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Am 10. Juni 2015 trafen sich die Bezirksräte Favoritens zur letzten Sitzung der Bezirksvertretung vor der Sommerpause. In der rund eineinhalb Stunden lang andauernden Sitzung wurden unter anderem zunächst die Geschäftsstücke des Finanzausschusses und des Bauausschusses behandelt. Lt. Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Josef Kaindl (SPÖ) haben die Vorsitzenden der diversen Ausschüsse und Kommissionen der Bezirksvertretung mitgeteilt, dass sämtliche Anträge in Behandlung genommen wurden.

In den Erledigungsmitteilungen der Verkehrskommission wurde auch ein ÖVP-Antrag betreffend die Schaffung von Gratisparkplätzen für Kurparkbesucher thematisiert. Konkret sind im Bereich des unteren Eingangs der WIG bei der Therme Wien durch die Baustelle der U1-Verlängerung zahlreiche Parkplätze weggefallen. Die Überlegungen hierzu folgen zwar nicht dem Antrag, führen im Ergebnis jedoch dazu, dass alternativ die Schaffung rund 20 bis 25 Stellplätze auf einem ehemaligen Lagerplatz im Baustellenbereich bei der Kurkonditorei Oberlaa erreicht werden konnte.

Im Rahmen der Beantwortungen der Anfragen aus der letzten Sitzung wurde auch die Anfrage der FPÖ betreffend die Fernsehberichte über das 40 Jahre WIG-Jubiläum beantwortet. Dazu wurde mitgeteilt, dass ein 15-minütiger Beitrag produziert und ausgestrahlt wurde, welcher auch auf der Website der Stadt Wien abrufbar ist. Bezirksrat Stefan Berger (FPÖ) sprach in seiner Wortmeldung die überraschend hohen Kosten für diesen Beitrag an. Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner (SPÖ) klärte dazu auf, dass die Kosten nicht vom Bezirk Favoriten festgelegt werden, sondern von der MA 43 überprüft werden. Sie versteht die Kritik nicht und freut sich über den guten und schönen Beitrag, der schon von vielen Bürgern angesehen wurde.

Von den fünf Anfragen der hiesigen Sitzung werden vier erst in der nächsten Sitzung beantwortet. Das betrifft unter anderem die Anfragen der FPÖ betreffend die Verkaufskosten des Bahnorama und Verkehrszählungen in der Laxenburger Straße, Absberggasse und Laaer-Berg-Straße sowie auch eine Anfrage der ÖVP zur Parkplatznot in der Theodor-Sickel-Gasse.

Zuletzt wurden die neu gestellten Anträge den diversen Ausschüssen und Kommissionen zur Vorberatung und Berichterstattung zugewiesen. Dabei betrafen 14 Anträge, die gemeinsam von SPÖ, ÖVP und den Grünen eingebracht wurden, Benennungen für neue Verkehrsflächen in den Projektgebieten Grundäcker, Viola Park und Hauptbahnhof. Bezirksrat Berger (FPÖ) kritisierte dazu die Auswahl der namensgebenden Personen in den vorangegangenen Beratungen und zeigte sich mokiert darüber, dass die von der FPÖ gemachten Vorschläge abgelehnt wurden. Der Vorsitzende der Kulturkommission, BR Marcus Franz (SPÖ), wies dies zurück und erklärte die im Vorfeld demokratisch durchgeführte Vorgangsweise, wonach alle Fraktionen gleichermaßen eingeladen wurden Vorschläge zu machen. Die Auswahl richtete sich nach diversen Kriterien und wurde zudem auch von der MA 7 überprüft. Unter einem wies er auch darauf hin, dass die Namensgebung nach Felix Czeike im Gebiet Viola Park auf einem Vorschlag der FPÖ beruht.

In der darauffolgenden Abstimmung stimmte die FPÖ gegen nahezu sämtliche Verkehrsflächenbenennungen. Lediglich die Verkehrsflächenbenennung nach Felix Czeike im Gebiet Viola Park wurde einstimmig von allen Parteien beschlossen. Die zweite Verkehrsflächenbenennung im Gebiet Viola Park (nach Erich Sokol) wurde zwar auch beschlossen, jedoch mit den Gegenstimmen der FPÖ.

Das gleiche Schicksal teilten die Abstimmungen über die Verkehrsflächenbenennungen im Gebiet des neuen Hauptbahnhofs nach Kurt Gödel, Fritz Hahn, Maria Lassnig, Adele Bloch-Bauer und Ferdinand Bloch-Bauer, Emilie Flöge, Paul Watzlawick, Sissy Löwinger und Eva Zilcher.

Ebenso wurden die Verkehrsflächenbenennungen für das Gebiet Grundäcker nach Brigitte Neumeister, Margareta Heinrich, Susi Nicoletti und Anny Angel-Katan mit den Gegenstimmen der FPÖ angenommen.

Abschließend wünschte Bezirksvorsteherin-Vorsteherin Hermine Mospointner (SPÖ) allen einen schönen Sommer und erholsamen Urlaub.

Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung für Favoriten findet am 9. September 2015 um 16:00 Uhr im Amtsgebäude am Keplerplatz 5 statt und ist öffentlich zugänglich.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Erlebnisbericht handelt. Alle hier lesbaren Informationen wurden von den Verantwortlichen an die anwesenden Bürger während der Veranstaltung so weitergegeben und können von montelaa.biz nicht auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft werden.

Am Sonntag des 31. Mai 2015 hat wieder ein Mal das Radio Arabella Parkfest im Kurpark Oberlaa in Wien Favoriten stattgefunden. Das Fest erfreut sich von Jahr zu Jahr immer größer werdender Beliebtheit und wurde heuer bereits zum dritten Mal von dem bekannten Radiosender veranstaltet.

Radio Arabella Parkfest 2015Schon am Vormittag stürmten zahlreiche Besucher das Festgelände. Mittags um 12 Uhr startete das gern gesehene Bobbycar-Rennen, bei dem die mutigen Teilnehmer auf den kleinen süßen roten Plastikautos eine leicht kurvige Rennstrecke hinab zum Festgelände sausen. Dabei geht es nicht darum, die Strecke schnell oder langsam abzufahren, sondern so nah wie möglich an eine bestimmte Zeit heranzukommen, die natürlich im Vorfeld nicht verraten und erst bei der Siegerehrung bekannt geben wird. Heuer fuhr Radio Arabella-Mitarbeiter Manuel Winkler als erster die Rennstrecke hinab und gab damit die Zeit vor.

Radio Arabella Parkfest 2015Nach den Teilnehmern, die sich für das Bobbycar-Rennen angemeldet hatten fuhren auch die Werkteams die Rennstrecke entlang. Mitgemacht haben heuer unter anderem die SPÖ und die ÖVP, Kik Österreich und Kik Deutschland, Die Helfer Wiens, Radio Arabella natürlich und viele weitere. Das Rennen wurde bis 16 Uhr nachmittags live auf Radio Arabella übertragen und dauerte noch bis 17 Uhr an.

Während die Teilnehmer und die Werkteams an den zahlreichen Zusehern vorbei den Hang hinunter rollten, amüsierten sich die zahlreichen Besucher des Festes bei strahlendem Sonnenschein und in gemütlicher Atmosphäre am Gelände der Festwiese. Während sich die Erwachsenen beim fröhlichen Plausch an den aufgestellten Tischen amüsierten, tollten die Kinder von Station zu Station und erfreuten sich an den zahlreichen Spielmöglichkeiten, die unter anderem die Kinderfreunde Wiens und der Pop-Up Store von Heinz Spielwaren mitgebracht haben. Auch das Trampolin, das Kinderkarussell und der Kinderbobbycar-Parcours waren der absolute Hit.

Tolle Stimmung herrschte unter anderem bei der Show der Yamaha Music School, die mit viele Instrumente mitbrachte und das Schlagzeug spielerisch mit peppiger Musik, bekannten Songs und sogar teils brennenden Sticks vorstellte.

Radio Arabella Parkfest 2015Ein absolutes Highlight für die kleinen Besucher war das Kindermusical „Mariechen und die Trolle“, das die spannende Geschichte der kleinen Marie und ihrer abenteuerlichen Reise ins Land der Trolle erzählte.

Mit dabei waren unter anderem auch die Helfer Wiens, das Rote Kreuz, Formula 1 mit einem superspeedigen Sportauto sowie das Autohaus Eisner mit schnittigen kleinen gelben und roten Bobbycar´s, die am Tag des Parkfestes sogar zum billigeren Festpreis erworben werden konnten.

Radio Arabella Parkfest 2015Auf dem Programm standen natürlich auch wieder Live-Acts, die für tolle Unterhaltung und bombastische Stimmung sorgten. „Wiener Wahnsinn“, das „Electric Light Orchestra“ und „Layzee aka Mr. President“ performten ihre größten Hits und schwungvolle Songs, zu denen das Publikum nicht nur laut jubelte sondern auch lautstark mitsang und natürlich auch mittanzte!

Für das leibliche Wohl sorgten diverse Stände mit vielen Leckereien. So gab beispielsweise es zahlreiche Sorten Kaffee vom Espresso-Mobil, Bier und Radler beim Gösserstand, Grillhendl, Leberkäsesemmerl, verschiedene Bratwürstel, Langos, unzählige Süssigkeiten, fruchtige Getränke wie die Himbeer-Apfel-Bowle, sechs Sorten Slush-Eis und vieles mehr.

Radio-Arabella-Parkfest-2015-304Gegen ca. 18:00 Uhr kam dann der Moment auf den viele Besucher warteten: Die Preisverleihung des Bobbycar-Rennens! Als erstes wurden die Platzierungen der Werkteams bekannt gegeben, bei denen neben dem Team von Radio Arabella, Midas, die SPÖ Wien, Auto Eisner und sogar die zwei Kik Teams aus Österreich und aus Deutschland auf den hinteren Rängen rangierten. Die Plätze eins bis drei gingen an die Helfer Wiens (Platz 3), das Team von vienna.at (Platz 2) und ganz vorne das Team von Heinz Spielwaren auf Platz 1 der Werkteams!

Radio Arabella Parkfest 2015Für die zahlreichen weiteren Teilnehmer des Bobbycar-Rennens stieg die Spannung zusehens. Das Geheimnis rund um die von Manuel Winkler vorgegebene Zeit wurde schließlich gelüftet: In 42 Sekunden und 42 Hundertstel rollte er den Hang hinab. Der schnellste Teilnehmer war Daniel Kopatsch, der das in 40 Sekunden und 20 Hundertsel schaffte und damit eine Woche Urlaub auf Fuerteventura gewann. Auch der langsamste Teilnehmer erhielt einen Trostpreis: Franz Hummel gewann mit einer Minute, 37 Sekunden und 87 Hundertstel einen von der Firma Midas zur Verfügung gestellten PKW-Reifensatz. Strahlend vor Glück war schließlich Stefan Pfaunz, der um nur 47 Hundertstel von der vorgegebenen Zeit Manuel Winkler´s abwich und somit der heurige Gewinner des dritten Bobbycar-Rennens war. Er freute sich mit seiner Freundin über einen nagelneuen Opel Adam im Radio Arabella-Design, der dieses Jahr vom Autohaus Eisner zur Verfügung gestellt wurde.

Dank traumhaftem Wetter, zahlreichen bemühten Helfern und so vielen Besuchern wie noch nie wurde auch das dritte Radio Arabella Parkfest ein voller Erfolg! Wer dieses Mal leider nicht dabei sein konnte, kann sich hier noch viele weitere Fotos in der Bildergalerie ansehen.

Am 29. April 2015 haben sich die Bezirksräte Favoritens erneut zur Sitzung der Bezirksvertretung im Amtsgebäude am Keplerplatz versammelt. Die Sitzung wurde überschattet vom Ableben des FPÖ-Bezirksrates Bruno Süttinger, der seit 2011 als Bezirksrat für Favoriten tätig war und nach schwerer Krankheit am 4. März 2015 verstorben war. In Gedenken an Bezirksrat Süttinger hielt Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Josef Kaindl eine kurze Rede, der eine Schweigeminute aller Bezirksräte folgte.

Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Josef Kaindl dankte zudem Bezirksrat Rudi Wieselthaler, der anlässlich des Tags des Apfels den Bezirksräten einen Apfel zukommen ließ. Begrüßt und herzlich willkommen geheißen wurde insbesondere Bezirksrätin Sabine Thometich (FPÖ), die zum ersten Mal einer Sitzung als Bezirksrätin beiwohnt.

Beachtlich war auch das anfängliche Besucheraufkommen in der hiesigen Sitzung. Dabei handelte es sich zum Großteil um Bewohner der Wienerfeld-West-Siedlung. Der Ansturm war dermaßen enorm, dass die Fläche im Saal kaum ausreichte. Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Josef Kaindl zeigte sich sehr erfreut über die vielen Besucher und das damit an der Bezirksvertretung gezeigte Interesse, wies jedoch auch auf die Geschäftsordnung hin: Wie bekannt, sind den Besuchern keine Zwischenrufe und kein Applaus erlaubt. Auch bat er darum, von Fotos Abstand zu nehmen.

Nachdem die Sitzung dann inhaltlich in Angriff genommen wurde, teilte Bezirksvorsteherin-Stv. Josef Kaindl (SPÖ) mit, dass sämtliche Anträge von den Ausschüssen und Kommissionen der Bezirksvertretung in Behandlung genommen wurden. Zu einer ersten großen Diskussion mit zahlreichen Wortmeldungen kam es bei einem Geschäftsstück des Finanzausschusses: Der Bezirksrechnungsabschluss 2014 wurde mehrheitlich angenommen, dagegen stimmte die FPÖ.

Bezirksrat Stefan Berger (FPÖ) kritisierte dazu, dass bereits beim Voranschlag einige Kritikpunkte nicht berücksichtigt wurden und Maßnahmen getroffen wurden, bei denen die FPÖ dagegen stimmte. Als Beispiel nannte er die Erhöhung des Kulturbudgets, bei dem die Kosten im Vergleich zu den Vorjahren um rund 30% in die Höhe geschossen sind, und kritisierte, dass SPÖ-nahe Vereine hierbei die Günstlinge sind. Er stellte klar, dass die FPÖ nicht prinzipiell gegen Kultur ist, es aber insbesondere in diesen Zeiten schlichtweg noch andere Prioritäten wie beispielsweise die Schulen gibt.
Seine Kritik wies der Vorsitzende der Kulturkommission, SPÖ-Bezirksrat Marcus Franz, zurück und merkte dazu an, dass die FPÖ das Budget ohnedies immer ablehnt. Er erklärte zudem, dass mit der neuen Kulturinstitution Loft City auf dem Gelände der ehemaligen Ankerbrotfabrik sowie mit der Anzahl der Wohnbevölkerung auch neue Vereine hinzugekommen sind. Mehr Werbung gab es auch auf Grund der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum der WIG (heutiger Kurpark Oberlaa).

Zu Wort meldete sich schließlich auch der grüne Bezirksrat Seyed Ahmad Hashemi-Gerdehi, der ein kleines Rechenbeispiel durchführte: Würde man das Kulturbudget durch die 186.000 Favoritner dividieren, käme man auf 2 Euro pro Favoritner. Hier dagegen zu sein nannte er Armut in der Politik.

Zuletzt meldete sich nochmals Bezirksrat Stefan Berger (FPÖ) zu Wort und stellte zum Vorwurf der SPÖ klar, dass die FPÖ den Rechnungsabschluss nicht immer abgelehnt hat. Er stellte jedoch die Frage, weshalb man zustimmen sollte, wenn schon im Vorfeld einige Punkte keinen Eingang in den Vorentwurf gefunden haben.

Für zahlreiche Wortmeldungen sorgten sodann auch die Beantwortungen von Anfragen aus der vorangegangenen Sitzung zur Wienerfeld-West-Siedlung. So lieferten sich die SPÖ und die FPÖ einen regen Schlagabtausch und warfen sich gegenseitig vor, in der Sitzung Wahlkampf zu betreiben. Aus Besuchersicht ist es jedenfalls nicht von der Hand zu weisen, dass das Wahljahr 2015 die Bezirksvertretungssitzung schließlich eindeutig erreicht hat. Besprochen wurden dabei neben der Parkplatzsituation und einem defekten Warthäuschen der Wiener Linien auch brandschutz-technischen Maßnahmen in den Häusern (Ausrichtung der Stiegentüren an die jeweilige Fluchtwegrichtung), die bereits gesetzt wurden, sowie der aktuelle Letztstand zur Wienerfeld-West-Siedlung. In die mit einigen Verweisungen auf die Geschäftsordnung durch Bezirksvorsteherin-Stv. Josef Kaindl und mit gegenseitigen, teils themenverfehlten, Vorwürfen der Bezirksräte geführte emotionsgeladene Diskussion hat sich auch Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner mehrmals eingeschalten. Sie versicherte, dass die Wienerfeld-West-Siedlung erhalten bleibt und eine sozialverträgliche Sanierung stattfinden wird, sodass man dort wohnen bleiben kann. Dem glaubte Bezirksrat Michael Mrkvicka (FPÖ), der sich sehr über die Unterstützung durch die SPÖ bei diesem Thema freute, nicht und bat um eine schriftliche Bestätigung dessen. Die Verbesserung und Aufarbeitung der Probleme findet in sogenannten Jour-Fixe-Sitzungen mit Mietervertretern statt, von denen sich Bezirksrätin Anneliese Rothleitner-Reinisch (ÖVP) wünscht, dass diese transparent sind und künftig alle Fraktionen dazu eingeladen werden.

Nach Abschluss der Diskussionen rund um die Themen der Wienerfeld-West-Siedlung verließen die dafür gekommenen Besucher die Sitzung, womit sich der Saal wieder nahezu völlig leerte und nur noch die an der Politik des gesamten Bezirks interessierten Besucher verblieben.

Zu den Beantwortungen der Anfragen aus der letzten Sitzung zählte unter anderem die von der FPÖ gestellte Anfrage betreffend die Nachnutzung des Bauernhofs im Kurpark Oberlaa. Stadträtin Ulli Sima teilte dazu schriftlich mit, dass sich die Angelegenheit derzeit beim Verlassenschaftsgericht befindet und die Tiere in Hirschstetten ein neues Heim gefunden haben.

Für zündenden Gesprächsstoff sorgte sodann eine Anfragebeantwortung zur lokalen Agenda 21. Neben den Informationen zu den Kosten und den diversen Gruppen der Agende war für die anfragende FPÖ vor allem auch wichtig zu wissen, wer dabei mitwirken und teilnehmen kann. In der Anfragebeantwortung wurde dazu betont, dass die lokale Agenda 21 allen offensteht und jeder teilnehmen kann. Termine und Informationen werden über verschiedene Kanäle, wie beispielsweise Newsletter, Blog, Website, Verlinkungen und Presseaussendungen verbreitet.

Bezirksrat Stefan Berger (FPÖ) interessierte das Thema persönlich, da er am 23. März 2015 zu einer Veranstaltung der Food X-Gruppe ging. Als er sich dort vorstellte und als FPÖ-Bezirksrat „outete“, äußerte sich eine Dame, dass sie mit „Blauen“ nichts zu tun haben wolle und entweder Bezirksrat Berger gehen müsse oder sie würde gehen. Bezirksrat Berger wurde sodann aufgefordert zu gehen, dem er nachkam. Er wies darauf hin, dass die Gruppen der lokalen Agenda 21 daher wohl doch nicht für alle zugänglich sind. Zudem verwundert ihn, dass er als gewählter Bezirksrat aufgefordert wird zu gehen, wo doch die Bezirksvertretung das alles erst ermöglicht. Von der betroffenen Gruppe fordert er eine Entschuldigung. Nachdem sich Bezirksrat Berger (FPÖ) in einer zweiten Wortmeldung darüber verwundert zeigte, dass es dazu keine Wortmeldungen der anderen Fraktionen gibt, traten dann doch noch einige Bezirksräte den Weg zum Rednerpult an.

Bezirksrat Gerhard Blöschl (SPÖ) merkte zum Vorfall an, dass man selbstverständlich darüber sprechen wird, denn dass jemand aufgefordert wird zu gehen, sei ganz klar nicht vorgesehen. Er gab jedoch zu bedenken, dass man das schon am Vortag in der Sitzung der Steuerungsgruppe der lokalen Agenda 21, in der Bezirksrat Berger (FPÖ) auch Mitglied ist, ansprechen hätte können. Bezirksrat Blöschl (SPÖ) lobte im Übrigen die Arbeit in den Gruppen und nannte unter anderem beispielhaft auch die Aktivitäten rund um Monte Laa.

Bezirksrat Haider (FPÖ) gab zu bedenken, dass das Demokratieverständnis, das mache Menschen haben, ein Wahnsinn und das Ergebnis einer jahrelangen Ausgrenzungspolitik gegenüber den Freiheitlichen ist.
Seitens der SPÖ wurde sodann mitgeteilt, dass man mit der Dame gesprochen hat und im Ergebnis Bezirksrat Berger einen schlechten Termin erwischt haben dürfte, da an diesem Tag gerade ein neuer Verein, der sich gerade mit der Generalversammlung gegründet hat, seine Sitzung hatte.

Bezirksrat Berger (FPÖ) zeigte sich über diese Wortmeldung nahezu fassungslos und betonte, dass ein derartiges Verhalten zu verurteilen ist. Selbst das „no go“ enthalte die Worte mitreden und mitgestalten, davon merke er aber nichts. Er thematisierte sodann auch die Kosten und gab zu bedenken, dass man die Räumlichkeiten der Bezirksvertretung für die Sitzungen der Gruppen der lokalen Agenda nutzen könnte. Er stelle sich allerdings die Frage, ob dieser finanzielle Aufwand notwendig ist. Wenn er hier keine Entschuldigung erhalten könne, dann mache er das eben schriftlich.
Nun meldete sich auch Bezirksrat Georg Prack (Grüne) zu Wort und gab zu bedenken, dass es ihn – wenn man mit derart hasserfüllter Politik das ganze Jahr über unterwegs ist – nicht wundert, dass Teile der Bevölkerung nicht erfreut sind. Die Freiheitlichen sind große Wortführer wenn es darum geht, dass man die Bevölkerung einbindet. Wenn man das aber tut dann kostet es zu viel. Das ist aus Sicht von Bezirksrat Prack nicht nachvollziehbar.

Nochmals zu Wort meldeten sich die Bezirksräte Blöschl (SPÖ) und Berger (FPÖ) sowie auch Bezirksrat Michael Mrkvicka (FPÖ), der der lokalen Agenda skeptisch gegenübersteht und zu bedenken gab, dass man Bürgerbeteiligung auch gratis haben hätte können.

Beantwortet wurde schließlich auch die Anfrage der FPÖ betreffend die Flipchartprotokolle der Bürgerversammlung vom 7. April 2015, welche zu den Themen Verteilerkreis und Verkehrskonzept Viola Park abgehalten wurde. Hierzu wurde mitgeteilt, dass diese Unterlagen teilweise bereits online sind, das Protokoll hierüber jedoch noch ausständig ist. Sobald alle Unterlagen gesammelt verfügbar sind wird seitens der Stadt Wien eine entsprechende Verlinkung auf deren Website eingerichtet werden.

Thema einer Anfrage der ÖVP waren die erst kürzlich gestarteten Bauarbeiten in Monte Laa. Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner gab dazu kurz an, dass es sich dabei um die weitere Umsetzung des aktuell gültigen Flächenwidmungsplans Nr. 7915 durch die Firma Strauss & Partner handelt. Die Fertigstellung ist für Ende 2017 geplant. Eine entsprechende Anrainerinformation wurde bereits vorbereitet und sollte bereits erfolgt sein.

Die Beantwortung der von der FPÖ gestellten Anfrage betreffend Fernsehberichte über 40 Jahre WIG (Kurpark Oberlaa) erfolgt in der nächsten Sitzung.

Im weiteren Verlauf der Sitzung kam es bei den Geschäftsstücken der Verkehrskommission neuerlich zu einigen Wortmeldungen. Die zum FPÖ-Antrag betreffend eine Überprüfung der Ampelphasen rund um den Bereich Theodor-Sickel-Gasse / Laaer-Berg-Straße ergangene Ablehnungsempfehlung wurde damit begründet, dass die Taktung der Ampelphase zur Verbesserung der Buslinie 68A ohnedies erst kürzlich auf 120 Sekunden erhöht wurde. Bezirksrat Mrkvicka (FPÖ) klärte darüber auf, dass es ihm bei diesem Antrag um die Beschleunigung der Abbiegephase ging. Er berichtete, dass er die Theodor-Sickel-Gasse entlasten wollte und daher den Weg über die Ampel (Anmerkung: Kreuzung Laaer-Berg-Straße / Bitterlichstraße) um nach links in die Laaer-Berg-Straße einzubiegen. An der dortigen Ampel stand er 5:40 Minuten. Er spricht sicher daher ganz klar gegen die ergangene Ablehnungsempfehlung aus. Der Vorsitzende der Verkehrskommission räumte ein, dass dies eine völlig neue Sicht der Dinge ist, da der Antrag diese 5:40 Minuten nicht enthält. Er wird das Thema daher in der nächsten Sitzung der Verkehrskommission nochmals ansprechen.

Betreffend die Ampelregelung an der Kreuzung Laaer-Berg-Straße / Rudolf-Friemel-Gasse beim Campus Monte Laa äußerte die FPÖ in einem Antrag den Wunsch, dass die Ampel auf blinkend Gelb umgestellt wird. Da dort jedoch Fußgänger die Straße queren, erfolgte seitens der Verkehrskommission eine Ablehnungsempfehlung, welche mit den Gegenstimmen der FPÖ angenommen wurde.

Thema eines weiteren FPÖ-Antrags war sodann die Einhaltung der Ausstiegshaltestelle der Buslinien 68A und 68B. Wie viele Fahrgäste wissen, kommt es gerade am Reumannplatz hier immer wieder zu Unstimmigkeiten. Seitens der Wiener Linien wurde jedoch mitgeteilt, dass man künftig besser darauf achten werde. Auch die Schließung der Türen bei den Buslinien 68A und 68B wurde von der FPÖ in einem Antrag aufgegriffen, da die Türen teils auch bei schlechter Wetterlage bis zur Abfahrt offen gelassen wurden. Die Wiener Lienen gaben dazu an, den Betreiber darauf aufmerksam zu machen die Türen zu schließen. Die beiden Geschäftsstücke der Verkehrskommission werden damit als erledigt betrachtet. Die niedrige Frequenz des 68A beschäftigte hingegen die ÖVP. Die Wiener Linien bestätigten zwar, dass es beim Nordeingang der WIG in den Abendstunden eine gewisse Verschlechterung gibt, betonten jedoch, dass es durch die Einführung der Linie 68B in Summe zu einer Verbesserung der Frequenzen gekommen ist. Die zum gegenständlichen ÖVP-Antrag ergangene Ablehnungsempfehlung wurde schließlich mit nur drei Gegenstimmen angenommen.

Im Rahmen einer Erledigungsmitteilung des Umweltausschusses zu einem Antrag der Grünen betreffend öffentliche Obstbäume in der Löwygrube wurde bekannt gegeben, dass dort neun Beerensträucher und acht Obstbäume gepflanzt wurden.

Abschließend wurden die 13 neu gestellten Anträge den verschiedenen Kommissionen und Ausschüssen der Bezirksvertretung zur Vorberatung und Berichterstattung zugewiesen. Darunter fanden sich unter anderem der Antrag der SPÖ betreffend die Schaffung von Abbiegespuren in der Laaer-Berg-Straße sowie der Antrag der ÖVP betreffend einen Bus zur Löwygrube, die beide einstimmig der Verkehrskommission zugewiesen wurden.

Dem Finanzausschuss wurden der Antrag der FPÖ zum Informationsblatt der Bezirksvertretung Favoriten sowie der ÖVP-Antrag betreffend eine Live-Übertragung der Bezirksvertretungssitzungen einstimmig zugewiesen.

Die ÖVP-Anträge zur Vorstellung der Planungsergebnisse für den Reumannplatz und die Vorstellung von Variantenstudien zur Straßenbahnlinie 67 wurden einstimmig der Bezirksentwicklungskommission zugewiesen.

Nachdem alle Punkte der hiesigen Sitzung abgearbeitet waren erklärte Bezirksvorsteher-Stv. Josef Kaindl (SPÖ) die verhältnismäßig lang andauernde Sitzung schließlich nach 2 Stunden und 40 Minuten für beendet.

Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung für Favoriten findet am 10. Juni 2015 um 16:00 Uhr im Amtsgebäude am Keplerplatz 5 statt und ist öffentlich zugänglich.
Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Erlebnisbericht handelt. Alle hier lesbaren Informationen wurden von den Verantwortlichen an die anwesenden Bürger während der Veranstaltung so weitergegeben und können von montelaa.biz nicht auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen werden.

Das gemeinsam mit Kik veranstaltete Parkfest des Radiosenders Arabella hat heuer am 8. Juni 2014 stattgefunden und damit auch den Vatertag versüßt. Noch bevor das beliebte Bobby Car-Rennen startete fanden sich die ersten Besucher bei den verschiedenen Ständen und Stationen des Festgeländes im Kurpark Oberlaa ein. Mit dabei waren unter anderem die Polizei, die Bergrettung, das Wiener Rote Kreuz und die mit einer Hüpfburg angereisten Wiener Linien.

 

Jede Menge Spiel und Spaß boten außerdem eine Kletterwand, das Kinderkarussell, die Seilhüpfstation, Kinderschminken und jede Menge Spielestationen, die unter anderem Spielwaren Heinz mitgebracht haben. Mit dabei war auch Heidi Angelika mit ihrem lehrreich und unterhaltsam gestalteten Kinder-Mitmach-Musical, bei dem großer Andrang herrschte. Während sich die kleinen Besucher des Festes an der Kinderstrecke des Bobby Car-Rennens austobten, starteten die Teilnehmer ab 12 Uhr mittags an der Erwachsenenstrecke. Wie schon letztes Jahr ging es nicht darum der schnellste zu sein, sondern so nah wie möglich an die vorgegebene Fahrtzeit heranzukommen – die natürlich nicht verraten wird 😉

 

Bis auf einige leichte Stürze, die teilweise sogar Rennstreckenreparaturen erforderlich machten, lief das heurige Bobby Car-Rennen wieder glimpflich ab. Neben den Teilnehmern rollten außerdem insgesamt acht Werkteams die beim Uhrturm im Kurpark Oberlaa aufgebaute Rennstrecke hinunter. Zu gewinnen gab´s einen Renault Captur, der schon im Vorfeld beim Renault Wien bei Monte Laa an der Laaerberg Straße 66 besichtigt werden konnte.

Platz 1 der Werksteams ging schließlich an das Team von vienna.at, dicht gefolgt von den Helfern Wiens auf dem zweiten und dem Team Renault auf dem dritten Platz. Die Teams von Kik sicherten sich den vierten (Herren) und den letzten Platz (Damen), während sich das Team von Radio Arabella den sechsten Platz sichern konnte. Spielwaren Heinz und die Bezirkszeitung fuhren ebenfalls mit und erreichten den fünften (Heinz) und siebenten Platz (BZ). Unter den weiteren Teilnehmern gewann der langsamste Fahrer einen Reifensatz Fulda und ein kleines Bobby Car, während sich der schnellste Teilnehmer über eine Reise freuen konnte. Sichtlich im Glück stand jedoch Nicole Sommer, die am dichtesten an die vorgegebene Fahrtzeit ran kam und damit den nagelneuen Renault Captur mit nach Hause nehmen durfte.

 

Für kühle Erfrischung an diesem wunderschönen aber heißen Sommertag sorgte nicht nur leckeres Slush-Eis in den verschiedensten Sorten sondern auch  Gösser mit Bier, Radler und antialkoholischen Getränken. Um die Kaffeeliebhaber unter den Besuchern kümmerte sich auch heuer wieder das Espressomobil. Für den kleinen Hunger gab´s eine große Auswahl aus Langos, Pommes, Würsten, Hühnchen, Maiskolben und sogar Crêpes in süssen als auch pikanten Variationen.  Radio Arabella und Live-Acts sorgten hingegen ununterbrochen für musikalische Unterhaltung. So genossen die Besucher nicht nur die angesagtesten Hits der besten Musik aller Zeiten sondern auch Songs der Band SOLOzuVIERT und Hits von Boris Bukowski, mit denen man den Abend gemütlich ausklingen lies.

Die Fotos vom heurigen Radio Arabella Parkfest finden sich hier im Fotoalbum.

Radio Arabella Parkfest 2013

Radio Arabella Parkfest 2013Ein voller Erfolg war das von Radio Arabella gemeinsam mit Kik veranstaltete Parkfest am 8. Juni 2013 im Kurpark Oberlaa. Noch als vormittags fertig aufgebaut wurde trudelten bereits die ersten Besucher ein. Gedacht wurde dabei an jeden, vor allem die kleinsten Besucher amüsierten sich prächtig bei Kinderkarussell und Kinderhüpfburg! Auch der Wiener Kasperl sorgte zweimal für jede Menge Spaß und Unterhaltung. Jede Menge Spielzeug gab´s zwischendurch immer wieder beim Radio Arabella Glücksrad zu gewinnen. Großer Andrang herrschte natürlich auch beim Stand der Kinderfreunde und Heinz Spielwaren.

Radio Arabella Parkfest 2013Bobby Car Rennen – Christian ClericiGanz besonders interessant war natürlich auch das Bobby Car-Rennen, das ab 13 Uhr losging. Dabei fuhren 120 Teilnehmer wagemutig eine kleine Rennstrecke mit ein paar kleinen Kurven den Kurpark Oberlaa hinunter. Dabei ging es nicht darum am schnellsten zu sein, sondern an die von Moderator und Autor Christian Clerici vorgegebene Zeit heranzukommen. Seine Fahrzeit wurde natürlich bis zum Schluss streng geheim gehalten. Stürzten manche Fahrer nicht gleich am Start, so touchierte manch Teilnehmer/in vor allem in den Kurven teilweise die Reifen, die als Randbegrenzungen die Rennstrecke absicherten. Bis auf ein paar kleine Schürfwunden kamen die Teilnehmer jedoch gut und unverletzt im Ziel an.

Andy Lee Lang: Warum man da mitmacht? Weil es jede Menge Spaß macht! Und ganz nebenbei auch, weil der Sieger einen von MVC Motors zur Verfügung gestellten Ford Fiesta im Radio Arabella Design mit nach Hause nehmen durfte 😉 Rennen fahren durften aber auch die kleinen Festbesucher: Für sie wurde eine eigene kleine Fahrstrecke auf ebenem Gelände liebevoll aufgemalt. Auch hier herrschte ein enormer Andrang bei den kleinen spaßigen Bobby Cars.

Eva Maria MaroldUnter den Festbesuchern fanden sich auch ein paar ganz besondere Gäste: Gleich drei Kik-Leiberl in voller Lebensgröße feierten an diesem Samstag mit und begeisterten Jung und Alt. Auch der gestiefelte Kater, der jede Menge Süßes an die Kleinsten verteilte, war ein gern gesehener Besucher. Für leuchtende Kinderaugen sorgten natürlich auch die Luftballon-verschenkenden Mitarbeiter von Radio Arabella und Abalo Media.

Selbstverständlich wurde auch für Speis´ und Trank vorgesorgt: Mit Gösser, Coca Cola, Würstel, Hendl und Langos-Ständen, Slush-Eis, Süßem und dem Espressomobil bot sich den Besuchern eine breite Palette an Leckereien und Durstlöschern.

Für musikalische Unterhaltung sorgte neben dem Sound von Radio Arabella und den Jungs von „Wiener Wahnsinn“ auch Eva Maria Marold, die Songs aus ihrer neuen CD vorstellte. Zum Abschluss heizte Andy Lee Lang die Stimmung nochmal ordentlich an und brachte die Besucher nicht nur zum shaken sondern auch zum mitsingen. Zu weiteren Fotos dieser Veranstaltung kommt man hier

Video Zieleinfahrt Christian Clereci

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