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Kurz vor Weihnachten versammelten sich die Bezirksräte Favoritens zur letzten Bezirksvertretungssitzung des Jahres. Auf der Tagesordnung stand daher wie gewohnt das Bezirksbudget für das kommende Jahr, welches auch dieses Mal wieder für aufgeregte Gemüter sorgte.

Der Entwurf des Bezirks-Voranschlags für 2014 sorgte bereits eingangs für Kritik der Opposition: Der Schuldenstand werde damit vermutlich nicht geringer werden, desweiteren sind diverse Posten nicht enthalten. So sollen beispielsweise beim neuen Hauptbahnhof rund 1000 Schul- und Kindergartenkinder angesiedelt werden. Die Kosten in Höhe von rund € 1,3 Mio. (für den Winterdienst, etc.) finden sich jedoch nicht im Entwurf des Bezirks-Voranschlags für 2014.

Bezirksrat Stefan Berger (FPÖ) informierte darüber, dass jeder bei der Bezirksvorstehung in den Entwurf Einsicht nehmen kann. Da der Voranschlag aber nicht eingehalten werden kann und damit nicht so ganz der Wahrheit entspricht, wird die FPÖ den Entwurf ablehnen. Er betonte jedoch, dass man die Bemühungen des Vorsitzenden sehr wohl zur Kenntnis genommen werden.

Auch Bezirksrat Thomas Kohl (ÖVP) meint, dass das Budget nicht der Wahrheit entspricht. Von der Gemeinde Wien erhält der Bezirk € 15,8 Mio., € 21 Mio. plant der Bezirk jedoch auszugeben. Damit werden rund fünf Millionen Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Dabei findet man im Budget diverse Posten wie beispielsweise Schulsanierungen nicht. Angesichts der geplanten Ausgaben für Parkbetreuung in Höhe von rund € 600.000,– fragt sich Bezirksrat Kohl zudem, ob der Bezirk die Mittel richtig und optimal einsetzt.

Er gibt zu bedenken, dass das Budget sehr undurchsichtig ist und man sich als Bürger schwer tut festzustellen, wie die Finanzsituation des Bezirks ist. Es sei kein Wunder, dass sich niemand den Entwurf des Budgets im Rahmen der öffentlichen Auflage ansieht. Kurz zusammengefasst hat der Bezirk sowohl Schulden als auch etwas auf der Kante. In Summe ergibt das ein Minus, das zwar kleiner aber dennoch vorhanden ist. Er ist der Ansicht dass man das besser machen könnte. Die ÖVP wird aus diesen Gründen dem Budget in dieser Form nicht zustimmen.

Bezirksrat Hashemi-Gerdehi (Grüne) hingegen lobt die Investitionen in die Bildung und Infrastruktur sowie die Parkbetreuung, die das Wohl der Kinder und des Zusammenhalts fördert. Er versteht die Kritik am Budget nicht und merkt an, dass alle Kinder ihre Kinder sind, nicht nur die österreichischen.

Bezirksrat Berger (FPÖ) stellt hierzu klar, dass nicht zwischen österreichischen und ausländischen Kindern unterschieden wurde. Das sind Worte, die den Vorrednern von Bezirksrat Hashemi-Gerdhi (Grüne) in den Mund gelegt werden. Weiters wurde nicht kritisiert, dass in Schulgebäude investiert wird. Die FPÖ ist für nachhaltige Investitionen und nicht für Containerklassen. Auch wurde die Parkbetreuung nie in Frage gestellt. Da sich jedoch die Qualität durch Wettbewerb erhöht soll es auch andere Organisationen geben die sich darum kümmern. Es soll daher in diesem Bereich Konkurrenz geben.

Auch Bezirksrat Kohl (ÖVP) meldet sich nochmal zu Wort. Die ÖVP will, dass für die richtigen Maßnahmen das richtige Geld eingesetzt wird. Hier geht es um den maximalen Nutzen und um nichts anderes. Die ÖVP hat vor zwei Jahren einen Antrag eingebracht damit mehr Transparenz in das Budget kommt und damit man in der Übersicht auf einen Blick alles sehen kann ohne recherchieren zu müssen. Dieser Antrag wurde abgelehnt und lt. Bezirksrat Kohl offensichtlich nicht wertgeschätzt.

Bezirksrat Georg Prack (Grüne) gab bekannt, dass die Grünen dem Budget natürlich zustimmen, nannte es jedoch eine Mangelverwaltung auf hohem Niveau. Man sieht, dass auf lokaler Ebene nicht ausreichend Mittel zur Verfügung stehen. Das zeigt, dass man nur das Notwendigste machen kann. Die Bundesregierung hat hier Aufgaben zu erledigen, man wird daher auch nicht drum herum kommen das Vermögen zu besteuern. Seiner Ansicht nach zeigt das Budget, dass die Gemeinden und Bezirke sehr sparsam arbeiten.

Entsprechend wenig überraschend fiel die anschließende Abstimmung aus: ÖVP und FPÖ stimmten gegen den Entwurf des Bezirks-Voranschlags für 2014, SPÖ und Grüne dafür.

Die danach behandelten weiteren Geschäftsstücke der verschiedenen Ausschüsse und Kommissionen der Bezirksvertretung wurden ohne Wortmeldungen einstimmig angenommen. So auch die Mitteilung der Bezirksentwicklungskommission zum ÖVP-Antrag betreffend den Planungsstand des östlichen Zugangs zur neuen U1-Station „Neulaa“ sowie die Mitteilung des Umweltausschusses zum ÖVP-Antrag betreffend Mistkübel entlang der Laaer-Berg-Straße.

Das Geschäftsstück betreffend die Mitteilung der Verkehrskommission zum ÖVP-Antrag hinsichtlich einer Goodwillaktion für Betroffene der U1-Bauarbeiten hingegen wurde lt. Bezirksvorsteherin-Stv. Josef Kaindl (SPÖ) von der Tagesordnung abgesetzt.

Anschließend wurden die Anfragen aus der letzten Sitzung beantwortet:

Zur Anfrage der ÖVP betreffend die Nahversorgung am Laaer Berg zwischen Bitterlichstraße und Filmteichstraße merkte Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner (SPÖ) an, dass das Thema von Zeit zu Zeit aufkommt. Es spricht nichts dagegen, jedoch stellt sich die Frage, wer das möchte. Es besteht nämlich zwar Niederlassungsfreiheit, aber ob man dort überleben kann ist ihrer Ansicht nach fragwürdig. Der Grund dafür liegt darin, dass viele Bewohner mit dem Auto anderweitig einkaufen fahren und das angesprochene Gebiet sehr klein ist. Hermine Mospointner stimmt einer Nahversorgung zwischen der Bitterlichstraße und der Filmteichstraße jedoch sehr gerne zu.

Hinsichtlich der Anfrage der Grünen zu neue Garnituren und Ampelschaltungen für einen flüssigeren Verkehr der Straßenbahnlinie 6 wurde kurz mitgeteilt, dass die Ampelanlagen optimiert wurden und derzeit alle in Frage kommenden Störquellen evaluiert werden.

Die aktuelle Anfrage der ÖVP betreffend Maßnahmen für eine pünktliche Straßenbahnlinie 6 wird in der nächsten Sitzung beantwortet werden.

Die Bezirksräte beschäftigen jedoch auch noch andere Verkehrsverbindungen. So wurde ein Antrag der Grünen betreffend die Verlängerung der Straßenbahnlinie D einstimmig der Verkehrskommission zugewiesen. Ebenfalls einstimmig der Verkehrskommission zugewiesen wurde ein weiterer Antrag der Grünen, der eine Verkehrszählung in der Gudrunstraße bei der Absberggasse und bei der Favoritenstraße zum Inhalt hatte.

Die ÖVP beschäftigte sich in zwei Anträgen mit der neuen U1-Verlängerung. Die Anträge betreffend einen Zwischenbericht zur Planung des U1-Sekundärnetzes und einen Zwischenbericht zur Planung Reumannplatz wurden einstimmig der Bezirksentwicklungskommission zugewiesen.

Der Antrag der FPÖ hinsichtlich einer Einbahn in der Waldgasse zwischen der Bürgergasse in Richtung Laaer-Berg-Straße wurde einstimmig der Verkehrskommission zugewiesen.

Abschließend wünschte Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner (SPÖ) besinnliche Feiertage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und weiterhin frohes Schaffen für den Bezirk. BV-Stv. Josef Kaindl (SPÖ) schloss sich dem an und beendete die Sitzung um 17:15 Uhr.

Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung für Favoriten findet am 26. Februar 2014 um 16:00 Uhr im Amtsgebäude am Keplerplatz 5 statt und ist öffentlich zugänglich.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Erlebnisbericht handelt. Alle hier lesbaren Informationen wurden von den Verantwortlichen an die anwesenden Bürger während der Veranstaltung so weitergegeben und können von montelaa.biz nicht auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen werden.

montelaa.biz feiert sein dreijähriges Bestehen und blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück.

Wie bekannt, hat es montelaa.biz zur Aufgabe gemacht, über Interessantes am und rund um Monte Laa zu berichten. Dazu gehört seit über einem Jahr auch der History- und Architekturbereich, in dem sich eine Menge Wissenswertes über das grüne Bergerl und das Stadtentwicklungsgebiet Monte Laa findet. Vor allen Dingen ist montelaa.biz jedoch die zu allererst geschaffene Seite seiner Art in Monte Laa – ja, montelaa.biz wird sowohl strukturtechnisch als auch inhaltlich nachkopiert, allerdings ist und bleibt montelaa.biz das Original – und wahrlich eine Seite mit Biss: Aktiv, informativ und aktuell!

Auf Trab hielten uns somit auch im letzten Jahr nicht nur die News über das aktuelle Geschehen sondern auch viele Veranstaltungen, Feste und Feierlichkeiten die in, am und rund um Monte Laa abgehalten wurden. Erwähnenswert sind dabei beispielsweise das Adventfest und die Laternenfeier des Campus Monte Laa, das Oberlaaerfest bei der Therme Wien oder auch das mit einer spektakulären Hubschrauberlandung einhergegangene Spielefest des preyerschen Kinderspitals. Zahlreiche Besucher (und das Team von montelaa.biz) zog auch das jährliche Mittelalterfest und das Oktoberfest im nahen böhmischen Prater sowie der Tendance-Ball der Tanzschule Heidenreich an, die seit wenigen Monaten auch Zumba Fitness anbietet. Ein absolutes, nicht so schnell wiederkehrendes Erlebnis war natürlich auch der sogenannte „Blutmond“, der sich in der Nacht von 15. auf 16. Juni 2011 über Wien ein klein wenig zeigte.

Die dadurch entstandenen (mittlerweile insgesamt über 250) Beiträge und Artikel wurden bereits über 80.000 mal gelesen, über 1.600 Fotos weit über hunderttausend Mal angeklickt. Zu einem der bewegendsten Themen des vergangenen Jahres wurde das Ringen, Bangen und Mitfiebern rund um das Parkpickerl für Favoriten, dicht gefolgt vom Ausbau der U-Bahnlinie U1.

Alleine im Jahr 2011 wurde montelaa.biz – ohne Suchmaschinen – rund 400.000 Mal aufgerufen, dabei blieben im Schnitt knapp 80 Besucher pro Tag (bei 1080 Seitenaufrufen pro Tag) jeweils mehr als fünf Minuten auf der Webseite um sich zu informieren oder Fotos anzusehen.

Das rege Interesse, das montelaa.biz auf unterschiedlichste Art und Weise entgegen gebracht wird, ist für uns eine Bestätigung, dass wir für den ein oder anderen Leser/in interessante Informationen zur Verfügung stellen. Vielen herzlichen Dank dafür! Wir freuen uns auf die Zukunft und blicken voller Vorfreude in das vierte und sicherlich wieder spannende und aufregende Lebensjahr von montelaa.biz 🙂

Euer
montelaa.biz-Team

PS: Ein paar kleine allgemeine Details zu montelaa.biz im Wandel der Zeit finden sich im Geburtstagsartikel vom 22.3.2011.

So lautet der Titel eines Presseartikels, in dem Projekte wie der neue Hauptbahnhof und die dadurch entstehenden Wohnungen sowie der neue Campus thematisiert werden. Weiters liest man über den derzeitigen Ausbau der U-Bahnlinie U1 in Richtung Rothneusiedl.

 Ebenso aktuell ist für den Bezirk das sogenannte Parkpickerl, über dessen Einführung (oder Nicht-Einführung) eine Bürgerbefragung entscheiden soll.

Aber auch Monte Laa findet sich in dem Artikel wieder, denn wie die Bewohner selbst wissen ist die öffentliche Verkehrsanbindung derzeit äußerst mangelhaft. Die Verlegung der Straßenbahnlinie 67 in die Laaer-Berg-Straße wird noch Jahre andauern, bis dahin heißt es Geduld haben. Nach wie vor ist noch von einer Verlängerung der Straßenbahnlinie D bis zur Absberggasse zu lesen, sodass Monte Laa am Ende vielleicht sogar zwei Straßenbahnlinien als öffentliche Verkehrsanbindung haben könnte. Der ganze Artikel aus der Presse kann man hier lesen.

Die zukünftige öffentliche Verkehrsanbindung Monte Laa´s steht weiterhin in den Sternen. Zahlreiche Lösungsansätze, von U1-Ausbau bis hin zu Überlegungen von Straßenbahnverlängerungen und –verlegungen, werden mittlerweile seit Jahren diskutiert. Einem aktuellen Kurier-Artikel nach ist nun auch die geplante Verlängerung der U1 gefährdet.

Von einer zukünftig ausreichenden öffentlichen Verkehrsanbindung sind vor allem rund um das Stadtentwicklungsgebiet Monte Laa wichtige Gebiete betroffen, wie etwa der Böhmische Prater und die angrenzende Kleingartensiedlung sowie das Naherholungsgebiet Laaerwald.

Auf Anregung des Bezirks verkürzten die Wiener Linien Anfang diesen Jahres die Intervallzeiten der Buslinie 68A. So fährt nunmehr seit 7. Jänner bei der Schülerspitze an Schultagen von Montag bis Freitag ein zusätzlicher Bus. Die Intervalle werden auch im übrigen Frühverkehr von bisher fünf bis sechs auf vier bis fünf Minuten sowie im nachmittäglichen Berufsverkehr von bisher sechs auf fünf Minuten verkürzt. In der Praxis hat sich diese Regelung bis dato als Tropfen auf den heißen Stein erwiesen.

Auch die geplante U1-Verlängerung gerät nunmehr ins Stocken, wie ein kürzlich erschienener Bericht im Kurier aufzeigt. Demnach ist die Verlängerung nach Rothneusiedl mehr oder weniger Geschichte, ein Teilausbau bis zur Alaudagasse oder ev. auch zum Stockholmerplatz realistisch. Der Grüne Rüdiger Maresch spricht im Kurier-Artikel über so manch neue Idee, die für eine bessere Anbindung Monte Laa´s sorgen soll.

Die zukünftige öffentliche Verkehrsanbindung Monte Laa´s steht weiterhin in den Sternen. Zahlreiche Lösungsansätze, von U1-Ausbau bis hin zu Überlegungen von Straßenbahnverlängerungen und –verlegungen, werden mittlerweile seit Jahren diskutiert. Einem aktuellen Kurier-Artikel nach ist nun auch die geplante Verlängerung der U1 gefährdet.

Von einer zukünftig ausreichenden öffentlichen Verkehrsanbindung sind vor allem rund um das Stadtentwicklungsgebiet Monte Laa wichtige Gebiete betroffen, wie etwa der Böhmische Prater und die angrenzende Kleingartensiedlung sowie das Naherholungsgebiet Laaerwald.

Auf Anregung des Bezirks verkürzten die Wiener Linien Anfang diesen Jahres die Intervallzeiten der Buslinie 68A. So fährt nunmehr seit 7. Jänner bei der Schülerspitze an Schultagen von Montag bis Freitag ein zusätzlicher Bus. Die Intervalle werden auch im übrigen Frühverkehr von bisher fünf bis sechs auf vier bis fünf Minuten sowie im nachmittäglichen Berufsverkehr von bisher sechs auf fünf Minuten verkürzt. In der Praxis hat sich diese Regelung bis dato als Tropfen auf den heißen Stein erwiesen.

Auch die geplante U1-Verlängerung gerät nunmehr ins Stocken, wie ein kürzlich erschienener Bericht im Kurier aufzeigt. Demnach ist die Verlängerung nach Rothneusiedl mehr oder weniger Geschichte, ein Teilausbau bis zur Alaudagasse oder ev. auch zum Stockholmerplatz realistisch. Der Grüne Rüdiger Maresch spricht im Kurier-Artikel über so manch neue Idee, die für eine bessere Anbindung Monte Laa´s sorgen soll.