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Wie bekannt, liegt der Entwurf des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans Nr. 8069 für das Gebiet zwischen der Laaer-Berg-Straße, der Theodor-Sickel-Gasse, dem Schwarzerweg, dem Horrplatz, der Südosttangente A23 und der Fischhofgasse im 10. Bezirk derzeit zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Besser bekannt ist das Vorhaben unter dem Namen „Viola Park“, welches unter anderem neben einer Schule und örtlichem Nahversorger rund 800 neue Wohnbauten bei der Generali Arena vorsieht.

In den vorangegangenen Monaten trafen sich Anrainervertreter mit Vertretern der Austria Wien, dem Bauträger und Experten der entsprechenden Ressorts zu sogenannten Expertenmeetings, um ihre Anliegen bestmöglich in das Projekt einfließen lassen zu können. Mit minimalsten Abweichungen vom ursprünglichen Plan ist das Vorhaben mit dem nunmehrigen Widmungsverfahren in eine weitere Realisierungsphase eingetreten.

Im Rahmen der genannten öffentlichen Auflage können noch bis 5. Juni 2014 Stellungnahmen zum geplanten Projekt abgegeben werden. Die Abgabe einer Stellungnahme stellt für betroffene Anrainer eine Möglichkeit dar, sich und seinen Sorgen Gehör zu verschaffen und sollte daher unbedingt wahrgenommen werden. Jede Meinung zählt!

Selbst als nicht direkt von den neuen Gebäuden betroffener Bürger ist es wichtig, eine Stellungnahme abzugeben. Unter einem existiert für das Vorhaben kein umfassendes Verkehrskonzept. Das Verkehrskonzept des Viola Park reicht lediglich bis zur Zufahrt zum neuen Planungsgebiet und umfasst daher keine weiteren Überlegungen zur ohnehin bereits brisanten Verkehrslage an der Laaer-Berg-Straße sowie deren Umfeld. Weitere Wohnungen, neue Bewohner, Schule und Nahversorger stellen neben weiteren Planungsprojekten in der Umgebung, wie den Preyer´schen Höfen und den geplanten Türmen für Monte Laa, eine weitere zusätzliche Belastung dar.

Desweiteren sollen nach derzeitigem Planungsstand an der heutigen Kreuzung Laaer-Berg-Straße / Theodor-Sickel-Gasse voraussichtlich zwei neue Kreuzungen mit Ampeln entstehen. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass bereits im Jahr 2011 der bei Monta Laa liegende Bereich Laaer-Berg-Straße / Rudolf-Friemel-Gasse auf dem traurigen dritten Platz der nervigsten Ampeln Wiens landete. Diese Ampel ist jedoch nur eine von insgesamt vier Ampeln, die sich im kurzen Streckenabschnitt Urselbrunnengasse bis Absberggasse an der Laaer-Berg-Straße und damit nahe dem zukünftigen Viola Park befinden.

Im Übrigen werden durch die neue Kreuzungsgestaltung auch die Parkplätze von der heutigen Kreuzung Laaer-Berg-Straße / Theodor-Sickel-Gasse bis ca. zum Forsthaus verloren gehen. Der ebenfalls dabei vernichtete Grünraum soll zwar in gleichem Ausmaß wieder hergestellt werden, jedoch aufgeteilt auf den Viola Park sowie auf ein anderes Gebiet in Wien.

Die Planungsdokumente können auf der Website der Stadt Wien unter http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/flaechenwidmung/aktuell/8069.html eingesehen werden. Stellungnahmen zu diesem Entwurf können noch bis 5. Juni 2014 in schriftlicher Form an die Magistratsabteilung Stadtteilplanung und Flächennutzung (MA 21) gerichtet werden oder über das Online-Formular, welches ebenfalls über den genannten Link der Stadt Wien erreichbar ist, abgegeben werden.

Nutzen Sie diese Möglichkeit! Für sich selbst, für Ihre Nachbarn, für alle die den Laaer Berg passieren!

Wien braucht mehr Platz für seine Bewohner – das weiß nicht nur die Stadt sondern mittlerweile auch deren Bürger. Deshalb wird an vielen Ecken Wiens gebaut und geplant bis sich sprichwörtlich die Balken biegen. Das geschieht allerdings nicht immer ganz im Sinne der schon ansässigen Bewohner, wie viele Unterschriftenaktionen immer wieder zeigen. So wurden beispielsweise nur gegen die Bauprojekte am Monte Laa (Viola Park und Hochhäuser an der Laaer-Berg-Straße) insgesamt über 2000 Unterschriften in den letzten Jahren gesammelt.

Stadträtin Maria Vassilakou äusserte sich nun zu den aktuellen Bauprojekten, zu denen auch der umstrittene Viola Park und die Planungen für den Verteilerkreis Favoriten im zehnten Bezirk zählen. Während der Bezirk Favoriten insbesondere hinsichtlich des Verteilerkreises immer wieder „nur“ von Überlegungen spricht, ist in den jüngsten Zeitungsartikeln bereits von einer Flächenwidmung bis Ende 2014 mit anschließendem Baubeginn die Rede.

Hier geht’s zu den entsprechenden Artikeln von der Kronen Zeitung , Kurier und von DerStandard vom 5. Oktober 2013.

Rechtzeitig zur Sommerpause haben sich die Bezirksräte am 12. Juni 2013 zur Sitzung der Bezirksvertretung versammelt. In kurzen 45 Minuten wurden sowohl Geschäftsstücke der verschiedenen Ausschüsse und Kommissionen der Bezirksvertretung als auch Anfragen und Anträge behandelt.

Thema der Sitzung war unter einem die Flächenwidmung des Kleingartenvereins Garten- und Tierfreunde bei Monte Laa. Hierbei sollen zwei Grundstücke zur Parkfläche umgewidmet werden. In der Stellungnahme des Bezirks heißt es dazu, dass bei der Verwirklichung der Zufahrt auf die Sorgen und Bedürfnisse der Anrainer Bedacht genommen werden soll und diese auch eingebunden werden sollen.

Da das Thema lt. Bezirksvorsteherin-Stv. Kaindl (SPÖ) doch etwas heikler zu sein scheint kam es zur Verlesung und Abstimmung über das Geschäftsstück, die einstimmig ausging.

Die im Rahmen der öffentlichen Auflage von 2. Mai 2013 bis 13. Juni 2013 einsehbaren Unterlagen zum gegenständlichen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7429E können hier nachgelesen werden:

  1. Plan
  2. Antragsentwurf
  3. Erläuterungsbericht
  4. Gutächtliche Stellungnahme des Fachbeirates für Stadtplanung und Stadtgestaltung
  5. Zeichenerklärung

Unter den insgesamt neun gestellten Anfragen fanden sich auch Anfragen der ÖVP zu den Auflagen beim Spielbetrieb in der Generali Arena sowie zu den Ergebnispräsentationen der Planung „Altes Landgut“ und „Wienerberg-Tangente“, welche in der nächsten Sitzung beantwortet werden.

Die Anträge der ÖVP zu Maßnahmen zum Lärmschutz beim „Alten Landgut“ und den Planungsstand betreffend den östlichen Zugang zur U1-Station „Neulaa“ wurden einstimmig der Bezirksentwicklungskommission zugewiesen.

Ebenfalls einstimmig wurde der ÖVP-Antrag betreffend die Überprüfung der Kreuzung Gudrunstraße / Absberggasse der Verkehrskommission zugewiesen.

Zum Ende der Sitzung wünschten sowohl Bezirksvorsteherin-Stv. Josef Kaindl (SPÖ) als auch Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner (SPÖ) allen Bezirksräten einen schönen erholsamen Sommer und bedankten sich gleichzeitig für die gute Arbeit im ersten Halbjahr.

Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung für Favoriten findet am 11. September 2013 um 16:00 Uhr im Amtsgebäude am Keplerplatz 5 statt und ist öffentlich zugänglich.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Erlebnisbericht handelt. Alle hier lesbaren Informationen wurden von den Verantwortlichen an die anwesenden Bürger während der Veranstaltung so weitergegeben und können von montelaa.biz nicht auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen werden.

Die Bebauung am Monte Laa geht weiter: Dort, wo sich in den letzten Jahren eine Steppe zum wild verwachsenen Areal entwickelt hat, fahren in wenigen Tagen die Bagger auf. Am 26.11.2012 beginnen die Bauarbeiten auf Bauplatz 6.

Schon der im Jahr 2010 beschlossene und wegen seiner Türme heftig umstrittene Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 hat die nunmehr unmittelbar bevorstehende Bebauung umfasst. Vor rund einem Jahr wurden bereits Mieter für die künftigen Geschäftsflächen gesucht, nun wird es schließlich ernst.

Direkt neben dem Campus Monte Laa entsteht in Bälde ein Wohn- und Geschäftsbau in massiver und geschlossener Bauweise. Das Gelände wird hierfür stellenweise um knapp zwei Meter angeschüttet. Fünf Geschäftslokale, 131 Wohnungen und 197 Parkplätze in zwei Untergeschoßen werden schließlich in dem neuen Gebäude Platz finden. Gedacht wurde auch an Spielplätze für Kleinkinder sowie Kinder und Jugendliche. Weiters wird der Neubau über Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume verfügen.

Wie zahlreiche weitere Bauten in und tw. rund um Monte Laa wird auch dieser Gebäudekomplex faktisch nur eine Zufahrtsmöglichkeit haben: Sowohl die geplante Zufahrt über die Urselbrunnengasse als auch jene über die Käthe-Odwody-Gasse sind einzig über die Laaer-Berg-Straße erreichbar.

Der aktuell gültige Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 sieht für Bauplatz 6 die Bebauungsklassen III (9 bis 16m Höhe) und IV (12 bis 21m Höhe) vor. Stellenweise wird der Baukomplex jedenfalls acht Obergeschosse aufweisen.

Detaillierte Ausführungen und allenfalls benötigte Kontaktinformationen sind den folgenden Aushängen zu entnehmen:

Bebauung Monte Laa´s schreitet voran

Bauplatz 6 des Stadtentwicklungsgebietes „Monte Laa“ am Laaer Berg wird von der Laaer-Berg-Straße, der Urselbrunnengasse und der Käthe-Odwody-Gasse sowie dem Park Monte Laa begrenzt und ist einer der letzten freien Bauplätze im Gebiet. Als noch unverbaut bleiben somit nur noch Bauplatz 2 (derzeitige Porr-Parkplatzfläche zwischen Rudolf-Friemel-Gasse und Emil-Fucik-Gasse) und die Bauplätze 3 und 5 (nebeneinander zwischen Emil-Fucik-Gasse und Käthe-Odwody-Gasse, dh direkt zwischen Campus Monte Laa und Laaer-Berg-Straße) übrig.

Diese drei letzten Bauplätze sehen die umstrittenen Türme Monte Laa´s vor. Schon im Jahr 2010 wurden geschätzt an die 1000 Stellungnahmen gegen den Entwurf abgegeben. Für mehr Bürgerbeteiligung beim nachfolgend beschlossenen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 werden derzeit mit der Petition „7915 – Rettet die Wohnqualität Monte Laa´s“ Unterschriften unter www.montelaa.biz gesammelt.

Die Bebauung von Bauplatz 6 stellt somit den Auftakt zu einer neuerlichen Bauphase am Monte Laa dar: Schon nächstes Jahr 2013 soll mit dem Bau des ersten Teils der Preyerschen Höfe begonnen werden, betroffene Anrainer und Bewohner am Monte Laa stehen den weiters geplanten Projekten Viola Park und Turmbau Monte Laa kritisch gegenüber.

Die Verbesserung der Stadtentwicklung und Stadterneuerung in Wien schreitet Stück für Stück voran. Langsam spielt dabei auch die seit langem geforderte Miteinbeziehung von Bürgern eine Rolle.

 In einer aktuellen OTS-Aussendung wird deutlich gemacht, wie viel in Wien baumäßig eigentlich los ist. Das Konzept der sanften Stadterneuerung soll dabei helfen, diese Bauvorhaben sinnvoller zu gestalten und damit die Wohn- und Lebensqualität zu steigern.

Zu diesem Zweck wurde nun auch die Gebietsbetreuung (GB*) auf derzeit aktuell 14 Standorte ausgebaut. Speziell eingerichtete GB*-Stadtteilmanagements sollen künftig bei Gebieten, in denen Änderungen der baulichen Struktur, der Nutzung oder der Bevölkerungsstruktur zu erwarten sind, begleitend eingesetzt werden. Die Unterstützung des sozialen Zusammenlebens soll zudem dadurch erreicht werden, dass zukünftige Bewohner schon in der Besiedelungsphase von der GB* aktiv begleitet werden.

Neben anderen Gebieten wird auch hinsichtlich Monte Laa erwähnt, dass ein verstärkter Bedarf an Kommunikation, Vermittlung und Miteinbeziehung der hier lebenden Bewohner und Anrainer besteht. Dass hier dringender Handlungsbedarf besteht, zeigte auch die öffentliche Auflage des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans Nr. 7915, bei welcher sich heftiger Widerstand gegen die geplanten Türme von Seiten der Anrainer formierte.

Die Aktion21 setzt sich im Übrigen bereits seit Jahren aktiv und unermüdlich für eine bessere Kommunikation mit den Bürgern und die Einbeziehung von Bürgern in Planungen von Bauprojekten ein