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Alfred Hoch fordert eine Bürgerversammlung und befürchtet eine deutliche Verringerung der Lebensqualität. Zuviel Schatten, ein fehlendes Verkehrskonzept, eine nicht vorhandene Windberücksichtigung – all das und mehr kritisiert VP-Gemeinderat Alfred Hoch bei Monte Laa, wo drei Hochhäuser bis 110 Meter in den Himmel wachsen dürfen. Den ganzen Orginalartikel der Bezirkszeitung gibt es hier

Wir haben hier einen Zeitungsartikel angeschlossen da wir meinen das dieser mit Monte Laa in Zusammenhang steht. Der Grund ist wohl der geplante Bau von 3 Türmen mit jeweils bis zu 110 Metern höhe. Dieser Artikel stammt vom 11.04.2010 aus der Kronen Zeitung vom 11.04.2010

Heute um 10 Uhr fand die Siegerehrung des Wiener Fotowettbewerbs „So schön ist Wien“ in der Wiener Stadthalle (Halle F) statt. Dabei waren unter anderem Bundespräsident Heinz Fischer und Bürgermeister Michael Häupl. Auch das Bezirksblatt war vor Ort.

Aktion21, die Plattform für Wiener Bürgerinitiativen, hat diese Veranstaltung sinnvoll genutzt und Bürgerinitiativen zur dortigen Präsenz aufgerufen. Zahlreiche BI´s waren vor Ort anwesend und haben mit Plakaten, Flyern und Co über ihre Anliegen informiert. Ebenso waren Bewohner Monte Laa´s an Ort und Stelle, um auf den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7915 aufmerksam zu machen.

Weitere Fotos finden sich in der Bildergalerie

Politiker werden zum Lokalaugenschein eingeladen: Weiterhin Skepsis gegenüber dem Hochhausbau herscht in Monte Laa. Die Bürgerinitiative lehnt das Vorhaben trotz einiger Verbesserungen weiterhin ab. Nun muss der Gemeinderat eine Entscheidung fällen.

In der Stellungnahme des Bezirks wurden bereits Abstriche in der Höhe einzelner Türme gemacht. Doch der Bürgerinitiative geht das nicht weit genug. „Es sind noch zu viele Fragen offen, etwa zu Wind, Schatten oder Schall“, argumentiert Maximilian Hansch-Köller. Unklar sei auch, wie es mit einer öffentlichen Verkehrsanbindung und Parkplätzen aussieht. Die Bürgerinitiative will daher demnächst die Politiker zu einem Lokalaugenschein einladen: „Vor Ort werden die Probleme am Besten sichtbar.“ Man wünsche sich eine offene Diskussion über das Projekt.

Wien  – „Bei Realisierung des geplanten PORR-Hochhauses auf dem Monte Laa wird ein gesamtes Wohngebiet zerstört und die Lebensqualität tausender Menschen in Favoriten deutlich verringert“, so der Favoritner ÖVP-Bezirksparteiobmann LAbg. Alfred Hoch. Im genannten Planungsgebiet an der Kreuzung Laaer-Berg-Straße/Südosttangente sind Hochhauprojekte bis zu 110 Meter Höhe vorgesehen. 

Die ÖVP Favoriten hat dieses Projekt aus folgenden Gründen immer abgelehnt: Durch das Hochhausprojekt würde die Bebauungsdichte in diesem Stadtentwicklungsgebiet noch steigen, es würde eine schattige Barriere entlang zur Laaer-Berg-Straße errichtet. Der gesamte Campus Monte Laa läge den ganzen Tag im Schatten. Und neben den notwendigen, aber fehlenden öffentlichen Verkehrsanbindungen werde auch die gefährliche Windentwicklung nicht berücksichtigt. „Die Beispiele Wienerberg City oder Donauplatte zeigen, welche Folgen es haben kann, wenn man auf ausführliche Windstudien verzichtet“, so Hoch.

„Das Hochhausprojekt in der geplanten Form ist nicht im Sinne der Bewohner des Monte Laa und auch nicht im Sinne der Entwicklung des Lebensraumes Monte Laa. Zu fordern ist die rasche Einberufung einer Bürgerversammlung, an der neben den Bewohnern des Stadtteils  die Projektwerber der PORR, Hochhausexperten sowie die Bezirksvorstehung teilnehmen sollen, damit man aus dieser Planungssackgasse herauskommt“, so der Favoritner Mandatar abschließend.

  

Rückfragehinweis:

   ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

   Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60

   presse.klub@oevp-wien.at

(Zeitungsartikel Original: meinBezirk)