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Zahlreiche Überlegungen, Ideen und Gespräche haben ein neues Bau-Projekt am Laaer Berg hervorgebracht, den sogenannten „Viola Park“! Die Entwürfe zum neuen Bauvorhaben kann man sich bei der Projektvorstellung kommende Woche in der Generali Arena ansehen.

Dass bei der Generali Arena in naher Zukunft die Bagger auffahren würden, wussten wenige schon vor langer Zeit. Vor rund einem Monat erschienen Artikel in der Bezirkszeitung und der Bezirksblatt, die von einem möglichen Einkaufszentrum berichteten. Jetzt aber ist die Katze endgültig aus dem Sack: Das neue Projekt nennt sich „Viola Park“ und soll direkt bei der Generali Arena (Areal zwischen Altem Landgut / Südosttangente / Laaer-Berg-Straße / Theodor-Sickel-Gasse / Enderlich-Gasse / Ludwig-von-Höhnel-Gasse) errichtet werden.

Auf einer Gesamtfläche von rund 200.000 m² sind Wohnbauten, ein Nahversorgungszentrum, ein Sportgymnasium und jede Menge Grünfläche geplant. Derzeit berichten auch die Wiener Bezirkszeitung und das Wiener Bezirksblatt in ihren aktuellen Ausgaben über das Projekt.

Projektvorstellung 11.-13. Juni 2012

Erste Einblicke in den Viola Park werden nächste Woche im Rahmen einer Projektvorstellung in der Generali Arena gewährt. Am 11. Juni 2012, dem ersten Tag der insgesamt dreitägigen Projektvorstellung, werden die Anrainer der umliegenden Kleingärten und Gemeindebauten informiert. Am Dienstag, den 12. Juni 2012 stehen dann Architekten und Experten für Fragen zur Verfügung. Am letzten Tag wird die Projektvorstellung frei zugänglich und von Architekturbüro- und FAK-Vertretern begleitet werden. montelaa.biz wird natürlich weiterhin berichten!

Veranstaltungsinfo:

Termin: 12. Juni 2012, 13 bis 19 Uhr (Projektpräsentation um 17 Uhr) und 13. Juni 2012, 12 bis 17.30 Uhr

Ort: Generali Arena (Fischhofgasse 12, 1100 Wien), Raum Viola-Event (Ost-Tribüne, 1. Stock)

Vier Tage lang zog das Mittelalter die Besucher des Böhmischen Praters in seinen Bann: Vom 17. bis 20. Mai 2012 tummelten sich am Tivoli-Gelände im Böhmischen Prater wieder Hexen, Ritter und Knechte!Das kaiserliche Wetter lies die Besucherströme in Richtung Böhmischer Prater nicht enden und brachte dem diesjährigen Mittelalterfest tausende Gäste.

Neben mittelalterlichem Speis´ und Trank erwarteten sie musikalische Unterhaltung von Wútas, Tivoli Landsknecht, Haga Skalden und natürlich Abinferis mit ihrer legendären Feuershow. Die Fahima Hexen verzauberten mit ihren mystischen Tänzen Groß und Klein, während die Rittergruppe Poustevnik in tänzerischer Manier eine mittelalterliche Liebesgeschichte erzählte und mit Schaukämpfen begeisterte.

Daneben konnte man durch den Mittelaltermarkt spazieren und mittelalterliche Schmuck- und Kleidungsstücke sowie Schwerter, Schilde und vieles mehr erwerben. Auch Düfte verschiedenster Kräuter und süßer Leckereien zogen den Besuchern unweigerlich in die Nase, als sie an den Marktständen vorbeispazierten.

Spezielle Highlights gab´s natürlich für die jüngsten Besucher: So konnten sich mutige Kids beim Kinderschminken mit den Fahima Hexen amüsieren und den Slush-Eis-Mix aus Drachenblut, Hexenschweiß und Krötenschleim probieren!

Gewiss ist: Es war ein weiteres erfolgreiches Mittelalterfest im Böhmischen Prater mit unbeschreiblich gemütlichem Flair! So bleibt dem Freund des Mittelalterfestes nur noch sich auf das kommende Fest im Jahr 2013 zu freuen – in der Hoffnung, dass auch hier wieder die Sonne vom Himmel lachen wird.

Zur Bildergalerie des heurigen Mittelalterfestes im Böhmischen Prater geht´s hier!

Kaum ist die Weihnachtszeit vorbei, sind Sekt, Champagner und Glücksbringer das Thema Nummer eins! Schon seit ein paar Tagen wird das alte Jahr mit dem ein oder anderen kleinen Kracher leise verabschiedet. Silvester bringt heuer allerdings auch eisige Kälte und Raueis nach Monte Laa!

Was wunderbar aussieht, hat auch seine Daseinsberechtigung: Die klirrende Kälte sorgt für eine mit Raueis traumhaft schön verzierte Landschaft und stellt jene, die draußen auf das neue Jahr anstoßen möchten, auf eine harte Probe. Da hilft nur eines: Dick anziehen und Schal, Handschuhe und Haube nicht vergessen!

Wer noch nicht weiß wo heute gefeiert werden soll, dem empfehlen wir die Löwygrube! Was noch vor einigen Jahren als Geheimtipp galt ist heute ein viel besuchter und beliebter Ort zum Anstoßen und Feiern. Bei der Löwygrube am Laaer Berg hat man einen traumhaften Blick über Wien und das Silvesterfeuerwerk. Ein wenig Vorsicht ist allerdings geboten, denn vom schönen Ausblick werden Jahr für Jahr auch direkt vor Ort zahlreiche Raketen in den Himmel gefeuert.

Damit sind wir auch schon bei den letzten Stunden angelangt und verabschieden uns mit Väterchen Frost von einem tollen und erfolgreichen Jahr 2010. Allein in den vergangenen zehn Monaten wurde montelaa.biz über eine halbe Million mal aufgerufen. Dabei wurden unsere Artikel 14 422 mal gelesen und die Fotos der Bildergalerie über 40 000 mal im Großformat angesehen. Wir danken allen unseren Besuchern für dieses Interesse und freuen uns auf ein neues Jahr mit vielen weiteren Berichten und Artikeln rund um Monte Laa. Und wie immer gilt: Ihr könnt euch gerne aktiv beteiligen und mit Informationen, Fotos und Anregungen jederzeit mitwirken!

Wir wünschen allen einen schönen Silvesterabend und alles Gute für ein neues Jahr 2011! Lasst die Korken knallen, rutscht heil hinüber und vergesst nicht gleich auf eure Neujahrsvorsätze 😉

Euer
montelaa.biz-Team

Das Porr-Headquarter in Monte Laa in Wien Favoriten erstrahlt seit Mitte dieser Woche in neuem Glanz!

Passend zum Porr-Turm bekam nun auch der angrenzende Gebäudeteil des Porr-Headquarters an der Ecke Absberggasse / Laaer-Berg-Straße einen grauen Anstrich. Bereits am 8. August 2011 wurde mit dem Aufbau des Gerüsts an der Straßenseite Absberggasse begonnen. Schon am 25. August war diese Seite fertig gestrichen und vom Gerüst befreit!

Auch die andere Seite an der Laaer-Berg-Straße ließ nicht lange auf sich warten – pünktlich zum ersten September waren alle Arbeiten abgeschlossen und die Gerüste vollständig entfernt. Das gesamte Porr-Headquarter mit seinem bekannten Tower zeigt sich nun nicht mehr im alten Grau-Gelb sondern gänzlich in edlem Grau. Den fleißigen Arbeitern der Firmen „Hirsch – Malerei und mehr“ und „Kraus Gerüstebau GmbH“ sei Dank!

knapp zwei Jahren Bauzeit entstanden in der Waltenhofengasse 5 zwei völlig unterschiedliche Bauteile. Auf einer Nutzfläche von insgesamt 11.085 m² bieten sie für 127 geförderte Mietwohnungen mit Eigentumsoption, 150 Garagenstellplätze und einige Mietbüros Platz.

Daten:

Holz(t)raumArchitektin: Arch. Univ.-Prof. Mag. Elsa Prochazka

http://www.prochazka.at/

 

 

 

Genossenschaft: Österreichisches Siedlungswerk

http://www.oesw.at

Architektonisches Konzept

Der Niedrigenergie-Wohnkomplex in der Waltenhofengasse 5 besteht aus den beiden völlig unterschiedlichen Bauteilen „Living Colors“ (Stiege 1), der sich entlang des Grünstreifens „Park Monte Laa“ befindet, und dem dahinter liegenden „Holz(t)raum“ (Stiege 2).

Architektin Elsa Prochazka schuf mit diesem Konzept eine Torsituation: Während „Living Colors“ mit seiner knalligen gelb-orangenen Fassade ein kräftiges Einstiegssignal darstellt, schafft die freie Erdgeschoßzone einen Übergang vom öffentlichen Grün in die Tiefe des Wohnquartiers, wo sich schließlich der Bauteil „Holz(t)raum“ im Typus des urbanen Landhauses präsentiert.

Besonderes Augenmerk wurde zudem nicht nur auf eine auf optimale Ausrichtung der Wohnungen, sondern auch auf die Schaffung vielfältiger Grundrisse und zahlreicher Freiräume gelegt. So verfügen die beiden Bauteile der Waltenhofengasse 5 über großzügige Freiflächen mit strukturierter Baumbepflanzung, die für Schatten, Wind- und Lärmschutz sorgen.

Living Colors

Der Baukomplex der Bauklasse 5 wurde parallel zum „Park Monte Laa“ errichtet und ist insbesondere auf Grund seiner gläsernen Loggien, die in kräftigem Orange und Gelb schon von weitem ins Auge stechen, bekannt. Dabei ist diese freundliche Fassade auch praktisch, denn sie dient allem voran auch dem Schallschutz.

Das Gebäude schwebt quasi auf Z-förmigen Stützen, die somit nicht nur das Freigeschoß bilden sondern auch für Kinderspielbereiche und Fahrradabstellplätze Platz bieten.

Eine weitere Besonderheit von „Living Colors“ sind die sogenannten Split Level-Maisonettwohnungen, die über jedes zweite Stockwerk erschlossen werden. Auf Grund der südlich gelegenen Wohnbereiche und der nördlich ausgerichteten Schlafräume und Nasszellen sind die Wohnungen querdurchlüftet.

Holz(t)raum

Der im hinteren Bereich des Bauplatzes gelegene Wohnkomplex verfügt nicht nur über Wohneinheiten, sondern auch über anmietbare Kleinbüros. So kommt es, dass sich unter anderem derzeit auch die Praxen von Kinderärztin Dr. Lenka Widner und Zahnärztin Dr. Hana Lion in der Verbindungsspange des U-förmigen Gebäudes befinden.

Passend zu seinem Namen wird der Baukomplex der Bauklasse 3 durch seine mit Holz ausgekleideten Loggien geprägt. Der dabei verwendete Plattentyp zeichnet sich durch extreme Witterungsbeständigkeit aus und kam ursprünglich sogar im Schiffsbau zur Anwendung.

Anders als „Living Colors“ verfügt der Bauteil „Holz(t)raum“ über zwei Untergeschoße, in denen 150 Garagenstellplätze sowie Einlagerungsräume und Technikräume untergebracht sind.

Bauphase und Fertigstellung

Der Wohnkomplex in der Waltenhofengasse 5 war eines der vier Projekte, die auf Grund des ersten Bauträger-Wettbewerbs im Jahre 2002 realisiert wurden.

Im April 2004 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Dabei war insbesondere die Bauausführung des Bauteils „Living Colors“ eine Herausforderung, denn dieser verfügt über keine Unterkellerung wie der Bauteil „Holz(t)raum“. Für die sichere Herstellung des Baukörpers „Living Colors“ waren daher Pfähle von 18m Länge im Untergrund notwendig. Insgesamt wurden davon 80 Stück mit einem speziellen Aufbau auf das Pfahlbohrgerät erstmals hergestellt.

Die Wohneinheiten des Bauteils „Living Colors“ befinden sich somit nicht nur auf den sichtbaren Z-förmigen Stützen die das Freigeschoß bilden, sondern auch auf einer soliden, darunter liegenden Pfahlkonstruktion beachtlichen Ausmaßes.

Im Frühjahr 2006 konnten die Bauarbeiten schließlich fertiggestellt und die Wohnungen an die neuen Mieter übergeben werden.

montelaa.biz bedankt sich an dieser Stelle herzlich

für die freundliche Unterstützung und Zurverfügungstellung von Unterlagen durch das

Elsa Prohazka Architekturbüro

Weitere Fotos der Baukomplexe „Living Colors“ und „Holz(t)raum“ sind hier in der Bildergalerie zu finden.