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Am 13. Juni 2015 trafen sich erneut die verschiedensten Vereine des Bezirks am Antonsplatz, um sich vorzustellen und gegenseitig einander kennenzulernen. Viele von Ihnen hatten heuer im Vergleich zu den Vorjahren sogar ein gigantisches Angebot an vielerlei kulinarischen Speisen mit im Gepäck und zeigten zum Teil auch im Rahmen des Bühnenprogramms mit vielerlei Tänzen und Gesang ihr Können.

Wir in Favoriten 2015Das Fest wird von der MA 17 (Integration und Diversität) in Kooperation mit der Bezirksvorstehung Favoriten veranstaltet und fand heuer bereits zum neunten Mal statt. Insgesamt 42 Vereine, Initiativen und Organisationen aus den verschiedensten Bereichen haben sich beim Antonsplatz versammelt und den Nachmittag zusammen mit zahlreichen Besuchern gemeinsam verbracht. Mit dabei waren unter anderem wieder die Kinderfreunde mit Hüpfburg und Kinderschminken, das Schachzentrum, der Samariterbund Favoriten, die Polizei, der Verein Miteinander am Monte Laa, Theater für Alle, der Briefmarkensammlerverein Favoriten und viele viele mehr. Auch die Wiener Linien, die Wiener Gesundheitsförderung, Delibab, der Verein Illiria, Back on Stage 10 und der Viktor Adler Markt waren neben vielen weiteren gern gesehen.

Wir in Favoriten 2015Eröffnet wurde „Wir in Favoriten“ bereits traditionell von Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner (SPÖ), die gemeinsam mit Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) die Bühne betrat. Sie begrüßte die vielen Besucher sowie die bereits gesichteten Bezirksräte und Gemeinderäte und betonte, dass Favoriten Integration sehr ernst nimmt und viel dafür tut. Man lebe miteinander und wolle das auch weiterhin so halten, das müsse man aber gemeinsam machen. Auch Stadträtin Frauenberger ergriff kurz das Wort und freute sich darüber, dass sich die Vielfalt in Favoriten auch in der Vielfalt der Vereine widerspiegelt. Sie bedankte sich neben den Vereinen für deren Arbeit und dafür, dass sie das Zusammenleben hoch halten, auch bei Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner und der MA 17 für die großartige Organisation des Festes. Da es in der jüngsten Vergangenheit auch wieder verstärkt Vorfälle von Rassismus gegeben hat, kündigte sie für demnächst auch wieder neue Charta-Gespräche an, wie sie sie schon 2012 gegeben hat.

Wir in Favoriten 2015Das Bühnenshowprogramm des Festes startete nach einer kurzen Begrüßung durch die MA 17 und Vorstellung der Kinderfreunde gegen 14 Uhr nachmittags mit den bereits bekannten und talentierten Kids von superar. Die Initiative für mehr Musik im Leben der Kinder hatte dieses Mal bereits ihren vierten Auftritt bei „Wir in Favoriten“. Dabei sangen vier Klassen aus den Volksschulen Laimäckergasse und Quellenstraße zahlreiche Kinderlieder, die das Publikum regelrecht entzückten. Für musikalische Unterhaltung sorgte auch die bekannte Schlagersängerin Ingrid Merschl, die wieder für den Verein Kultur 10 auftrat.

Zum ersten Mal mit dabei war heuer das Line Dance-Team von Silverado, die unter anderem zum bekannten Hit „All about that bass“ von Meghan Trainor tanzten und sogar noch eine Zugabe zum Besten gaben. Verschiedene Volkstänze führten unter anderem auch das Ägäische Kulturzentrum, der Verein Illiria, Delibab, der Kulturverein Stevan Mokranjac und das Forum der Ägypter in Österreich auf. Großen Einsatz zeigte der österreichisch-serbische Kulturverein Branko Radicevic, für den zunächst zwei Gruppen von Kindern unterschiedlichen Alters tanzten und am späteren Nachmittag der kleine Vladimir, der Jüngste des Kulturvereins, ein kurzes Musikstück mit einem Soloauftritt vorführte. Wahrlich elektrisierend waren die Rhythmen der cubanischen Tänzerinnen vom Dachverband lateinamerikanischer Vereine, die voller Fröhlichkeit und Elan sogar auch gemeinsam mit dem Publikum zur packenden Musik aus Cuba tanzten.

Obwohl die Feierlichkeiten von kleineren und mittleren Regenschauern sowie dem verfrühten Abzug mancher Organisationen begleitet wurden, herrschte doch tolle Stimmung und gute Laune unter den Besuchern. In diesem Sinne halten wir es mit Ingrid Merschl, die ihren Auftritt mit den Worten „Ich freu´ mich schon auf nächstes Jahr!“ beendete.

Fotos dieser Veranstaltung finden bei uns auf Facebook und auch hier in der Bildergalerie.

Am 9. Mai 2012 fand erneut die Sitzung der Bezirksvertretung für Favoriten statt. In rund eineinhalb Stunden wurden dabei auch Punkte rund um die Verlängerung und Sanierung der U1 sowie Monte Laa thematisiert.

Wie üblich wurden zu Beginn die Geschäftsstücke der verschiedenen Ausschüsse und der Bezirksvorsteherin behandelt. Zur Genehmigung eines Zuschusskredites für die Schaffung einer Personalgarderobe, Kanzlei und Gehwegeinstandsetzung im Kindergarten in der Laaer-Berg-Straße 145 erfolgten keine Wortmeldungen.

Parkpickerl für Favoriten

Wie bekannt, wurde der Bezirk ersucht, eine Bürgerversammlung zum Parkpickerl einzuberufen. Die Verkehrskommission teilte nun mit, dass sie sich zwar mit dem Antrag beschäftigte, die Angelegenheit jedoch nun als erledigt betrachtet. Da die Entscheidung, in Favoriten derzeit kein Parkpickerl einzuführen, zwischenzeitig gefallen ist, sprachen sich die Bezirksräte auch in der Sitzung am 9. Mai 2012 dafür aus, das Thema als erledigt anzusehen.

U1-Sperre

Gegenstand einiger Anträge war auch die bevorstehende Sperre der U-Bahnlinie U1 im Sommer 2012. Ein Antrag der ÖVP zur Verlängerung der Linien 68A, 266 und 271 wurde einstimmig der Verkehrskommission zugewiesen. Die Anfrage der ÖVP zum Ersatzverkehr während der U1-Sperre wird in der nächsten Sitzung beantwortet werden.

U1-Verlängerung

Auch die Süd-Verlängerung der U1 ist nach wie vor Gegenstand der Bezirksvertretungssitzungen. So wurde ein SPÖ-Antrag zur Studie betreffend das Sekundärnetz der U1 Süd einstimmig angenommen. Die ÖVP unterstützte diesen Antrag, da man sich selbstverständlich ansehen müsse wie die übrigen Verkehrsmittel fahren. Angemerkt wurde allerdings, dass die Angelegenheit ohnehin schon seit rund einem Jahr im Gange ist und der Antrag daher eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre. Georg Prack (Grüne) meinte hingegen, dass dieser Antrag ein starkes Bekenntnis dazu ist, den Bezirk in den Prozess miteinzubinden.

Ein weiterer Antrag der SPÖ (Studie Oberflächengestaltung Favoritenstraße) wurde von der ÖVP eher skeptisch gesehen, da vorweg und begleitend die Meinung der Bürger wichtig ist. Ein derartiges Projekt sollte deshalb nicht mehr ohne Bürger-Beteiligung gemacht werden. Bezirksrat Thomas Kohl (ÖVP) stellte daher in der Sitzung dahingehend einen Abänderungsantrag, welcher in der Abstimmung – bedauerlicherweise nur sehr knapp – angenommen wurde.

Der ÖVP-Antrag zur U1-Verlängerung in den Süden wurde einstimmig der Bezirksentwicklungskommission zugewiesen.

Monte Laa / Laaer Berg

Zwei Anträge der SPÖ werden uns Monte Laa´er in Zukunft mehr oder weniger beschäftigen: Einerseits wurde der Antrag zur Machbarkeitsstudie betreffend die Verlegung des 67er´s in die Laaer-Berg-Straße einstimmig angenommen, andererseits wurde der Antrag zur Überprüfung der Errichtung von Kurzparkzon(en) an der Laaer-Berg-Straße einstimmig der Verkehrskommission zugewiesen.

Auch der Antrag der FPÖ zur Verlängerung der knapp am höchsten Punkt des Laaer Berg´s gelegenen Haltestelle „Siedlung Süd-Ost“ der Buslinien 15A und 68A wurde einstimmig der Verkehrskommission zugewiesen.

Integration

Für Kopfschütteln unter Besuchern und Bezirksräten sorgte die hitzige Diskussion zwischen FPÖ und Grüne beim Resolutionsantrag der FPÖ zur Bekennung zu den „Wiener Positionen zum Zusammenleben“. Gegenstand der Diskussion waren sechs Punkte, die das Zusammenleben in Wien verbessern sollten. Traurig allerdings war, dass die Grünen den Antrag der FPÖ als verlogen und als „Reinwäsche“ der FPÖ betitelten. Zwar erklärte Georg Prack (Grüne), die Inhalte und Werte der Resolution zu vertreten, wegen der zuvor angeführten Punkte werde jedoch nicht zugestimmt.

Schließlich meldete sich auch Bezirksvorsteherin Mospointner zu Wort und merkte an, dass die SPÖ der Resolution zwar zustimmen würde, das aber aus folgenden Gründen nicht machen werde: Die Resolution stammt nach Ansicht der SPÖ nicht aus der FPÖ-eigenen Feder, sondern sei teilweise vom 15. Bezirk, wo derartiges bereits thematisiert wurde, als auch aus den Schaukästen der SPÖ abgekupfert worden. Bezirksvorsteherin Mospointner ist auch der Ansicht, dass die Plakate der FPÖ im freien Raum eine andere Sprache sprechen und empfindet die Resolution als Provokation.

Die längste Diskussion der hiesigen Sitzung, die dem Inhalt der Sache – in der sich offenbar alle Parteien einig sind – leider absolut nicht dienlich war sondern nur in einem parteipolitischen aufeinander losgehen ausartete, endete schließlich mit einer Ablehnung durch SPÖ, ÖVP und Grüne.

Die nächste Sitzung findet wieder am 12. Juni 2012 wie gewohnt um 16:00 Uhr im Amtsgebäude am Keplerplatz 5 in Wien Favoriten statt und ist öffentlich zugänglich.

„Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Erlebnisbericht handelt. Alle hier lesbaren Informationen wurden von den Verantwortlichen an die anwesenden Bürger während der Veranstaltung so weitergegeben und können von montelaa.biz nicht auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen werden.“