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Erst kürzlich kritisierte die Aktion21 erneut die fehlende Bürgerbeteiligung bei Wiener Bauprojekten und thematisierte dabei vor allem auch den Flächenwidmungsplan Nr. 7915 für das Gebiet Monte Laa. Am 14.9.2010 fand ein Pressefrühstück der Aktion21 statt, bei welchem diese das aktuelle Prozedere der Widmungsverfahren weiterhin scharf kritisierte.

An aktuellen Beispielen wie etwa Monte Laa und den Kometgründen zeigte die Aktion21 auf, dass die Stadtverwaltung eigenmächtig gegen Landesgesetze verstoße und ihr eigenes Hochhaus-Konzept nicht nur willkürlich sondern auch zum Schaden der Bewohner und Anrainer ad absurdum führe. Auch Empfehlungen der Umweltanwaltschaft und der UNESCO werden ignoriert.

Die Beteiligung der Bürger im Widmungsverfahren ist nach Mitteilung der Aktion21 in der Praxis zu einem inhaltsleeren Formalakt verkommen, bei der keine inhaltliche Auseinandersetzung mit den von den Anrainern und Bewohnern abgegebenen Stellungnahmen erfolgt. Teilweise würde sogar die Anzahl der eingelangten Stellungnahmen manipuliert werden.

Aktion21 beanstandet weiters die unvollständige öffentliche Auflage von Plänen, die teilweise selbst für Fachleute unlesbar sind, sowie die Verweigerung von Neuauflagen bei wesentlichen Projektänderungen. Auch die zunehmende Zahl der sogenannten „Anlasswidmungen“, bei denen – vorbei an den Bürgern, Anrainern und Bewohnern – detailliert geplante Projekte mit “passenden” Widmungen versehen werden, wurden von der Aktion21 kritisiert. Hingewiesen sei an dieser Stelle auf das nicht nur im Kreis verärgerter Bürger bekannte Werk “Wer baut Wien?” des bekannten Stadtplaners Reinhard Seiß.

Die Aktion21 setzt sich daher verstärkt für eine dringend gebotene Änderung des Vorgangs bei Flächenwidmungs- und Bebauungsplanverfahren ein.

Erst am 13.9.2010 strahlte der ORF in seiner Sendung „kultur.montag“ um 22:30 Uhr einen Beitrag mit Aktion21 über brisante Umwidmungen aus. Dieser ist sieben Tage lang ab Veröffentlichung hier in der ORF TVthek online abrufbar.

Die Türme des mittlerweile beschlossenen Flächenwidmungs- und Bebauungsplans Nr. 7915 für das Gebiet Monte Laa sorgen weiterhin für Diskussionen. DerStandard hat Stadtrat Rudolf Schicker getroffen und mit ihm über die Themen Verkehrspolitik, Bebauung und öffentliche Anbindung gesprochen.

Im Rahmen dieses Gespräches wurde auch Monte Laa thematisiert. So ist im Artikel von derStandard.at auszugsweise folgendes zu lesen:

  • “Schicker ist in freundlicher Wahlkampfstimmung, aber ein Hauch von Unmut huscht über sein Gesicht, wenn es um die Kritik an Bauvorhaben, etwa am Monte Laa, geht. Dort beschweren sich gerade Anrainer, dass statt einem ursprünglich geplanten Turm drei neue gebaut werden – zu viel Schatten würden sie auf die bestehenden Wohnungen werfen, zu eng werde es außerdem. Schicker seufzt. “Das ist ein typisches Problem. Die, die bereits wo eingezogen sind, beschweren sich – und vergessen dass auch andere Wohn- und Lebensraum brauchen”. Im Fall Monte Laa sei den Anrainern außerdem von Vornherein bekanntgegeben worden, wie in Zukunft gebaut werde.”
    (Quelle: derStandard.at, Artikel Anita Zielina “New York als rotes Stadtbau-Vorbild” vom 24.8.2010)

Ursprünglich sah ein gültiger Plan aus dem Jahre 2002 einen Doppelturm mit einer Höhe von 110m direkt auf der Überplattung der Tangente vor. Nachdem dieser Doppelturm nicht verwirklicht werden konnte und der Plan aus dem Jahre 2002 wegen Nichtrealisierung bis zum 31.7.2009 seine Gültigkeit verlor, trat der ursprüngliche Plan aus dem Jahre 1999 wieder in Kraft, welcher keine Türme vorsah. Die ersten Wohnbauten auf den ehemaligen Porr-Gründen wurden im Jahre 2003 bezogen. Die über die Jahre laufend eingezogenen Anrainer wurden großteils weder aktiv noch auf Anfrage über den damals aktuell gültigen Plan aus 2002 mit dem vorgesehenen Doppelturm informiert.Der neue Planentwurf Nr. 7915 sah sodann drei Einzeltürme mit einer Höhe von 110m an der Laaer-Berg-Straße vor. Dieser Plan wurde unter laufenden Protesten und heftiger Kritik der Anrainer und Bewohner schlussendlich am 30. Juni 2010 vom Wiener Gemeinderat – verglichen mit dem Entwurf – in abgeänderter Form beschlossen.

Gemäß dem aktuell gültigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 können die Türme nunmehr eine Höhe von 110m (jener auf der Überplattung), 100m (jener an der Rudolf-Friemel-Gasse) und 65m (jener Richtung Urselbrunnengasse) aufweisen. Um sich diese Höhen einigermaßen vorstellen zu können ist ein Vergleich mit dem bereits bestehenden Porr-Turm hilfreich: Dieser weist eine Höhe von knapp über 70m auf.

Nach den den Bewohnern und Anrainern im Rahmen einer Ende Jänner bis Mitte Februar 2010 stattgefundenen Ausstellung erteilten Informationen sollen die Türme selbst nicht als Wohnflächen sondern als Büroflächen dienen sowie ein Einkaufszentrum beinhalten. Die Artikel auf montelaa.biz zu diesem Thema können via Klick hier gesammelt nachgelesen werden. Um den ganzen Artikel über das Gespräch mit Stadtrat Rudolf Schicker auf derStandard.at zu lesen.

 

Ein weiteres mal widmet sich auch die FPÖ-Favoriten dem Thema Monte Laa und dem im Gemeinderat abgesegneten Flächenwidmungsplan 7915. Darin geht es um die nach wie vor bestehenden Bedenken der Bewohner und Anrainer welche bekanntlich die Wind-, Schatten- und Lärmsituation betreffen, aber auch die fehlende öffentliche Verkehrsanbindung. Den Artikel der FPÖ-Favoriten kann man hier nachlesen. Sämtliche Artikel und Berichte zum Flächenwidmungsplan Nr. 7915 für das Gebiet Monte Laa findet man hier im Suchergebnis.

Der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 für Monte Laa sorgt weiterhin für Aufregung. Nicht nur bei den Anrainern und Betroffenen, sondern auch in der Politik. So findet sich in der aktuellen Ausgabe der Bezirkszeitung ein Artikel, in welchem die ÖVP wiederholt Kritik an der Vorgangsweise der SPÖ bei dem umstrittenen Projekt übt.

So betont ÖVP-Gemeinderat Hoch, wie auch schon in der Gemeinderatssitzung am 30. Juni 2010, dass mit etwas mehr Engagement im Sinne der Bewohner und Anrainer mehr erreicht werden hätte können. So haben viele Punkte der Monte Laa´er keinen Eingang in den Flächenwidmungsplan Nr. 7915 gefunden. Darunter finden sich auch die bekannten und wichtigen Punkte wie Wind, Schatten und Verkehr. Die größten Beeinträchtigungen werden besonders durch den 110m hohen Turm neben den Gebäuden des Porrturms bzw. des Office Provider´s, der direkt an der Überplattung der Autobahn entstehen soll.

Wie bekannt, wurde der Entwurf eines neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 für Monte Laa in der Sitzung des Wiener Gemeinderats am 30. Juni 2010 beschlossen. Die ÖVP lehnt diesen nach wie vor ab. Die Bedenken der betroffenen Bewohner und Anrainer sind wichtig und begründet, weshalb deren Anliegen nach wie vor unterstützt werden. Der ganze Artikel kann in der aktuellen Bezirkszeitung nachgelesen werden.

Der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 für Monte Laa sorgt weiterhin für Aufregung. Nicht nur bei den Anrainern und Betroffenen, sondern auch in der Politik. So findet sich in der aktuellen Ausgabe der Bezirkszeitung ein Artikel, in welchem die ÖVP wiederholt Kritik an der Vorgangsweise der SPÖ bei dem umstrittenen Projekt übt.

So betont ÖVP-Gemeinderat Hoch, wie auch schon in der Gemeinderatssitzung am 30. Juni 2010, dass mit etwas mehr Engagement im Sinne der Bewohner und Anrainer mehr erreicht werden hätte können. So haben viele Punkte der Monte Laa´er keinen Eingang in den Flächenwidmungsplan Nr. 7915 gefunden. Darunter finden sich auch die bekannten und wichtigen Punkte wie Wind, Schatten und Verkehr. Die größten Beeinträchtigungen werden besonders durch den 110m hohen Turm neben den Gebäuden des Porrturms bzw. des Office Provider´s, der direkt an der Überplattung der Autobahn entstehen soll.

Wie bekannt, wurde der Entwurf eines neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 für Monte Laa in der Sitzung des Wiener Gemeinderats am 30. Juni 2010 beschlossen. Die ÖVP lehnt diesen nach wie vor ab. Die Bedenken der betroffenen Bewohner und Anrainer sind wichtig und begründet, weshalb deren Anliegen nach wie vor unterstützt werden. Der ganze Artikel aus der heutigen Bezirkszeitung kann hier nachgelesen werden.