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Der als eines der vielzitierten Vorzeigeprojekte weit über Wien Favoriten hinaus bekannte Campus Monte Laa bekommt plötzlich ein negatives Bild. Grund für diese negative Schlagzeile ist der schon lange bekannte Mangel an Fachpersonal für Kindergärten, der zudem auch mit der Einführung des „Gratiskindergartens“, den immer mehr Eltern in Anspruch nehmen, verschärft wurde.

Die Folgen sind ein Mangel an verfügbaren Plätzen und Pädagoginnen. Auf Grund des Mangels an Fachpersonal betreuen derzeit immer öfters Kindergartenassistentinnen die Kinder. So fehlen derzeit alleine in Wien an die 600 Pädagoginnen, unter anderem auch da nach erfolgreich absolvierter Ausbildung nur jede Zweite den Beruf tatsächlich ausübt. Den ganzen Artikel kann man wie immer hier nachlesen.

Ende des Jahres 2010 erhielt Monte Laa in Wien Favoriten einen neuen Wohnkomplex in der Moselgasse 23-25, das „Verdino“. Unter dem Motto „Wohnen am Laaer Wald“ wurden hier 103 neue Wohnungen unterschiedlichster Art von der BUWOG errichtet.

Daten:

verdino-07Architektin: DI Dr. Patricia Zacek
http://www.patricia-zacek.at/

Genossenschaft: BUWOG – Bauen und Wohnen Ges.m.b.H
http://www.buwog.at/

Architektonisches Konzept

Der charakteristische Wohnbau wurde von Architektin DI Dr. Patricia Zacek geplant und bettet sich harmonisch in die (grüne) Umgebung des Laaer Waldes ein. Entsprechend passend erstrahlt auch die markante Box an der Straßenfront in der Moselgasse in frischer grüner Farbe.

Aus der Vogelperspektive erinnert die Form des vierstöckigen Gebäudes an einen Kamm. So erstrecken sich vom Haupttrakt an der Straßenfront insgesamt vier „Finger“ nach hinten. Diese vier Finger sind an den Haupttrakt angedockt und bilden dadurch eine Nahtstelle, an der sich das Hauptwegesystem befindet. Über dieses Hauptwegesystem sind die gesamte Anlage und Gemeinschaftseinrichtungen wie etwa die Abstellräume für Kinderwägen und Fahrräder, der Waschsalon mit zugeordnetem Kleinkinderbereich sowie der verglaste Gemeinschafts- und Spielraum erreichbar.

Der gesamte Wohnkomplex wirkt durch die zahlreichen Glas- und Freiflächen freundlich und hell. Zur Geltung kommt diese Offenheit besonders bei den insgesamt sechs lichtdurchfluteten Stiegenhäusern, den Glasbrücken und den Innenhöfen, die durch die Finger des Kamms gebildet werden.

Auf der Grundstücksfläche von insgesamt 5775m² finden sich 2816m² bebaute Fläche, Mietergärten und ein groß gestalteter Spielbereich mit einer Fläche von 500m².

Bei den insgesamt 103 Wohnungen handelt es sich um 38 geförderte Mietwohnungen, 57 geförderte Eigentumswohnungen und acht freifinanzierte Eigentumswohnungen. Mit Größen von 52m² bis 127m² verfügen die Wohnungen über zwei bis fünf Zimmer. Durch die Ausgestaltung als Appartements, Maisonetten oder Dachgeschosswohnungen mit Terrassen ist für jeden Wohngeschmack etwas dabei. Neben den Terrassen und Mietergärten gibt es auch Loggien, die sich wie lange Bänder an der Fassade der im Innenbereich der Anlage liegenden „Finger“ entlang ziehen.

Bauphase und Fertigstellung

Bereits im Jahre 2006 wurde mit der Planung für den stilistischen Wohnbau begonnen, im Mai 2009 starteten die Baumaschinen. Schon nach kurzer Bauzeit öffnete das „Verdino“ seine Pforten. Obwohl der offizielle Bezugstermin mit 1.1.2011 angesetzt wurde, konnten bereits Anfang Dezember 2010 einige Wohnungen an ihre neuen Bewohner übergeben werden. Kurz danach lud die BUWOG zum „Tag der offenen Tür„, im Rahmen dessen viele Interessierte den neuen Baukomplex am Monte Laa näher unter die Lupe nehmen konnten.

Fotos vom „Verdino – Wohnen am Laaer Wald“ sind hier in der Bildergalerie zu finden.

So lautet der Titel eines Presseartikels, in dem Projekte wie der neue Hauptbahnhof und die dadurch entstehenden Wohnungen sowie der neue Campus thematisiert werden. Weiters liest man über den derzeitigen Ausbau der U-Bahnlinie U1 in Richtung Rothneusiedl.

 Ebenso aktuell ist für den Bezirk das sogenannte Parkpickerl, über dessen Einführung (oder Nicht-Einführung) eine Bürgerbefragung entscheiden soll.

Aber auch Monte Laa findet sich in dem Artikel wieder, denn wie die Bewohner selbst wissen ist die öffentliche Verkehrsanbindung derzeit äußerst mangelhaft. Die Verlegung der Straßenbahnlinie 67 in die Laaer-Berg-Straße wird noch Jahre andauern, bis dahin heißt es Geduld haben. Nach wie vor ist noch von einer Verlängerung der Straßenbahnlinie D bis zur Absberggasse zu lesen, sodass Monte Laa am Ende vielleicht sogar zwei Straßenbahnlinien als öffentliche Verkehrsanbindung haben könnte. Der ganze Artikel aus der Presse kann man hier lesen.

Aufmerksame Autofahrer sowie Fahrgäste der Buslinie 68A haben es heute vielleicht schon bemerkt: Entlang der Laaer-Berg-Straße finden sich nunmehr Betonklötze, die die Fahrbahn verengen.

Vor einigen Stunden wurde entlang der Laaer-Berg-Straße Richtung stadtauswärts zwischen der Lidl-Filiale und der Auto Renault-Filiale eine Reihe Betonklötze aufgestellt. Sie führen die zwei Fahrstreifen zu einem Fahrstreifen zusammen und verlegen auch den Radfahrweg. Dieser verläuft nun nicht mehr geradlinig sondern schlaufenförmig entlang der Betonklötze. Auch einige Parkplätze sind von der Absperrung betroffen.

Die Verengung umfasst daher lediglich das wenige Meter lange Straßenstück entlang der Absbergbrücke. Glücklicherweise handelt es sich hierbei nicht um einen Dauerzustand. Nach Mitteilung der wie immer sehr freundlichen und bemühten Mitarbeiter der MA 28 und MA 46 ist diese Einrichtung im Zusammenhang mit der Sanierung der Absbergbrücke notwendig und wird voraussichtlich bis Ende Juni vorhanden sein.

Seit dem 1. Mai fährt nun der Gratisbus in den böhmischen Prater! Die Initiatoren „Unternehmer böhmischer Prater“, die dies auch finanzieren, haben gegenüber dem Pilotversuch der Wiener Grünen im letzten Jahr nun auch den Streckenverlauf angepasst, sodass nicht nur die Favoritner vom Reumannplatz sondern auch Besucher vom Simmeringer Einkaufszentrum in den böhmischen Prater kommen.

Wie bereits berichtet, fährt der Gratisbus nun auch Stationen im Nachbarbezirk Simmering an und bietet so für die Besucher des böhmischen Praters ein attraktives kostenloses Service an. Den Artikel sowie die Haltestellen kann man in der Bezirkszeitung im Detail nachlesen.