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Eine schlechte öffentliche Verkehrsanbindung und weniger (zahlende) Besucher – der Böhmische Prater hat´s wahrlich nicht leicht. Der Standard hat mit einigen Schaustellerfamilien gesprochen.

Mittlerweile verbindet den Böhmischen Prater mit dem Bezirk Favoriten eine rund 120-jährige Geschichte. Schießbuden, Ringelspiele & Co wurden zu den Glanzzeiten des Böhmischen Praters von den Besuchern nahezu überrannt. Heutzutage füllt sich der Böhmische Prater regelrecht bei den großen Veranstaltungen an sonnigen Tagen, wie beispielsweise erst beim jüngst stattgefundenen Mittelalterfest.

Der Laaer Wald, die Löwy Grube und der Böhmischen Prater sind nach wie vor beliebte Ausflugsziele in Wien Favoriten, die stets Alt und Jung faszinieren. Insbesondere für die umliegenden Nachbarn wie die Bewohner Monte Laa´s bietet sich der Böhmische Prater für einen gemütlichen und manchmal auch kurzfristig geplanten Rundgang an.

Andere haben es weniger leicht: Wer kein Auto hat muss mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen und kommt nicht darum rum, von der nächstgelegenen Haltestelle der Autobuslinie 68A der Wiener Linien einen längeren Fußweg zurückzulegen.

Für Abhilfe sorgen mittlerweile die Unternehmer selbst: Nachdem die Grünen ein knappes Jahr lang einen Gratis-Shuttlebus medienwirksam betrieben haben, kommen inzwischen die Unternehmer selbst für die Kosten auf. Der (nach wie vor Gratis-)Shuttlebus bringt die Besucher zu bestimmten Zeiten vom Reumannplatz und vom benachbarten Bezirk Simmering in den Böhmischen Prater (Details hierzu siehe Artikel vom 4.5.2011).

So überrascht es wenig, dass einige Unternehmer immer wieder über das schlechte Geschäft klagen. Dem Standard schilderten einige Schaustellerfamilien nun ihre Situation. Wie es derzeit um den Böhmischen Prater steht und was sich in den nächsten Jahren ändern wird, kann hier im aktuellen Artikel nachgelesen werden.

Wie bereits am 27. September 2010 angekündigt, haben die Grünen erst kürzlich zum Infostammtisch geladen und sorgen somit für eine bürgernahe Gesprächsmöglichkeit mit Vertretern der Politik. Das Hauptanliegen der Grünen ist dabei die Thematik rund um die (fehlende) öffentliche Verkehrsanbindung des Böhmischen Praters.

Wie bereits bekannt, fordert nicht nur die Bürgerinitiative für eine attraktive öffentliche Verkehrsanbindung in den Böhmischen Prater sondern auch die Grünen eine bessere öffentliche Anbindung für den beliebten Vergnügungspark. Die Partei hat zudem einen Shuttlebus ins Leben gerufen, der bereits seit 1. Mai 2010 an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 13:00 bis 20:45 Uhr jede halbe Stunde Besucher vom Reumannplatz bis zum Böhmischen Prater und retour fährt. Dass dieser kostenlose Service von den Besuchern des Böhmischen Praters auch gerne angenommen und genutzt wird, zeigen die aktuellen Zahlen: Über 6.500 Personen hat der Shuttelbus zwischenzeitig befördert!

Die genauen Abfahrtszeiten sowie Haltestellen vom grünen Shuttlebus sind hier im Infofolder der Grünen ersichtlich, ein aktueller Artikel aus der erst Mitte September verteilten Zeitschrift „GrünRaum Monte Laa“ der Wiener Grünen für den zehnten Bezirk kann ebenfalls hier nachgelesen werden. Der Infostammtisch der Partei zur öffentlichen Anbindung des Böhmischen Praters findet am

1. Oktober 2010 um 19:00 Uhr

im Bierstadl im Böhmischen Prater

(Laaer Berg 218a, 1100 Wien)

 

statt. Es ist jeder herzlich willkommen daran teilzunehmen, sich zu infomieren und seine Meinung über die öffentliche Anbindung des Böhmischen Praters kund zu tun. Mit dabei sein wird lt. heutiger Ankündigung auf der Website der Grünen Frau Ingrid Puller (Gemeinderätin, Landtagsabgeordnete, und Verkehrssprecherin der Wiener Grünen).