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Im Böhmischen Prater hält derzeit wieder das Mittelalter Einzug! Ritter, Gaukler, Hexen, Kaufleute und viele mehr sind dieses Wochenende dort anzutreffen. Beim bereits elften Mittelalterfest sind wieder einige bekannte und auch so manch neue Gesichter mit dabei.

Mittelalterfest 2015 im böhmischen PraterDen Auftakt machte die bereits bekannte Musikgruppe „Abinferis“, die am Freitagnachmittag ihre schwungvollen Lieder gleich zu Beginn erklingen ließ und die ersten Besucher unter anderem mit dem „gestohlenen Russlandlied“ und dem „Rock ´n´ Roll-Lied“ in ihren Bann zog. Sogar das aus dem dritten Teil der „Tribute von Panem“-Saga bekannte Lied „Hanging Tree“ gaben sie zu ihrem Besten!

Für musikalische Unterhaltung sorgen zudem auch „Narrengold“ sowie die beiden amüsanten Gaukler „Duo Obscurum“.

Mittelalterfest 2015 im böhmischen PraterDurch das Programm führt Tomberg, der Herold, der unter anderem auch die „Fahima Hexen“ ankündigt. Die Bauchtänzerinnen verzaubern das Publikum mit rauchenden Kugeln, glitzernden Tüchern und dem besonders bei Kindern beliebtem Abschlusstanz, bei dem nach Lust und Laune gemeinsam mit den Hexen im Kreis getanzt wird. Wo Mittelalter ist, sind aber auch Ritter! Die „SHS Herolde“ sind extra aus Tschechien angereist um eine bis zum Rand vollgefüllte Schatztruhe im Böhmischen Prater zu holen. Diese ist jedoch hart umkämpft – lassen Sie sich überraschen, wer der tollkühnste Ritter der quietschfidelen Truppe ist!

Mittelalterfest 2015 im böhmischen PraterFür großes Staunen und ein wahres Leuchtfeuer in Kinderaugen sorgt das heitere Zaubergaukler-Duo „Du und Ich“. Mit jeder Menge Konfetti, einem immer vollen Wasserkrug und vielerlei bemerkenswerten Zaubereien faszinieren sie jedoch nicht nur die kleinen sondern auch die großen Besucher des heurigen Mittelalterfestes!

Mittelalterfest 2015 im böhmischen PraterDie Getränkehütten und die Grillstation sorgen unter anderem mit gekühltem Bier, Pfirsichspritzern und Almdudler sowie mit verschiedenen leckeren Gerichten und saftigem Spanferkel für das leibliche Wohl. Auf dem Gelände befindet sich auch ein kleiner Mittelaltermarkt, der einen Besuch wert ist! Hier warten zahlreiche Ketten, Ringe, Schwerter, Felle und vieles mehr auf seine neuen Besitzer. Auch Seifen, Holzarbeiten und den beliebten Honigwein „Met“ kann man hier in verschiedenen Variationen ergattern. Wer genau kuckt und die Augen offen hält, entdeckt sogar einen waschechten Piraten zwischen den Ständen!

Das heurige Mittelalterfest startete mit traumhaftem Wetter und zog bereits zahlreiche Besucher in seinen Bann. Erfreuen auch Sie sich an den unterschiedlichen Shows, lassen Sie sich von den Feuerkünstlern „Taranis & Zachin“ den Atem rauben, genießen Sie die gemütliche Atmosphäre und schwingen Sie das mittelalterliche Tanzbein!

Das Mittelalterfest im Böhmischen Prater findet noch am Samstag, den 30. Mai 2015 von 10:00 bis 22:00 Uhr abends und am Sonntag, den 31. Mai 2015 von 10:00 bis 19:00 Uhr statt. Der Wegzoll beträgt für Erwachsene drei Euro. Kinder ab einer Größe von 1,20m zahlen nur die Hälfte.

Weitere Fotos finden sich hier in der Bildergalerie.

Am 29. Juni 2014 haben sich erneut die stärksten Männer Österreichs beim Tivoli im Böhmischen Prater in Wien getroffen. In fünf Wettwerben ging es nicht nur um Stärke und Kraft, sondern schließlich auch um Zeit und Ausdauer! Dieser Herausforderung stellten sich unter anderem bereits bekannte Athleten wie Thomas Wanek, Franz Moser, Markus Gruber und Oliver Hantschel.

Bei der ersten Disziplin „Taxi Pull“ mussten vier aneinander gekettete Taxi „31300“ Autos über eine Distanz von 13,5 Metern gezogen werden. Wer hier schnell war, konnte ordentlich punkten! Danach musste das sogenannte Yoke, ein 350kg schweres Eisengestell, beim „Yoke Race“ ebenfalls so schnell wie möglich 22 Meter weit getragen werden.

Für das darauffolgende Hantel heben wurde ein Zeitlimit von einer Minute vorgegeben. Dieses Mal konnten die Athleten jedoch frei zwischen einer 75kg und einer 95kg schweren Hantel wählen, die sie so oft wie möglich innerhalb der vorgegebenen Zeit hochstemmen mussten. Natürlich wurden die unterschiedlichen Gewichte später bei der Bewertung entsprechend berücksichtigt.

Die vorletzte Disziplin hielt 135kg schwere Koffer für die Muskeln der teils von weit her angereisten Athleten bereit. Auch sie mussten – im Doppelpack – so schnell wie möglich über eine Distanz von 22 Metern getragen werden. Teils verletzt und sichtlich auch bereits entkräftet, stellten sich die Teilnehmer schließlich der letzten Disziplin, den Atlas Stones. Die riesigen Betonkugeln wogen 160kg und 180kg und mussten innerhalb von einer Minute über das schon bekannte Yoke-Eisengestell gehievt werden. Auch hier durften die Athleten wieder selbst entscheiden, welche der beiden gigantischen Kugeln sie über die 110cm hohe Stange stemmen wollten.

An diesem vom Wetter leider nicht so gesegneten Sonntag wurden wieder großartige Leistungen erbracht, auf die alle Teilnehmer wahrlich stolz sein können! Wer sich nunmehr stärkster Mann Österreichs nennen darf, kann man sich bei den TV-Ausstrahlungen am 4. Juli um 22:30 Uhr auf Sixxt und am 6. Juli im ORF (Sport Bild am Sonntag) ansehen.

 

 

In der Zwischenzeit geht’s hier zu den Eindrücken in der Fotogalerie.

„Howdy!“ im Böhmischen Prater: Bei traumhaftem Wetter fand am 7. September 2013 das alljährliche SPÖ Country Familienfest beim Tivoli statt. Unter den Besuchern fanden sich nicht nur  zahlreiche SPÖ-Mitglieder, darunter auch Bezirksvorsteherin-Stv. Josef Kaindl und die Vorsitzende der SPÖ Favoriten, Kathrin Gaal, sondern auch Schlager-Ikone Ingrid Merschl.

Die Band „New West“ sorgte mit ihren stimmungsvollen Songs für einen gemütlichen Nachmittag. Zu den Liedern, unter denen sich auch bekannte Hits wie „Something in the water“ fanden, tanzten die Besucher fröhlich im Line- und Square Dance. Mit dabei waren zudem wieder die Tänzerinnen der „Hillbilly Stompers“.

Für das leibliche Wohl wurde stilgerecht gesorgt: Dollarchips, jede Menge verschiedener Wings und weitere Gaumenfreuden stillten sowohl den kleinen als auch den großen Hunger. Wie im wilden Westen üblich gab´s natürlich obendrein Jack Daniels an der Theke.

 

Mittelalterfest 2013 im böhmischen Prater

Seiner jahrelangen Tradition folgend startete der Böhmische Prater dieses Wochenende mit seinem schon weit über die Wiener Stadtgrenzen hinaus bekannten Mittelalterfest in den heurigen Sommer.

Vom 17. bis 21. Mai 2013 tummelten sich dort Hexen, Spielleut´ und Ritter, die mit ihren Darbietungen zahlreiche Besucher in ihren Bann zogen. Täglich um 13:00 Uhr wanderten sie zum Anfang und Ende des Böhmischen Praters, boten einen kleinen Auszug aus ihrem Programm und luden zum Besuch des Mittelalterfestes beim Tivoli ein. Mit dabei waren wieder die Fahima Hexen, die jedermann mit Bauchtänzen begeisterten und beim Kinderschminken große Augen und breites Lächeln in die Gesichter der Kleinsten zauberten.

Für musikalische Unterhaltung sorgten die extra aus dem Mittelalter angereisten Wutas und Narrengold. Atemberaubende Stimmung schuffen Abinferis mit ihrer umwerfenden Feuershow. Mit im Gepäck hatten sie dieses Jahr auch eine junge Tänzerin, die unter anderem auch einen Stab magisch zum Tanzen verführte. Wer am Samstag zum Böhmischen Prater schlenderte kam auch in den Genuss der musikalischen Darbietung der Tivoli Landsknechte.

Reichlich Speis´ und Trank fand sich nicht nur an den Tivoli-Hütten sondern auch im Tivoli Grill Saloon. Wer ein bisschen die Augen aufmachte fand auch Drachenblut und Hexenschweiss: Das etwas versteckte, aber unglaublich leckere Wassereis sorgte in den sonnigen Stunden für erfrischende Abkühlung.

Anhänger, Ketten und Armbänder, Schwerter und Schilde, Seifen und jede Menge mittelalterlicher Kleidung konnten an den Ständen des Mittelaltermarkts ergattert werden. Auch das mittelalterliche Schaulager der Rittergruppe „Bluat zi Bluoda“ war dort zu finden, die zwischendurch immer wieder ihr Können zeigten.

Wer durch die Gänge des Mittelaltermarkts schlenderte musste allerdings besondere Vorsicht walten lassen, trieb doch auch Torben, der Folterknecht dort sein Unwesen! Einmal nicht aufgepasst war man schon in seinen Fängen und wurde als Sklave zum Verkauf angeboten. Ob es Torben´s Patienten bei seinen Zahnbehandlungen mit großen und kleinen Schraubbohrern da besser ging sei dahingestellt.

Völlig neu war dieses Jahr jedoch nicht nur das Veranstalterteam, sondern auch der Eintritt: War die Veranstaltung bisher kostenlos, so zahlten Besucher nun im neunten Jahr 5 € Wegzoll. Auch der Besuch des Mittelaltermarkts war vom Wegzoll umfasst. Als Trostpflaster bekam man einen 3 €-Getränkegutschein, der allerdings nicht für Getränke unter 3 € eingelöst werden konnte. Informiert wurde man darüber erst beim Einlöseversuch. So handelte sich der Tivoli nicht nur bereits im Vorfeld zahlreiche Kritik von Zollunwilligen sondern auch Missmut unter zahlenden Besuchern ein.

Zu den Fotos des Mittelalterfestes 2013 geht es hier

Am 24. April 2013 versammelten sich die Bezirksräte Favoritens erneut zur Sitzung der Bezirksvertretung. Neben den zahlreich erschienen Besuchern begrüßte Bezirksvorsteher-Stv. Josef Kaindl (SPÖ) auch einen Politikerkollegen aus Leopoldstadt, der der Sitzung ebenfalls auf den Zuschauerplätzen beiwohnte.

Der üblichen Tagesordnung vorgezogen wurde diesmal die Wahl eines Stellvertreters des Vorsitzenden der Bezirksvertretung. Der zur Wahl vorgeschlagene Hans Neubauer (SPÖ) wurde einstimmig per Handzeichen gewählt. Er folgt Markus Franz (SPÖ), der seine Funktion mit dem Tag der Sitzung zurücklegte.

Ein Geschäftsstück des Bauausschusses sorgte für einige Besucher mehr in der Sitzung: Der Flächenwidmungsplan betreffend die Fußgängerzone auf der Favoritenstraße. Genau genommen handelt es sich um den Entwurf für die Festsetzung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans für das Gebiet zwischen der Laxenburger Straße, Südtiroler Platz, Favoritenstraße, Johannitergasse, Sonnwendgasse, Herndlgasse, Wielandplatz, Herndlgasse, Reumannplatz, Buchengasse, Laxenburger Straße und Quellenplatz.

Der Entwurf der Stellungnahme des Bezirks hierzu sieht unter anderem vor, dass die derzeitige Rechtslage bestehen bleiben und tw. keine Erhöhungen erfolgen sollen. Nachdem das Geschäftsstück ohne Wortmeldungen einstimmig angenommen wurde, verließen viele der betroffenen Bürger den Saal.

Ebenfalls ohne Wortmeldungen einstimmig angenommen wurde die Mitteilung der Verkehrskommission zum SPÖ-Antrag betreffend die Überprüfung der Errichtung einer Kurzparkzone in der Laaer-Berg-Straße. Gleiches geschah mit der Mitteilung der Bezirksentwicklungskommission zum ÖVP-Antrag betreffend einer neuen Volksschule und eines neuen Kindergartens für Oberlaa.

Die Umsprengelung der Wahlbezirke des zehnten Bezirks war Geschäftsstück der Bezirksvorsteherin und wurde ebenfalls ohne Wortmeldungen angenommen. Damit werden Favoriten´s Wahllokale um rund 60 Wahllokale auf nunmehr insgesamt 130 Wahllokale reduziert.

Beantwortet wurde nunmehr auch die in der letzten Sitzung vertagte Anfrage der ÖVP betreffend Baumfällungen im Rahmen der U1-Südverlängerung: Die Bäume in der Franz-Kojci-Straße und der Ada-Christen-Gasse bleiben erhalten. Damit wird den Forderungen der Bürger nachgekommen.

Ebenso sei eine zukünftige Nutzung der Grünflächen gesichert und auch neue Baumpflanzungen im Bereich der U1 geplant. Da eine genaue Oberflächenplanung jedoch noch nicht vorliegt können derzeit jedoch noch keine näheren Angaben gemacht werden.

Besucher des böhmischen Praters werden sich zukünftig über die einstimmige Annahme des gemeinsam von ÖVP und SPÖ gestellten Antrags betreffend die Errichtung einer öffentlichen WC-Anlage im böhmischen Prater freuen.

Für längere Diskussionen sorgte der Antrag der FPÖ über eine Einberufung zur Bürgerversammlung zum Thema „Parkplatznot in Favoriten“.

Die SPÖ kritisierte, dass der Antrag nur mit geändertem Bezirksnamen offenbar in vielen Bezirksvertretungen gestellt wird und lehnt den Antrag ab. Die FPÖ entgegnete, dass man gute Anträge aus anderen Bezirken auch durchaus im eigenen Bezirk einbringen kann. Zudem zeugen gleiche Anträge in mehreren Bezirksvertretungen von einem breiten Interesse. Der Bezirk hat eine Verantwortung dafür, wie entschieden wird und welche Maßnahmen gefordert sind. Gefordert werden insbesondere entsprechende Schritte für die Bezirksgrenzen zu Parkpickerl-Bezirken hin.

Bezirksrat Thomas Kohl (ÖVP) hält das Thema für nicht geeignet, um in einer Bürgerversammlung diskutiert zu werden. Bei Bürgerversammlungen sollten Lösungen präsentiert werden, dazu müsse man vorher jedoch sagen in welche Richtung das gehen soll. Da das im Antrag fehlt führe dieser so nicht zu einer Lösung.

Der grüne Bezirksrat Georg Prack wandte ein, dass bei FPÖ-Anträgen immer die gesamte Bevölkerung zu Bürgerversammlungen eingeladen werden soll. Wie das organisatorisch funktionieren soll, wisse er jedenfalls nicht. Bezirksrat Prack erinnerte daran, dass der Bezirk beschlossen hat sich dem Parkpickerl derzeit nicht anzuschließen, unter anderem den U1-Ausbau abzuwarten und später neuerlich zu evaluieren. Die Grünen waren damals skeptisch, denn aus ihrer Sicht sind Regulierungen dringend notwendig.

Lt. Bezirksrat Haidinger (FPÖ) findet man immer wieder Ausreden um die Entscheidung aufzuschieben, dabei sollte man Maßnahmen und Erfordernisse jetzt setzen. Er fordert, dass der Bezirk an einer Lösung arbeitet. Bezirksvorsteher-Stv. Michael Mrkvicka (FPÖ) betonte, dass im Antrag nichts von Parkraumbewirtschaftung steht, das zu diskutieren nicht zulässig wäre und man das daher nicht hinein interpretieren kann. Er ist sich sicher, dass die Verdrängung vom zwölften und vielleicht auch bald vom elften Bezirk in den zehnten Bezirk kommen wird. Das Parken soll jedenfalls gratis sein.

Abschließend meldete sich auch Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner (SPÖ) zu Wort und teilte mit, dass man während des Ausbaus der U1, dem Ausbau des Sekundärnetzes und der Hauptbahnhof-Baustelle einer Parkraumbewirtschaftung nicht näher treten und erst danach ein Konzept ausarbeiten kann. Wenn die FPÖ glaube sie brauche das dann solle sie die Unterschriften bringen die nötig sind. Man lasse sich von der FPÖ jedenfalls nichts aufoktroyieren.

Mit Ausnahme der FPÖ stimmten alle Parteien gegen den Antrag. Die Sitzung endete schließlich nach insgesamt etwa mehr als zwei Stunden.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Erlebnisbericht handelt. Alle hier lesbaren Informationen wurden von den Verantwortlichen an die anwesenden Bürger während der Veranstaltung so weitergegeben und können von montelaa.biz nicht auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen werden.

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