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Der erste Presseartikel zu unserem Anliegen wurde in der Heute vom 10.02.2010 veröffentlicht. Wir die Bürger/Nachbarn sind bemüht unser Anliegen bestmöglich vor der Stadtpolitik zu vertreten und auch dafür einzutreten.

Am 29.11.2009 war es soweit, in Monte Laa  fand das erste Adventfest statt, dieses verlief äusserst erfolgreich. Die Organisation war bestens und die vielen Helferlein taten ihr übriges, dadurch war einmal die Grundvorraussetzung gegeben damit es ein schönes Fest werden kann. Jetzt müssen nur noch die Bewohner in und um Montelaa das Fest besuchen.

Die Vorbereitungen waren weitgehend abgeschlossen als um 13 Uhr das Fest begann und schon die ersten interessierten Nachbarn auftauchen, Karibu und ich selbst waren auch vor Ort da wir Weihnachtskekse gespendet haben sowie die Fotos während des Festes gemacht hatten. Das Wetter hatte es auch wieder gut gemeint, wohl ein Dankeschön “von Oben” für das Bemühen aller Beteiligten. Wenn man so über den Platz schlenderte kam man zu einem Stand mit vielen Ketten, Ohrringen und dergleigen aus wundervollen Perlen. Für die “Edellikör&Weingenießer” hatte ein Hobbywinzer aus dem 22-ten Bezirk jede Menge Köstlichkeiten dabei. Auch befand sich ein Stand mit schönen Kerzen, ein weiterer Stand bot Kränze, bemalte Steine sowie weitere schöne handgearbeitete Accessoires zu sehr moderaten Preisen an – jedes war diesen Preis auch wert. Fürs leibliche Wohl war auch gesorgt, es gab daneben noch Punsch, Glühwein, Maroni und das kulinarische Highlight “Feuerflecken”. An Unterhaltung gab es für die Kleinsten Bastelstunden und Märchenlesungen, daneben noch Livemusik und ganz wichtig das nette Gespräch mit den Nachbarn von nebenan. Am Ende des Adventabends kann man sagen es war ein schönes, gelungenes Fest und ich freue mich schon auf das nächste….

Fotos dazu kann man sich hier ansehen

Vom Kindergarten bis zum Ende der Schulpflicht soll künftig an einem Ort unterrichtet werden – Ob Gymnasien dabei sein werden, weiß man nicht..

Die Koordinatoren verdienen insgesamt 150.000 Euro Wien – Das Schulsystem ist im Umbruch, das beweisen erste Gehversuche mit der gemeinsamen Schule der Zehn- bis 14-Jährigen (siehe Artikel unten). Dazu passend ist also auch das Bestreben der Wiener Stadtregierung, das Schulgesetz zu ändern. Noch dazu, da Bildung auch bei der Klubtagung der SPÖ im burgenländischen Rust kommende Woche mit dem Gratis-Kindergarten prominent thematisiert werden soll.

Eine der Neuerungen im Schulgesetz: Der Campus wird verankert. Die Definition ist laut Gesetzesentwurf: “Ganztägige Schulformen (…) und ganztägige Kinderbetreuungseinrichtungen (…) können als gemeinsame Bildungseinrichtungen geführt werden und führen die Bezeichnung Campus.”

Dafür steht aber schon fest, dass es drei Verwaltungsfunktionen geben soll: einen Campusleiter für Wien und zwei Campusadministratoren für jeden Standort. Auch das Thema Gehälter ist geklärt: Jährlich 70.000 Euro brutto für den Leiter und 40.000 Euro für die Administratoren.

Ein derartiger Campus für Null- bis Zehnjährige soll kommendes Schuljahr in Monte Laa eröffnen. Ein weiterer startet im Herbst 2010 im Nordbahnhofgelände, dort werden auch Zehn- bis 14-Jährige unterrichtet. Im innerstädtischen Bereich gibt es zwar vier Standorte, die unter “Campus” laufen, diese sind aber Volksschulen mit einer speziellen Nachmittagsbetreuung. Denn die Idee hinter dem Campus-Modell ist, dass Eltern künftig weder Taxi spielen müssen, noch den Nachhilfelehrer geben, beziehungsweise suchen müssen. 

Sowohl Sport- und Musikangebot als auch Hausübungs-Betreuung werden in der Schule angeboten. Vorreiter Privatschulen Campus-Vorreiter sind konfessionelle Privatschulen, wie etwa die katholische Privatschule Friesgasse, wo vom Kindergarten über Hauptschule bis zur AHS alle Schulformen vertreten sind, oder die jüdische Zwi-Perez-Chajes-Schule im Wiener Prater.

Stadtschulratspräsident-Vize Walter Strobl (VP) bezeichnet das Wiener Campus-Modell als “vollkommen unklar und unausgegoren” . Ein Campus mache nur dann Sinn, wenn auch Bundesschulen (Unter- und Oberstufe Gymnasien, Berufsschulen) mit eingebunden seien. Eine bundesgesetzliche Regelung für derartige Kooperationen fehlt aber. Ausnahmen bilden die Schulversuche Neue Mittelschule und Kooperative Mittelschule.

Hier gibt es Auffassungsunterschiede zwischen SPÖ und ÖVP, was die weiterführenden Schulen betrifft. Wo die SPÖ längerfristig die Gesamtschule etablieren will, möchte die ÖVP nach wie vor die Trennung Hauptschule und AHS beibehalten, allerdings mit “innerer Differenzierung”.

Nun wollen sich dem Vernehmen nach Schulstadträtin Grete Laska (SP) und der Wiener VP-Chef, Wissenschaftsminister Johannes Hahn, annähern. Seit Jahren gibt es allerdings keine Annäherung beim Thema Schulentwicklungsplan (Schep), in dem festgelegt werden soll, wie man auf Schülerströme reagiert, wo man Schulen braucht, wie viele Lehrer man einsetzt. Der Schep wurde vor elf Jahren vom Gemeinderat beschlossen, aber nie umgesetzt. Nicht nur die ÖVP, sondern auch SP-Lehrergewerkschafter fordern einen Maßnahmenplan für die kommenden Jahre.

Analysen gebe es, sagt Laskas Sprecherin Monika Sperber. Das Schulsystem sei eben dynamisch. So einfach wie in der Stadtentwicklung könne man bei Schulen keinen Plan erstellen.

(Marijana Miljkovi?, DER STANDARD)