuen Bewohner in den Wohnblock einziehen. Die markante Box an der Straßenfront in der Moselgasse erstrahlt bereits in frischer grüner Farbe. Der charakteristische Wohnbau wurde von Architektin DI Dr. Patricia Zacek geplant und bettet sich harmonisch in die (grüne) Umgebung des Laaer Waldes ein. Aus der Luft erinnert die Form des vierstöckigen Gebäudes an einen Kamm. So erstrecken sich vom Haupttrakt an der Straßenfront insgesamt vier „Finger“ nach hinten. Diese vier Finger sind an den Haupttrakt angedockt und bilden dadurch eine Nahtstelle, an der sich das Hauptwegesystem befindet. Von diesem aus ist nicht nur die gesamte Anlage erreichbar, es finden sich dort auch die Gemeinschaftseinrichtungen wie etwa die Abstellräume für Kinderwägen und Fahrräder, der Waschsalon (mit zugeordnetem Kleinkinderbereich) sowie der verglaste Gemeinschafts- und Spielraum, der abends beleuchtet wird. Auf der Grundstücksfläche von insgesamt 5775m² finden sich jedoch nicht nur 2816m² bebaute Fläche, sondern auch Mietergärten und ein groß gestalteter Spielbereich mit einer Fläche von 500m². Bei den insgesamt 103 Wohnungen handelt es sich um 38 geförderte Mietwohnungen, 57 geförderte Eigentumswohnungen und acht freifinanzierte Eigentumswohnungen. Mit Größen von 52m² bis 127m² verfügen die Wohnungen über zwei bis fünf Zimmer. Durch die Ausgestaltung als Appartements, Maisonetten oder Dachgeschosswohnungen mit Terrassen ist für jeden Wohngeschmack etwas dabei. Neben den Terrassen und Mietergärten gibt es auch Loggien, die sich wie lange Bänder an der Fassade der im Innenbereich der Anlage liegenden „Finger“ entlang ziehen.

Übrigens: Das allerletzte Wort ist noch nicht gesprochen. Wer schnell genug ist kann sich trotz zahlreicher Interessenten noch für die eine oder andere Wohnung über Wohnservice Wien oder direkt bei der BUWOG anmelden und mit etwas Glück bereits in wenigen Monaten in den neuen Wohntraum einziehen.

Das Areal des Preyer’schen Kinderspitals soll zur familienfreundlichen Wohnstadt werden, inklusive Nahversorgung und sozialer Infrastruktur. Auch geplant: ein Kindergarten.

Ein Wohnquartier mit vier Baukörpern und drei großzügigen Innenhöfen für die Erholung im Freien: Das sieht der Entwurf der BWM- Architekten und Partner für die Nachnutzung des Areals in Wien- Favoriten vor, auf dem derzeit noch das Gottfried von Preyer’sche Kinderspital steht. Das Architekturbüro hat den von der Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft WSE, einer Tochter der Wien Holding, ausgeschriebenen städtebaulichen Ideenwettbewerb gewonnen. Den zweiten Preis erhielt der Entwurf von königlarch architekten, den dritten Platz belegten BLAICH + DELUGAN ARCHITEKTEN. Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) wird das Kinderspital in einen Neubau im Kaiser Franz Josef Spital im gleichen Bezirk voraussichtlich im Jahr 2014 übersiedeln.

Auf der rund 2,5 Hektar großen Liegenschaft werden familienfreundliche Wohnbauten samt Nahversorgung und sozialer Infrastruktur entstehen. Der Entwurf sieht an die Blockrandbebauung der Umgebung angelehnte Strukturen vor. Die vier Baukörper mit gestaffelten Gebäudehöhen sind so konzipiert und teilweise mit Zwischengeschoßen ausgestattet, dass sie von unterschiedlichen Niveaus betreten werden können. Die Gebäude rücken von den Grenzen des Planungsareals ab. Das schafft Abstand zur umliegenden Bebauung. Die Absberggasse wird durch Alleepflanzungen aufgewertet.

 

Unverwechselbare Höfe

Die Wohnbauten sind teilweise in der Erdgeschoßzone unterbrochen. So schaffen die Planer großzügige Durchwegungen für Fußgänger. Die geöffneten Blockrandstrukturen erzeugen Plätze und Freiräume für Kommunikation und Erholung. Charakteristische Baumgruppen machen die einzelnen Höfe unverwechselbar. Mit Rampen und Stufen gleichen die Architekten die Geländeunterschiede aus. Auch an die Möglichkeit von integriertem Generationenwohnen wurde gedacht: Klassische Trakterschließungen können zu Wohngemeinschaften für Jung und Alt ausgebaut werden. In den Erdgeschoßen sind zum Teil Sondernutzungen für Start- Ups, Nahversorgung und soziale Infrastruktur vorgesehen. Alle Wohnungen sind entweder mit Mietergärten, Balkonen/Loggien oder Dachterrassen ausgestattet. Der geplante Kindergarten wird für Bewohner und Anrainer offen stehen.

Die WSE hat im Auftrag des KAV bereits im Vorfeld des Wettbewerbs Grundlagenstudien zu Verkehr und Freiflächen erstellen lassen. Besonders attraktiv an diesem Standort ist die vorhandene Infrastruktur vor allem an der Favoritenstraße, sowie die Nähe zum Erholungsgebiet Laaer Berg und zum Böhmischen Prater. Durch die zukünftig fußläufig erreichbare U1- Station Troststraße und die geplanten Straßenbahnverlängerungen verfügt die Liegenschaft ab 2015 über eine sehr gute Verkehrsanbindung. „Damit erfüllt das Areal sämtliche Voraussetzungen für familienfreundliches Wohnen. Genau das haben die Planer des Siegerentwurfs besonders berücksichtigt“, sagt WSE – Geschäftsführer Josef Herwei.

 

Zahlreiche Um- und Zubauten

Das Gottfried von Preyer’sche Kinderspital wurde 1910 bis 1914 erbaut. In den folgenden Jahrzehnten gab es zahlreiche Um- und Zubauten. Die vorgesehene Verlagerung der Einrichtung in ein neues Mutter- Kind- Zentrum im Kaiser- Franz- Josef- Spital trägt nachhaltig zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Kindern in Wien bei.

Die Entwürfe aller sechs geladenen Planungsbüros werden im Mai in einer Ausstellung in der Gebietsbetreuung Favoriten gezeigt.

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(Quelle: http://www.vienna.at Foto ©BWM-Architekten)