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Die Pläne des Viola Parks sorgen seit ihrem Bekanntwerden für Kritik in der Öffentlichkeit. Nach einigen Diskussionen fand am 4. Juli 2012 ein Gespräch mit Vertretern der ÖVP statt, bei welchem bereits Lösungs- und Verbesserungsvorschläge von den Betroffenen unterbreitet wurden.

Wie bekannt wurde der Entwurf für den Bau des Viola Parks bei der Generali Arena in Wien Favoriten von 11. bis 13. Juni 2012 der Öffentlichkeit präsentiert. An diesen Plänen gab es rasch Kritik – vor allem die direkt betroffenen Anrainer fürchten um ihre Lebensqualität.

Um Barbara Netter (Kontakt: barbara.netter@gmx.at) formierte sich eine Gruppe betroffener Bewohner, die sich die Pläne im Detail ansahen und in kürzester Zeit über 200 Unterschriften sammelten (siehe Artikel der Wiener Bezirkszeitung). Am 4. Juli 2012 fand ein Treffen mit ÖVP-Landesgeschäftsführer Alfred Hoch und ÖVP-Bezirkrätin Magdalena Kelaridis statt. Anwesend waren Anrainer der direkt betroffenen Bauten in der Theodor-Sickel-Gasse und der Kleingartenvereine Fischeralm und Wilhemshöhe sowie Bewohner des Laaerbergs und Monte Laa´s.

Besprochen wurden zahlreiche Anliegen und Sorgen der Betroffenen, wie beispielsweise Schattenprobleme, Sichtschutzbedenken und Parkplatzsorgen. Die ersten Lösungsvorschläge reichten unter anderem von Höhenverminderungen auf max. Bauklasse III über neue Standorte für die geplante Schule sowie die höchsten Baukörper bis hin zur Errichtung von Lärmschutzwänden. Ein weiteres brisantes Thema war zudem die eventuelle Verlängerung der Urselbrunnengasse / Öffnung Fischhofgasse.

Klar hervorgehoben wurde auch, dass das bisherige Verkehrskonzept schon jetzt nicht funktioniert und auch die Pläne des Viola Parks über kein funktionierendes Verkehrskonzept verfügen. Vor allem die an der Laaer-Berg-Straße auf kleinem Raum geplanten – und bis auf den Viola Park bereits beschlossenen – drei Großprojekte (Türme Monte Laa, Preyersche Höfe und Viola Park) sowie die mögliche Verlegung der Straßenbahnlinie 67 in die Laaer-Berg-Straße lassen einen endgültigen Verkehrskollaps befürchten.