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Die Urselbrunnengasse in Wien Favoriten bekommt eine Fahrbahnerhöhung! Aufmerksame Monte Laa´er wussten schon länger von dieser Idee, bald wird sie Realität sein.

Das wichtige Thema „sicherer Schulweg“ wurde zuletzt in den Bezirksvertretungssitzungen vom 14.12.2011 und 7.3.2012 thematisiert. In der Urselbrunnengasse wird nun auf Höhe des Park Monte Laa die Fahrbahn erhöht um für mehr Sicherheit am Schulweg zu sorgen.

Am 16. Juli 2012 früh morgens rückten die Arbeiter der STRABAG in der Urselbrunnengasse 42 an und begannen mit den Bauarbeiten. Da teilweise nur ein Fahrstreifen benutzt werden kann ist sowohl für Autofahrer als auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer bis zur geplanten Fertigstellung Ende besondere Vorsicht geboten.

Das Projekt hatte schon im Vorfeld nicht nur Befürworter sondern auch Kritiker: Wie bekannt ist dieUrselbrunnengasse derzeit der einzige Zubringer zu hunderten Wohnungen in Monte Laa. Einsatzfahrzeuge wie beispielsweise die der Rettung oder der Feuerwehr könnten durch die nunmehr entstehende Fahrbahnerhöhung im Ernstfall behindert werden und dadurch wertvolle Zeit verlieren.

montelaa.biz feiert sein dreijähriges Bestehen und blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück.

Wie bekannt, hat es montelaa.biz zur Aufgabe gemacht, über Interessantes am und rund um Monte Laa zu berichten. Dazu gehört seit über einem Jahr auch der History- und Architekturbereich, in dem sich eine Menge Wissenswertes über das grüne Bergerl und das Stadtentwicklungsgebiet Monte Laa findet. Vor allen Dingen ist montelaa.biz jedoch die zu allererst geschaffene Seite seiner Art in Monte Laa – ja, montelaa.biz wird sowohl strukturtechnisch als auch inhaltlich nachkopiert, allerdings ist und bleibt montelaa.biz das Original – und wahrlich eine Seite mit Biss: Aktiv, informativ und aktuell!

Auf Trab hielten uns somit auch im letzten Jahr nicht nur die News über das aktuelle Geschehen sondern auch viele Veranstaltungen, Feste und Feierlichkeiten die in, am und rund um Monte Laa abgehalten wurden. Erwähnenswert sind dabei beispielsweise das Adventfest und die Laternenfeier des Campus Monte Laa, das Oberlaaerfest bei der Therme Wien oder auch das mit einer spektakulären Hubschrauberlandung einhergegangene Spielefest des preyerschen Kinderspitals. Zahlreiche Besucher (und das Team von montelaa.biz) zog auch das jährliche Mittelalterfest und das Oktoberfest im nahen böhmischen Prater sowie der Tendance-Ball der Tanzschule Heidenreich an, die seit wenigen Monaten auch Zumba Fitness anbietet. Ein absolutes, nicht so schnell wiederkehrendes Erlebnis war natürlich auch der sogenannte „Blutmond“, der sich in der Nacht von 15. auf 16. Juni 2011 über Wien ein klein wenig zeigte.

Die dadurch entstandenen (mittlerweile insgesamt über 250) Beiträge und Artikel wurden bereits über 80.000 mal gelesen, über 1.600 Fotos weit über hunderttausend Mal angeklickt. Zu einem der bewegendsten Themen des vergangenen Jahres wurde das Ringen, Bangen und Mitfiebern rund um das Parkpickerl für Favoriten, dicht gefolgt vom Ausbau der U-Bahnlinie U1.

Alleine im Jahr 2011 wurde montelaa.biz – ohne Suchmaschinen – rund 400.000 Mal aufgerufen, dabei blieben im Schnitt knapp 80 Besucher pro Tag (bei 1080 Seitenaufrufen pro Tag) jeweils mehr als fünf Minuten auf der Webseite um sich zu informieren oder Fotos anzusehen.

Das rege Interesse, das montelaa.biz auf unterschiedlichste Art und Weise entgegen gebracht wird, ist für uns eine Bestätigung, dass wir für den ein oder anderen Leser/in interessante Informationen zur Verfügung stellen. Vielen herzlichen Dank dafür! Wir freuen uns auf die Zukunft und blicken voller Vorfreude in das vierte und sicherlich wieder spannende und aufregende Lebensjahr von montelaa.biz 🙂

Euer
montelaa.biz-Team

PS: Ein paar kleine allgemeine Details zu montelaa.biz im Wandel der Zeit finden sich im Geburtstagsartikel vom 22.3.2011.

Widerstandskämpfer, der als einziger Häftling in Auschwitz heiraten durfte und zu dessen Ehren die im Jahre 2004 im Stadtentwicklungsgebiet Monte Laa neu angelegte Rudolf-Friemel-Gasse benannt wurde.

Das Leben Rudolf Friemel´s | Gedenken | Die Hochzeit von Auschwitz

 

Das Leben Rudolf Friemel´s

Der Widerstandskämpfer Rudolf Friemel, ein gelernter Automechaniker, wird am 11. Mai 1907 in Wien geboren. Er stößt bereits früh zu den Kinderfreunden, schließt sich später der Sozialistischen Arbeiterjugend an und tritt im Jahre 1925 der Gewerkschaft bei. Der überzeugte Sozialist wird im Jahre 1926 auch Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) und tritt auch dem republikanischen Schutzbund bei.

Nach den Februarkämpfen im Jahre 1934 flüchtet Rudolf Friemel in die Tschechoslowakische Republik (heutige Tschechoslowakei), kehrt aber bereits kurze Zeit später zurück und wird im Juli 1934 festgenommen. Rudolf Friemel wird wegen seiner Teilnahme am Aufstand zwar am 8. Oktober 1935 zu sieben Jahren Haft verurteilt, wird jedoch bald darauf begnadigt.

Ab März 1937 kämpft er im spanischen Bürgerkrieg in der Freiwilligenarmee der „Internationalen Brigaden“ auf der Seite der spanischen Republik gegen die Errichtung einer faschistischen Diktatur durch Franco, wo er einer der führenden Vertreter der revolutionären Sozialisten ist. In Spanien lernt Rudolf Friemel zudem die zehn Jahre jüngere Margarita Ferrer kennen und lieben. Mittels Fernkorrespondenz erreicht Friemel die Scheidung von seiner Frau Pauline Fucka in Österreich.

Nach der Niederlage Spaniens flüchten er und Margarita nach Frankreich, wo am 26.4.1941 auch ihr gemeinsamer Sohn Edouard zur Welt kommt. Nach der Besetzung Frankreichs wird Rudolf Friemel entsprechend seinem Rückführungsantrag schließlich am 31. Juli 1941 den deutschen Behörden übergeben und bereits am 2. Jänner 1942 in Auschwitz inhaftiert. Margarita schlägt sich mit Edourd in Deutschland durch und erreicht schließlich, dass sie zu Schwiegervater Clemens Friemel nach Wien ziehen kann.

Rudolf Friemel gehört auch in Auschwitz einer Widerstandsgruppe an und setzt sich zudem dafür ein, Margarita heiraten zu dürfen. Um seinen Antrag voranzutreiben gibt er vor, bereits in Spanien mit Margarita verheiratet gewesen zu sein, jedoch sei die Ehe nach Beendigung des Bürgerkrieges von der Regierung für ungültig erklärt worden.

Friemel´s Antrag wird schließlich stattgegeben. Über den Grund hierfür können nur Vermutungen angestellt werden, wahrscheinlich ist jedoch, dass die Nazis Auschwitz damit verharmlosen und den Antrag Friemel´s für deren Propagandazwecke nutzen wollten.

Da Rudolf Friemel Auschwitz nicht verlassen darf, wird Margarita, Sohn Edouard sowie Friemel´s Bruder und Vater der Zutritt für einen Tag und eine Nacht gewährt. Im Standesamt kommt es am 18. März 1944 um elf Uhr zur Trauung. In einem eigens geräumten Lagerbordell verbringen sie die Nacht, nach der Margarita Auschwitz wieder verlassen muss.

Wenige Monate später schlägt in Auschwitz ein Fluchtversuch fehl. Der Verdacht für dessen Organisation fällt unter anderem auch auf Rudolf Friemel, der zu diesem Zeitpunkt offenbar nicht einmal selbst flüchten wollte. Dennoch wird er am 30. Dezember 1944 vor 15000 Auschwitzhäftlingen, bekleidet mit seinem mit Rosen bestickten Hochzeitshemd, gemeinsam mit den österreichischen Mitgliedern der Widerstandsgruppe Ernst Burger und Ludwig Vesely sowie zwei polnischen Insassen am Appellplatz gehängt.

 

Gedenken

Nach Ende des zweiten Weltkrieges wird die in den Jahren 1929 bis 1931 erbaute Siedlung „Rasenstadt“ in der Neilreichgasse 100-106 in Wien Favoriten nach dem ebenfalls ermordeten Widerstandskämpfer Johann Mithlinger umbenannt. An ihn und zwölf weitere Widerstandskämpfer, darunter auch Rudolf Friemel, erinnert die am 4. August 1945 enthüllte Gedenktafel.

Im Jahre 2004 wird eine Gasse im neuen Stadtentwicklungsgebiet Monte Laa nach Rudolf Friemel benannt. Die Rudolf-Friemel-Gasse mündet sowohl in die Laaer-Berg-Straße als auch in die Emil-Fucik-Gasse und bildet die Hauptzufahrt zur Campusschule Monte Laa in der Rudolf-Friemel-Gasse 3-5.

 

Die Hochzeit von Auschwitz

Das Phänomen über die Hochzeit von Rudolf Friemel und Margarita Ferrer in Auschwitz fasziniert bis heute. Der österreichische Schriftsteller Erich Hackl beschäftigt sich ausführlich mit der Geschichte Rudolf Friemel´s in seinem Werk „Die Hochzeit von Auschwitz. Eine Begebenheit“, welches im Jahre 2002 im Diogenes Verlag erschien.

Ein einmaliges Erlebnis war dies vor allem auch für den Lagerfotografen Wilhelm Brasse, der das Hochzeitsfoto machte. Im Jahre 2009 gab er der süddeutschen Zeitung ein bewegendes Interview, in dem er auch über die damalige Ausnahmesituation sprach.

Am 14. Dezember 2011 fand die letzte Sitzung der Bezirksvertretung für Wien Favoriten in diesem Jahr statt. Interessante Themen waren unter anderem das Bezirksbudget 2012, die Südverlängerung der U1 sowie das Parkpickerl für Favoriten.

Budget 2012

Zum Voranschlag für das Bezirksbudget 2012 gab es zahlreiche Wortmeldungen. Den Anfang machte ÖVP-Bezirksrat Thomas Kohl, der das Budget 2012 (€ 15,2 Mio.) mit dem Budget von 2002 (€ 12,5 Mio.) verglich und dabei feststellte, dass dieses in zehn Jahren um nicht ganz 20% erhöht wurde. Dem gegenüber stehen zahlreiche Mehrausgaben, die unter anderem auch aus Preiserhöhungen bestehen, die ebenso Otto Normalbürger heftig zu spüren bekommt: Gas, Fernwärme, Wasser, etc. Zu den Kostensteigerungen kommen auch mehr Aufgaben hinzu. Nötig wären nicht € 15,2 Mio, sondern mindestens € 19,8 Mio. Bezirksrat Kohl sprach sich auch für mehr Transparenz im Bezirk aus, die zwar schwierig umsetzbar jedoch notwendig ist.

Die FPÖ kritisierte die teure Parkbetreuung in Favoriten, deren Evaluierung bereits vor einem Jahr von der FPÖ zwar gefordert, jedoch noch nicht umgesetzt wurde. Auch die FPÖ sprach sich für Transparenz und Verbesserung aus, merkte jedoch an, dass es dies nur geben könne solange man ein gewisses Mindestmaß an Wettbewerb zulässt. Der Steuerzahler heiße es nicht gut, wenn man gewisse Aufgaben und Aufträge nur einem gewissen Personenkreis zugänglich mache. Die FPÖ lehnt daher – wie auch die ÖVP – den Kostenvoranschlag für das Bezirksbudget 2012 ab.

ÖVP-Bezirksrat Wolfgang Baumann schloss sich seinen Vorrednern an und bekräftigte mit anschaulichen Beispielen, dass der Bezirk zu wenig Geld bekommt: Von den im Jahr 2009 in Auftrag gegebenen ampelgeregelten Fußgängerübergängen wurde bis dato ein ampelgeregelter Fußgängerübergang saniert, zwanzig weitere sind nach wie vor offen. Hier fehlen € 2,9 Mio., bei Beibehalten des derzeitigen Tempos würde die Umsetzung noch weitere zwanzig Jahre dauern. Nicht anders sieht es bei den Straßensanierungen aus: Ein Projekt ist abgeschlossen, weitere fünf Projekte sind derzeit offen. Hier besteht ein Bedarf von € 2,5 Mio., bei Beibehalten des derzeitigen Tempos würde sich die Umsetzung noch weitere acht Jahre hinziehen.

Der grüne Bezirksrat Georg Prack gab anschließend zu bedenken, dass zwar Luxusprojekte definitiv nicht im Budget vorgesehen sind, man aber Schulsanierungen etc. natürlich überlegen müsse. Er wies auch darauf hin, dass man das Budget ausgabenseitig sanieren und über Verteilungsgerechtigkeit nachdenken müsse. Weiters könne man ein- und ausgabenseitig sanieren, ohne sich in die Substanz zu schneiden. Die Grünen halten die Investitionen des Voranschlags für das Budget 2012 für sinnvoll und werden diesem daher zustimmen.

Die ÖVP merkte dazu an, dass die Pensionistenclubs der Stadt Wien, die € 440.000,– erhalten, als Luxusprojekte angesehen werden können. Rund die Hälfte des Betrags wird für Jausen und Veranstaltungen veranschlagt, während Eltern für ihre Kinder einen Essenbeitrag in Schulen und Kindergärten zahlen müssen. Die ÖVP will damit zwar nicht die Pensionisten angreifen, gab jedoch zu bedenken, dass in Relation dazu € 1,8 Mio. für ein Sanierungsbudget für Kindergärten sehr wenig erscheint.

Im Schlusswort des Bezirks wurde festgehalten, dass es sich um einen Voranschlag, dh um Schätzwerte handelt, die Transparenz bereits gegeben sei und alle von den Rednern angesprochenen Punkte bereits erledigt worden seien.

Die drei Geschäftstücke, die den Voranschlag für das Budget des Bezirks für 2012 bilden, wurden mit den Stimmen der Grünen und der SPÖ angenommen. Die FPÖ und ÖVP stimmten wie bereits angekündigt dagegen.

Verkehrsmäßige Erschließung des Laaer Berges und des Böhmischen Praters

Auf einen Antrag der ÖVP hin erfolgte seitens der Verkehrskommission die Prüfung der verkehrsmäßigen Erschließung des Laaer Berges. Die ÖVP betonte hierzu, dass der Laaer Berg derzeit nicht ausreichend an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden ist. Die Bezirksvertretung soll jedenfalls in Planungen eingebunden werden. Das wäre zum Beispiel bei den zukünftigen preyerschen Höfen wichtig um zu verhindern, dass dort dasselbe Chaos passiert wie im benachbarten Stadtentwicklungsgebiet Monte Laa. Es kann jedenfalls nicht sein, dass zuerst Wohnungen fertiggestellt werden und erst danach über die verkehrsmäßige Erschließung nachgedacht wird. Wichtig ist vor allem auch die rasche Planung des sekundären Netzes im Zusammenhang mit dem U1-Ausbau.

Zum ÖVP-Antrag betreffend eine öffentliche Verkehrsanbindung des Böhmischen Praters und zum Antrag der Grünen betreffend eine eigene öffentliche Anbindung zum Böhmischen Prater erging seitens der Verkehrskommission eine Ablehnungsempfehlung.

Parkpickerl für Favoriten

Das Thema, das sich nahezu ununterbrochen durch die Bezirksvertretersitzungen zieht, stand auch dieses Mal mit einem gemeinsamen Antrag der SPÖ und der Grünen betreffend die Detaillierung der Parkraumbewirtschaftungsstudie auf der Tagesordnung.

Aus Sicht von ÖVP-Bezirksrat Thomas Kohl ist das Parkpickerl in den inneren Bezirken sicherlich sinnvoller als in Favoriten. Zudem sollte man zuerst Park&Ride-Anlagen sowie Anrainergaragen bauen und erst danach über die Einführung eines Parkpickerls nachdenken. Dabei dürfe aber nicht auf die Wirtschaft vergessen werden.

Die grüne Bezirksrätin Anne-Marie Duperron gab zu bedenken, dass derzeit Parkplatznot vorherrsche und Favoriten im Individualverkehr ersticke. Man müsse hier die positiven Aspekte eines Parkpickerls sehen.

Bezirksrat Michael Mrkvicka (FPÖ) sprach klar aus, dass sich die SPÖ und die Grünen zum Parkpickerl bekennen, während die FPÖ und die ÖVP hier dagegen sind. Er erklärte dies mit der Tatsache, dass SPÖ und Grüne zusammen die Stimmenmehrheit haben.

Der grüne Bezirksrat Georg Prack wendete ein, dass der Individualverkehr einer der größten Feinstaubverursacher sei und die Grünen mehr Leute dazu bewegen wollen, zu Fuß zu gehen oder die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Diese Maßnahmen seien zum Schutz des Bezirkes vor Einpendlern notwendig. ÖVP-Bezirksrat Thomas Kohl widerlegte diese Aussage mit einer Studie der TU-Wien, in welcher nachgewiesen wurde, dass nicht der Individualverkehr sondern die öffentlichen Verkehrsmittel daran Schuld tragen. Insbesondere sind hier Straßenbahnen zu nennen, bei deren Bremsvorgang sehr viel Feinstaub verursacht wird.

Bezirksrat Blöschl (SPÖ) erklärte, dass die Bürger dieses Thema nicht parteipolitisch sehen sondern nur an der Parkplatzsuche interessiert sind. Ziel ist es daher, Stellplätze im öffentlichen Raum – vor allem für die Einpendler – zu regeln. Weiters dürfe man hier nicht die ausländischen KFZ vergessen, welche lt. Bezirksrat Blöschl auch einen nicht unerheblichen Anteil an Stellplätzen einnehmen.

Bezirksrat Michael Mrkvicka (FPÖ) thematisierte die Frage, was das Parkpickerl bringt und was mit den Einnahmen daraus passiert. Dazu merkte er an, dass die Einnahmen in das Zentralbudget der Stadt und nur ein Teil davon wieder zurück in das Bezirksbudget fließt. Lt. Thomas Kohl (ÖVP) sollten die Einnahmen wie vorgesehen für die Parkraumschaffung verwendet werden. Die Autos unter die Erde zu bringen, um so den öffentlichen Raum besser nutzen zu können, ist sicherlich sinnvoll.

Der Antrag von SPÖ und Grüne zur Detaillierung der Parkraumbewirtschaftungsstudie wurde im Übrigen nur mit den Stimmen von SPÖ und Grüne angenommen. Die ÖVP und FPÖ stimmten dagegen.

Ein Antrag der FPÖ betreffend die Einberufung einer Bürgerversammlung zum Thema Parkraumbewirtschaftung in Favoriten wurde mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und Grüne abgelehnt.

Sicherung des Schulweges zum Campus Monte Laa

Zwei Anträge der SPÖ betreffend die Sicherung des Schulweges zum Campus Monte Laa in der Rudof-Friemel-Gasse, konkret hinsichtlich der Querung Moselgasse / Urselbrunnengasse sowie die Kreuzung Laaer-Berg-Straße / Emil-Fucik-Gasse, wurden der Verkehrskommission zugewiesen.

U1-Südverlängerung

Die FPÖ und ÖVP beantragten gemeinsam die Einberufung einer Bürgerversammlung betreffend verkehrstechnische und bauliche Maßnahmen im Zuge des U1-Ausbaus.

Die Grünen lehnen den Antrag ab, da die Bürger (und dann nur die unmittelbar Betroffenen) erst später informiert werden sollen.

Bezirksvorsteher-Stellvertreter Josef Kaindl (SPÖ) erinnerte an die Bürgerversammlung Anfang Juli 2011 im Haus der Begegnung, bei der der Saal wegen Überfüllung geschlossen werden musste. Damals wurde mit den anwesenden Bürgern beschlossen, dass es besser ist diese Informationsveranstaltungen immer (Bau-)abschnittsweise durchzuführen. Die SPÖ lehnt daher den gegenständlichen Antrag ebenfalls ab.

Demgemäß scheiterte der gemeinsame Antrag der FPÖ und ÖVP daher an der Ablehnung von SPÖ und Grüne.

Die Beantwortung der ÖVP-Anfrage zu den weiteren Plänen bezüglich der U1-Verlängerung in Richtung Süden erfolgt in der nächsten Sitzung.

Entgegen den letzten paar Sitzungen dauerte die Dezember-Sitzung bis weit nach 18 Uhr an und hatte zudem zahlreiche hitzige Debatten zum Inhalt. Vor allem das Parkpickerl ist nach wie vor ein brisantes Thema das kaum einen Bezirksrat sprichwörtlich kalt lässt, sei es nun ob dafür oder dagegen.

„Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Erlebnisbericht handelt. Alle hier lesbaren Informationen wurden von den Verantwortlichen an die anwesenden Bürger während der Veranstaltung so weitergegeben und können von montelaa.biz nicht auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen werden.“

Der Kindergarten des Campus Monte Laa feierte am späten Nachmittag des 11. November 2011 sein Laternenfest!

 Nicht der Faschingsbeginn dominierte heute den Tag, ganz im Gegenteil: Laternen waren das absolute Highlight für die Kleinsten am Campus Monte Laa. Die Vorbereitungen konnte man bereits ein paar Stunden zuvor beobachten, gegen halb fünf Uhr nachmittags ging´s dann auch schon endlich los.

Die zahlreich erschienen Kinder nahmen auf den im Kreis aufgestellten Bänken im Park Monte Laa Platz und bestaunten die in der Mitte stimmungsvoll aufgestellten Laternen. Nach ein paar Liedern und Ringeltänzen sammelten sich die Kinder zu kleinen Gruppen und marschierten mit ihren Laternen eine kleine Runde durch Monte Laa. Auch Anrainer und Bewohner erfreuten sich an den Lichtern und Gesängen, die heute Nachmittag zwischen den Wohnhäusern wahrzunehmen waren.

Nach dem Laternenmarsch war jedoch natürlich noch lange nicht Schluss: Vor dem Türeingang zum Campus wurde noch fleißig an vielen kleinen Laternen gebastelt und fröhlichen Liedern gelauscht, während sich die stolzen Mama´s und Papa´s mit Punsch warm hielten und freudig unterhielten.