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montelaa.biz feiert sein dreijähriges Bestehen und blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück.

Wie bekannt, hat es montelaa.biz zur Aufgabe gemacht, über Interessantes am und rund um Monte Laa zu berichten. Dazu gehört seit über einem Jahr auch der History- und Architekturbereich, in dem sich eine Menge Wissenswertes über das grüne Bergerl und das Stadtentwicklungsgebiet Monte Laa findet. Vor allen Dingen ist montelaa.biz jedoch die zu allererst geschaffene Seite seiner Art in Monte Laa – ja, montelaa.biz wird sowohl strukturtechnisch als auch inhaltlich nachkopiert, allerdings ist und bleibt montelaa.biz das Original – und wahrlich eine Seite mit Biss: Aktiv, informativ und aktuell!

Auf Trab hielten uns somit auch im letzten Jahr nicht nur die News über das aktuelle Geschehen sondern auch viele Veranstaltungen, Feste und Feierlichkeiten die in, am und rund um Monte Laa abgehalten wurden. Erwähnenswert sind dabei beispielsweise das Adventfest und die Laternenfeier des Campus Monte Laa, das Oberlaaerfest bei der Therme Wien oder auch das mit einer spektakulären Hubschrauberlandung einhergegangene Spielefest des preyerschen Kinderspitals. Zahlreiche Besucher (und das Team von montelaa.biz) zog auch das jährliche Mittelalterfest und das Oktoberfest im nahen böhmischen Prater sowie der Tendance-Ball der Tanzschule Heidenreich an, die seit wenigen Monaten auch Zumba Fitness anbietet. Ein absolutes, nicht so schnell wiederkehrendes Erlebnis war natürlich auch der sogenannte „Blutmond“, der sich in der Nacht von 15. auf 16. Juni 2011 über Wien ein klein wenig zeigte.

Die dadurch entstandenen (mittlerweile insgesamt über 250) Beiträge und Artikel wurden bereits über 80.000 mal gelesen, über 1.600 Fotos weit über hunderttausend Mal angeklickt. Zu einem der bewegendsten Themen des vergangenen Jahres wurde das Ringen, Bangen und Mitfiebern rund um das Parkpickerl für Favoriten, dicht gefolgt vom Ausbau der U-Bahnlinie U1.

Alleine im Jahr 2011 wurde montelaa.biz – ohne Suchmaschinen – rund 400.000 Mal aufgerufen, dabei blieben im Schnitt knapp 80 Besucher pro Tag (bei 1080 Seitenaufrufen pro Tag) jeweils mehr als fünf Minuten auf der Webseite um sich zu informieren oder Fotos anzusehen.

Das rege Interesse, das montelaa.biz auf unterschiedlichste Art und Weise entgegen gebracht wird, ist für uns eine Bestätigung, dass wir für den ein oder anderen Leser/in interessante Informationen zur Verfügung stellen. Vielen herzlichen Dank dafür! Wir freuen uns auf die Zukunft und blicken voller Vorfreude in das vierte und sicherlich wieder spannende und aufregende Lebensjahr von montelaa.biz 🙂

Euer
montelaa.biz-Team

PS: Ein paar kleine allgemeine Details zu montelaa.biz im Wandel der Zeit finden sich im Geburtstagsartikel vom 22.3.2011.

urselbrunnengasseWie die Urselbrunnengasse in Wien Favoriten zu ihrem Namen kam, kann kurz beantwortet werden: Sie wurde 1964 nach dem historischen Flurnamen „Urselbrunnen“ benannt. Tatsächlich steckt jedoch noch ein klein wenig mehr dahinter.

Flurnamen meinen in ihrer ursprünglichen Bedeutung vereinfacht gesagt ein Stück Land, also eine Landschaft oder ein Gelände. Die umliegenden Äcker „Urselbrunnen´s“ befanden sich einst im Eigentum des Klosters St. Ursula. Der Orden der Ursulinen wurde im Jahre 1535 in Brescia von Angela Merici gegründet und trägt das Ordenskürzel OSU (lateinisch: Ordo Sanctae Ursulae, zu Deutsch: Gesellschaft der Heiligen Ursula).

Die Urselbrunnengasse führt direkt von der Laaer-Berg-Straße durch die Siedlung des Kleingartenvereins Garten- und Tierfreunde zur Straße „Laaer Wald“, von wo aus es nur noch wenige Schritte zu den beliebten Ausflugszielen des Böhmischen Praters und des Erholungsgebietes Laaer Wald sind.

Sie ist heute auch ein wichtiger Zubringer für das Stadtentwicklungsgebiet Monte Laa auf den ehemaligen Porr-Gründen, für das sie gemeinsam mit der Laaer-Berg-Straße, der Absberggasse und der Moselgasse die Abgrenzungen bildet. Auf Grund der derzeit bestehenden Einbahnregelung bildet die Urselbrunnengasse von der Laaer-Berg-Straße kommend die einzige Zufahrt zu hunderten von Wohnungen und ist damit unverzichtbar.

Er ist nicht nur Namensgeber für die Moselgasse in Wien Favoriten sondern war auch ein einflussreicher und engagierter Musiker zur Zeit des Vormärzes.

Ignaz Franz von MoselIgnaz Franz von Mosel wird am 1. April 1772 in Wien geboren. Während seiner beruflichen Laufbahn ist er als Ingrossist (alte Berufsbezeichnung für niedere Beamte in der Registratur, auch Hypothekenbuchführer genannt) der kaiserlich könglichen Bancal-Staatsbuchhaltung und später als Beamter im kaiserlich königlichen Obersthofmeisteramt tätig.

Sein Engagement für die Musik zeichnet den Komponisten aus: Im Jahre 1812 verwendet er als erster Dirigent in Wien einen sogenannten Taktstock, der heute allgemein bekannt und nicht mehr aus der Welt der Musik wegzudenken ist. Ignaz Franz von Mosel leitet in den Jahren 1812 bis 1816 die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und organisiert auch historisch bedeutsame Aufführungen. Als wissenschaftlicher Musikschriftsteller und Musikrezensent verfasst er die erste wissenschaftliche Arbeit über Mozart´s Requiem. Ignaz Franz von Mosel engagiert sich auch für die Wiener Sängerknaben und komponiert selbst hauptsächlich Vokalwerke.

Im Jahre 1818 wird er in den Adelsstand erhoben, drei Jahre später wird er Vizedirektor der Hofbibliothek. 1829 übernimmt er dort das Amt des Direktors und trägt den Titel Hofrat. Am 8. April 1844 verstirbt Ignaz Franz von Mosel in Wien. Zu seinen Ehren wird im Jahre 1974 die Moselgasse am Laaer Berg in Wien Favoriten nach ihm benannt. Sie bildet heute – zusammen mit der Laaer-Berg-Straße, der Urselbrunnengasse und der Absberggasse – die geographische Abgrenzung für das Stadtentwicklungsgebiet Monte Laa.

Widerstandskämpfer, der als einziger Häftling in Auschwitz heiraten durfte und zu dessen Ehren die im Jahre 2004 im Stadtentwicklungsgebiet Monte Laa neu angelegte Rudolf-Friemel-Gasse benannt wurde.

Das Leben Rudolf Friemel´s | Gedenken | Die Hochzeit von Auschwitz

 

Das Leben Rudolf Friemel´s

Der Widerstandskämpfer Rudolf Friemel, ein gelernter Automechaniker, wird am 11. Mai 1907 in Wien geboren. Er stößt bereits früh zu den Kinderfreunden, schließt sich später der Sozialistischen Arbeiterjugend an und tritt im Jahre 1925 der Gewerkschaft bei. Der überzeugte Sozialist wird im Jahre 1926 auch Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) und tritt auch dem republikanischen Schutzbund bei.

Nach den Februarkämpfen im Jahre 1934 flüchtet Rudolf Friemel in die Tschechoslowakische Republik (heutige Tschechoslowakei), kehrt aber bereits kurze Zeit später zurück und wird im Juli 1934 festgenommen. Rudolf Friemel wird wegen seiner Teilnahme am Aufstand zwar am 8. Oktober 1935 zu sieben Jahren Haft verurteilt, wird jedoch bald darauf begnadigt.

Ab März 1937 kämpft er im spanischen Bürgerkrieg in der Freiwilligenarmee der „Internationalen Brigaden“ auf der Seite der spanischen Republik gegen die Errichtung einer faschistischen Diktatur durch Franco, wo er einer der führenden Vertreter der revolutionären Sozialisten ist. In Spanien lernt Rudolf Friemel zudem die zehn Jahre jüngere Margarita Ferrer kennen und lieben. Mittels Fernkorrespondenz erreicht Friemel die Scheidung von seiner Frau Pauline Fucka in Österreich.

Nach der Niederlage Spaniens flüchten er und Margarita nach Frankreich, wo am 26.4.1941 auch ihr gemeinsamer Sohn Edouard zur Welt kommt. Nach der Besetzung Frankreichs wird Rudolf Friemel entsprechend seinem Rückführungsantrag schließlich am 31. Juli 1941 den deutschen Behörden übergeben und bereits am 2. Jänner 1942 in Auschwitz inhaftiert. Margarita schlägt sich mit Edourd in Deutschland durch und erreicht schließlich, dass sie zu Schwiegervater Clemens Friemel nach Wien ziehen kann.

Rudolf Friemel gehört auch in Auschwitz einer Widerstandsgruppe an und setzt sich zudem dafür ein, Margarita heiraten zu dürfen. Um seinen Antrag voranzutreiben gibt er vor, bereits in Spanien mit Margarita verheiratet gewesen zu sein, jedoch sei die Ehe nach Beendigung des Bürgerkrieges von der Regierung für ungültig erklärt worden.

Friemel´s Antrag wird schließlich stattgegeben. Über den Grund hierfür können nur Vermutungen angestellt werden, wahrscheinlich ist jedoch, dass die Nazis Auschwitz damit verharmlosen und den Antrag Friemel´s für deren Propagandazwecke nutzen wollten.

Da Rudolf Friemel Auschwitz nicht verlassen darf, wird Margarita, Sohn Edouard sowie Friemel´s Bruder und Vater der Zutritt für einen Tag und eine Nacht gewährt. Im Standesamt kommt es am 18. März 1944 um elf Uhr zur Trauung. In einem eigens geräumten Lagerbordell verbringen sie die Nacht, nach der Margarita Auschwitz wieder verlassen muss.

Wenige Monate später schlägt in Auschwitz ein Fluchtversuch fehl. Der Verdacht für dessen Organisation fällt unter anderem auch auf Rudolf Friemel, der zu diesem Zeitpunkt offenbar nicht einmal selbst flüchten wollte. Dennoch wird er am 30. Dezember 1944 vor 15000 Auschwitzhäftlingen, bekleidet mit seinem mit Rosen bestickten Hochzeitshemd, gemeinsam mit den österreichischen Mitgliedern der Widerstandsgruppe Ernst Burger und Ludwig Vesely sowie zwei polnischen Insassen am Appellplatz gehängt.

 

Gedenken

Nach Ende des zweiten Weltkrieges wird die in den Jahren 1929 bis 1931 erbaute Siedlung „Rasenstadt“ in der Neilreichgasse 100-106 in Wien Favoriten nach dem ebenfalls ermordeten Widerstandskämpfer Johann Mithlinger umbenannt. An ihn und zwölf weitere Widerstandskämpfer, darunter auch Rudolf Friemel, erinnert die am 4. August 1945 enthüllte Gedenktafel.

Im Jahre 2004 wird eine Gasse im neuen Stadtentwicklungsgebiet Monte Laa nach Rudolf Friemel benannt. Die Rudolf-Friemel-Gasse mündet sowohl in die Laaer-Berg-Straße als auch in die Emil-Fucik-Gasse und bildet die Hauptzufahrt zur Campusschule Monte Laa in der Rudolf-Friemel-Gasse 3-5.

 

Die Hochzeit von Auschwitz

Das Phänomen über die Hochzeit von Rudolf Friemel und Margarita Ferrer in Auschwitz fasziniert bis heute. Der österreichische Schriftsteller Erich Hackl beschäftigt sich ausführlich mit der Geschichte Rudolf Friemel´s in seinem Werk „Die Hochzeit von Auschwitz. Eine Begebenheit“, welches im Jahre 2002 im Diogenes Verlag erschien.

Ein einmaliges Erlebnis war dies vor allem auch für den Lagerfotografen Wilhelm Brasse, der das Hochzeitsfoto machte. Im Jahre 2009 gab er der süddeutschen Zeitung ein bewegendes Interview, in dem er auch über die damalige Ausnahmesituation sprach.

Die Wiener Internationale Gartenschau (WIG) 1974 war ein regelrechter Publikumsmagnet. Das Gelände wurde Ende 1974 zum Erholungsgebiet „Kurpark Oberlaa” umgewandelt und ist bis heute ein beliebtes Freizeitareal.

Wiener Internationale Gartenschau (WIG) 1974 | Kurpark Oberlaa

Bevor auf dem Gelände am Laaer Berg die WIG 74 gebaut wurde, diente es teilweise als Mistablagerungsstätte. Es war ein verwahrlostes Gebiet mit Ziegelteichen, das auch zu versteppen drohte. Gleichzeitig wurde man sich der Notwendigkeit von Grünflächen sowie Pflanzen als Sauerstoffspender bewusster, sodass man schließlich anfing, Erholungsgebiete zu schaffen.

 

Projekt WIG – Wiener Internationale Gartenschau 1974

1969 beschloss daher die Gemeinde Wien, auf dem Gelände um den Filmstadt- und Flößlerteich die Wiener Internationale Gartenschau (WIG 74) zu veranstalten. Die WIG 74 sollte nicht nur einen bleibenden Erholungsraum schaffen, sondern auch eine Ideallösung für die Sanierung des Gebietes auf dem Goldberg (so wurde der südöstliche Ausläufer des Laaer Berges genannt) bieten.

Es folgte die Ausschreibung eines großen Wettbewerbs, bei dem 87 Arbeiten aus 19 verschiedenen Ländern einlangten. Für die endgültige Planung und Ausführung wurden alle positiven Ideen und Stärken der jeweiligen Projekte zusammengefasst. Schon kurze Zeit später, am 12.11.1970 findet bereits die erste feierliche Baumpflanzung beim Filmteich auf dem zukünftigen WIG-Gelände statt. Auf die Erhaltung des Naturschutzgebietes „Filmstadt” mit einmaliger Flora und Fauna wurde bei der Planung größter Wert gelegt. Die Tradition des Laaer Berges als Naturlandschaft wurde durch die Gartenschau modifiziert fortgesetzt.

Für das Projekt mussten rund 120.000m³ Erde verfrachtet und mehr als 250.000m³ Muttererde für die Verpflanzung aufgebracht werden. Bürgermeister Leopold Gratz eröffnete am 18.4.1974 schließlich die Wiener Internationale Gartenschau (WIG 74) sowie das Kurzentrum Oberlaa. Bereits im ersten Jahr besuchten 2,8 Millionen Menschen beide Einrichtungen.

Die WIG 74 fand vom 18.4.1974 bis 14.10.1974 statt. Highlights waren der Kurgarten von Gottfried Hansjakob, die Hobby- und Industriegärten, die Freizeitgärten für Spiel und Erholung, der Apothekergarten (welcher 1977 in ein Gartenbaumuseum umgewandelt wird), der Weinlehrpfad, die Clusius-Sonderschau, der Seerosenteich, das Wasserspiel beim Konzertgarten, der Partygarten, der Treppengarten, der Wasser- und der Staudengarten, der utopische Garten und natürlich der Bereich des Filmstadtstadtgeländes. Dieses befand sich im nördlichen Teil des Ausstellungsgeländes und erinnerte an die Filme, die hier ab den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts gedreht wurden und Hollywood Konkurrenz machen sollten (siehe „Filmdrehs am Laaer Berg“).

Geboten wurde den Besuchern auch ein Kindertierpark von Herbert Ursprunger, der Hafenbrunnen von Hubert Wilfan, die Mediationsskulptur von Karl Prantl, ein Restaurant der Architekten Requat & Reinthaller sowie Georg Lippert, der österreichische Gebirgsgarten, die Gärten der Nationen sowie ein Garten zu Ehren des Forschers Gregor Mendels, der auf dem Gebiet der Genetik als Entdecker und Ersteller der Mendel´schen Gesetze der Vererbung in die Geschichte einging. Nicht zu vergessen ist die als Hochbahn konzipierte Einschienenbahn (Monorail), die das Gelände erschloss und später abgerissen wurde. Die Gartenschau wurde Ende 1974 in den „Kurpark Oberlaa” umgewandelt. Manche Teile der WIG 74 sind heute noch erhalten, wie zum Beispiel der Rosengarten oder der Uhrturm von Stephan Pral.Zum 30-jährigen Jubiläum der WIG 74 fanden über den Zeitraum von 18. April bis 26. September 2004 zahlreiche Veranstaltungen auf dem ehemaligen WIG-Gelände statt. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde nahezu jedes Wochenende ein Musik- und Unterhaltungsprogramm mit kulinarischen Genüssen abgehalten.

 

Kurpark Oberlaa

Das ehemalige WIG-Gelände liegt östlich der Laaer-Berg-Straße (zwischen der Kurbadstraße und der Filmteichstraße), ist rund 86,5 Hektar groß und weist einen Höhenunterschied von 50 Metern auf. In dieses fügt sich der Kurbereich rund um die Oberlaa´er Heilquellen am unteren Ende des Geländes ein (siehe auch „Bericht über die Eröffnung der Therme Wien”). Damit wird die Doppelfunktion eines Erholungsgebietes und eines Kurparkes zugleich erzielt.

Das heute als „Kurpark Oberlaa” bekannte Gelände ist ein beliebtes Freizeitareal, das Groß und Klein zum Spazierengehen, Spielen und Verweilen einlädt. Auf dem vielfältigen Gelände finden sich zahlreiche Bänke und Wege die zu den verschiedensten floristischen Themenbereichen führen, wie etwa zum Kräutergarten, Liebesgarten oder den japanischen Garten. Auch Tischtennis- und Kinderspielmöglichkeiten sind gegeben. An einem der oberen Eingänge befindet sich ein Musterhauspark sowie das 4-Sterne-Hotel „Eitljörg” samt der gemütlichen „Panoramaschenke” (Restaurant – Biergarten – Café).

Wasserspiele sowie kleine und größere Gewässer sorgen an wärmeren Tagen für eine ruhige und angenehme Atmosphäre. Die bei besonders eisigen Temperaturen gefrierenden Wasserflächen werden auch gerne für verschiedene Wintersportarten wie Eislaufen oder sogar Eishockey genutzt.

Auch für Tierliebhaber gibt es viel zu entdecken: Verschiedene Vogelarten, Enten und Krähen haben hier ihren Lebensraum gefunden. Auch Eichhörnchen und Wasserschlangen können mit etwas Glück entdeckt werden. Weniger schwer zu finden ist das Gehege der Ziegen im mittleren Bereich des Geländes sowie die Pony´s und Kaninchen am oberen Eingang.

Das Erholungsgebiet wird zudem auch für Veranstaltungen genutzt, wie beispielsweise das große Nivea Familienfest im Jahr 2010. Auf Grund der zahlreichen Motive, die das Gelände bietet, entstanden hier auch viele Bilder im Rahmen des zweiten Favoritner Fotowettbewerbs „Klick10„? (siehe Artikel).

An den oberen und unteren Eingängen finden sich zahlreiche Parkplätze, die jedoch trotz ihrer Vielzahl oft überfüllt sind. Dank der Wiener Linien ist das Erholungsgebiet auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. So hat die Buslinie 68A ihre Endstation bei der Haltestelle „Kurpark Oberlaa” am oberen Eingang des Geländes. Die am unteren Ende des Geländes befindliche Therme Wien sowie die anschließende Kurkonditorei Oberlaa und die daneben liegende kleine Ladenzeile ist durch die Endhaltestelle „Oberlaa, Therme Wien” der Straßenbahnlinie 67 an den öffentlichen Verkehr angebunden.

Weitere Fotos vom Erholungsgebiet finden sich hier in der Bildgalerie.