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Am 7. Mai 2014 haben sich die Bezirksräte Favoritens erneut zur Sitzung der Bezirksvertretung im Amtsgebäude am Keplerplatz 5 versammelt und sich zwei Stunden lang den aktuellen Themen im Bezirk gewidmet.

Zu Beginn wurden die Mitteilungen sowie die Geschäftsstücke des Finanzausschusses und der Sozialkommission behandelt. Im Rahmen der Geschäftsstücke der Bezirksentwicklungskommission wurde die Mitteilung zum ÖVP-Antrag betreffend einen Zwischenbericht zur Planung des Reumannplatzes ohne Wortmeldungen angenommen.

Unter den Geschäftsstücken der Verkehrskommission fanden sich unter anderem die Mitteilungen der Verkehrskommission zum Antrag der Grünen betreffend einen Zebrastreifen in der Urselbrunnengasse auf Höhe der Querung zum Campus Monte Laa (etwa Urselbrunnengasse 17) und zum gleichgelagerten SPÖ-Antrag zum Schulweg Rudolf-Friemel-Gasse (Querung Urselbrunnengasse, Markierung Zebrastreifen). Im Ergebnis wurde darin berichtet, dass am Schulweg zum Campus Monte Laa bei der Querung der Urselbrunnengasse ein Schutzweg (dh ein Zebrastreifen) markiert wird. Beide Mitteilungen wurden ohne Wortmeldungen angenommen.

Beantwortet wurden auch die ÖVP-Anfragen aus der letzten Sitzung der Bezirksvertretung: Die Fertigstellung der Studie zur Oberflächengestaltung der U-Bahnlinie U1 ist demnach für Herbst 2014 geplant. Die Hauptaktivitäten für die Planungen werden voraussichtlich 2015 / 2016 stattfinden. Erfreulich ist, dass für die Detailplanung der Abschnitte Reumannplatz bis Troststraße eine Bürgerbeteiligung angedacht ist.

Zur Ausschreibung für die Buslinien 68A und 68B teilten die Wiener Linien mit, dass eine Bekanntgabe von Details aus rechtlichen Gründen nicht möglich ist. Die Fahrpläne anderer Linien werden jedoch nicht ausgedünnt. Auch werden die Linien 68A und 68B mit den Fahrplänen lt. Ausschreibung betrieben.

Der Bezirksentwicklungskommission wurden einstimmig die beiden Anträge der ÖVP betreffend das Ergebnis des Ideenwettbewerbs zum Projekt Verteilerkreis Favoriten sowie ein „Nein“ zum Hochhaus am Verteilerkreis zugewiesen.

Ebenfalls einstimmig der Bezirksentwicklungskommission zugewiesen wurde der ÖVP-Antrag bezüglich einen Masterplan zur Entwicklung des Böhmischen Praters.

Ein weiterer Antrag der ÖVP hatte die Entfernung der Busspur auf der Laaer-Berg-Straße zum Inhalt und wurde einstimmig der Verkehrskommission zugewiesen.

Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung für Favoriten findet am 11. Juni 2014 um 16:00 Uhr im Amtsgebäude am Keplerplatz 5 statt und ist öffentlich zugänglich.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Erlebnisbericht handelt. Alle hier lesbaren Informationen wurden von den Verantwortlichen an die anwesenden Bürger während der Veranstaltung so weitergegeben und können von montelaa.biz nicht auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen werden.

Am 30. Juni 2010 wurde für die noch unverbauten Bauplätze entlang der Laaer-Berg-Straße in Monte Laa eine Widmung mit insgesamt drei Hochhäusern vom Wiener Gemeinderat abgesegnet. Seither ist Monte Laa´s Zukunft immer noch ungewiss: Während sich das kleinere Gebäude des umstrittenen Flächenwidmungs- und Bebauungsplans Nr. 7915 auf Bauplatz 6 an der Ecke Laaer-Berg-Straße / Urselbrunnengasse bereits in Bau befindet, gibt es zum Realisierungsstand der Türme auch nach drei Jahren noch keine offiziellen Informationen.

Rückblick: Im Februar 2010 wurden im Rahmen der öffentlichen Auflage geschätzt an die 1000 Stellungnahmen abgegeben. Alleine 715 dieser Stellungnahmen gaben Christian Petsch, Silke Pichler und Maximillian Hantsch-Köller von der damaligen Bürgerinitiative bei der zuständigen MA21B ab. Christian Petsch und Silke Pichler führen immer wieder Gespräche mit Politikern unterschiedlichster Fraktionen und leiteten im Rahmen der Petition „7915 – Rettet die Wohnqualität Monte Laa´s!“ im Oktober 2012 neuerlich 400 Unterschriften an den Bezirk Favoriten weiter. Das Signal ist deutlich: Monte Laa hat eine schlechte öffentliche Verkehrsanbindung und wenig Nahversorger, Türme will eine äußerst breite Mehrheit jedoch nicht.

Montelaa.biz vorliegenden Informationen zufolge werden derzeit Gespräche mit Bauträgern geführt. Die Hoffnung, dass die neuen Bauten nicht in Form von Türmen errichtet werden, ist derzeit noch nicht gestorben. Fix ist jedoch, dass seit Juni 2010 eine gültige Flächenwidmung für das Gebiet besteht. Diese Flächenwidmung sieht entlang der Laaer-Berg-Straße drei Hochhäuser mit Höhen von bis zu 110m, 100m und 65m vor. Für die beiden Türme mit 110m und 100m Höhe tritt jedoch mit 30. Juni 2017 eine Bausperre in Kraft, sofern bis dahin nicht mit der Realisierung begonnen wurde.

Mitte Juni 2013 wurde in Wien Heute ein Beitrag ausgestrahlt, der genau dieses Problem anspricht:

Die Bebauung am Monte Laa geht weiter: Dort, wo sich in den letzten Jahren eine Steppe zum wild verwachsenen Areal entwickelt hat, fahren in wenigen Tagen die Bagger auf. Am 26.11.2012 beginnen die Bauarbeiten auf Bauplatz 6.

Schon der im Jahr 2010 beschlossene und wegen seiner Türme heftig umstrittene Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 hat die nunmehr unmittelbar bevorstehende Bebauung umfasst. Vor rund einem Jahr wurden bereits Mieter für die künftigen Geschäftsflächen gesucht, nun wird es schließlich ernst.

Direkt neben dem Campus Monte Laa entsteht in Bälde ein Wohn- und Geschäftsbau in massiver und geschlossener Bauweise. Das Gelände wird hierfür stellenweise um knapp zwei Meter angeschüttet. Fünf Geschäftslokale, 131 Wohnungen und 197 Parkplätze in zwei Untergeschoßen werden schließlich in dem neuen Gebäude Platz finden. Gedacht wurde auch an Spielplätze für Kleinkinder sowie Kinder und Jugendliche. Weiters wird der Neubau über Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume verfügen.

Wie zahlreiche weitere Bauten in und tw. rund um Monte Laa wird auch dieser Gebäudekomplex faktisch nur eine Zufahrtsmöglichkeit haben: Sowohl die geplante Zufahrt über die Urselbrunnengasse als auch jene über die Käthe-Odwody-Gasse sind einzig über die Laaer-Berg-Straße erreichbar.

Der aktuell gültige Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 sieht für Bauplatz 6 die Bebauungsklassen III (9 bis 16m Höhe) und IV (12 bis 21m Höhe) vor. Stellenweise wird der Baukomplex jedenfalls acht Obergeschosse aufweisen.

Detaillierte Ausführungen und allenfalls benötigte Kontaktinformationen sind den folgenden Aushängen zu entnehmen:

Bebauung Monte Laa´s schreitet voran

Bauplatz 6 des Stadtentwicklungsgebietes „Monte Laa“ am Laaer Berg wird von der Laaer-Berg-Straße, der Urselbrunnengasse und der Käthe-Odwody-Gasse sowie dem Park Monte Laa begrenzt und ist einer der letzten freien Bauplätze im Gebiet. Als noch unverbaut bleiben somit nur noch Bauplatz 2 (derzeitige Porr-Parkplatzfläche zwischen Rudolf-Friemel-Gasse und Emil-Fucik-Gasse) und die Bauplätze 3 und 5 (nebeneinander zwischen Emil-Fucik-Gasse und Käthe-Odwody-Gasse, dh direkt zwischen Campus Monte Laa und Laaer-Berg-Straße) übrig.

Diese drei letzten Bauplätze sehen die umstrittenen Türme Monte Laa´s vor. Schon im Jahr 2010 wurden geschätzt an die 1000 Stellungnahmen gegen den Entwurf abgegeben. Für mehr Bürgerbeteiligung beim nachfolgend beschlossenen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 werden derzeit mit der Petition „7915 – Rettet die Wohnqualität Monte Laa´s“ Unterschriften unter www.montelaa.biz gesammelt.

Die Bebauung von Bauplatz 6 stellt somit den Auftakt zu einer neuerlichen Bauphase am Monte Laa dar: Schon nächstes Jahr 2013 soll mit dem Bau des ersten Teils der Preyerschen Höfe begonnen werden, betroffene Anrainer und Bewohner am Monte Laa stehen den weiters geplanten Projekten Viola Park und Turmbau Monte Laa kritisch gegenüber.

Die Sanierung des Fußgängerweges in der Urselbrunnengasse im Abschnitt Moselgasse bis Laaer Wald geht in die zweite Runde. Ab heute, 27. August 2012, herrscht daher wieder ein Halte- und Parkverbot an der rechten Seite der Urselbrunnengasse. Der Streckenabschnitt Moselgasse bis Laaer Wald ist somit bis auf weiteres von 6:00 Uhr bis 17:00 Uhr freizuhalten.

Grund für die Sperre der rechten Straßenseite sind die neuerlichen Bauarbeiten. Schon Anfang Juni 2012 wurde mit der Sanierung des Fußgängerweges begonnen, der regelmäßig von dutzenden Bewohnern, Anrainern, Spaziergängern und Besuchern des böhmischen Praters benutzt wird. Wie Bilder des alten Gehweges zeigen, war die Sanierung des Gehweges längst überfällig. Zukünftig wird der Weg durch die Urselbrunnengasse ein wesentlich einfacherer sein!

Die Urselbrunnengasse in Wien Favoriten bekommt eine Fahrbahnerhöhung! Aufmerksame Monte Laa´er wussten schon länger von dieser Idee, bald wird sie Realität sein.

Das wichtige Thema „sicherer Schulweg“ wurde zuletzt in den Bezirksvertretungssitzungen vom 14.12.2011 und 7.3.2012 thematisiert. In der Urselbrunnengasse wird nun auf Höhe des Park Monte Laa die Fahrbahn erhöht um für mehr Sicherheit am Schulweg zu sorgen.

Am 16. Juli 2012 früh morgens rückten die Arbeiter der STRABAG in der Urselbrunnengasse 42 an und begannen mit den Bauarbeiten. Da teilweise nur ein Fahrstreifen benutzt werden kann ist sowohl für Autofahrer als auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer bis zur geplanten Fertigstellung Ende besondere Vorsicht geboten.

Das Projekt hatte schon im Vorfeld nicht nur Befürworter sondern auch Kritiker: Wie bekannt ist dieUrselbrunnengasse derzeit der einzige Zubringer zu hunderten Wohnungen in Monte Laa. Einsatzfahrzeuge wie beispielsweise die der Rettung oder der Feuerwehr könnten durch die nunmehr entstehende Fahrbahnerhöhung im Ernstfall behindert werden und dadurch wertvolle Zeit verlieren.

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