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Die Bebauung am Monte Laa geht weiter: Dort, wo sich in den letzten Jahren eine Steppe zum wild verwachsenen Areal entwickelt hat, fahren in wenigen Tagen die Bagger auf. Am 26.11.2012 beginnen die Bauarbeiten auf Bauplatz 6.

Schon der im Jahr 2010 beschlossene und wegen seiner Türme heftig umstrittene Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 hat die nunmehr unmittelbar bevorstehende Bebauung umfasst. Vor rund einem Jahr wurden bereits Mieter für die künftigen Geschäftsflächen gesucht, nun wird es schließlich ernst.

Direkt neben dem Campus Monte Laa entsteht in Bälde ein Wohn- und Geschäftsbau in massiver und geschlossener Bauweise. Das Gelände wird hierfür stellenweise um knapp zwei Meter angeschüttet. Fünf Geschäftslokale, 131 Wohnungen und 197 Parkplätze in zwei Untergeschoßen werden schließlich in dem neuen Gebäude Platz finden. Gedacht wurde auch an Spielplätze für Kleinkinder sowie Kinder und Jugendliche. Weiters wird der Neubau über Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume verfügen.

Wie zahlreiche weitere Bauten in und tw. rund um Monte Laa wird auch dieser Gebäudekomplex faktisch nur eine Zufahrtsmöglichkeit haben: Sowohl die geplante Zufahrt über die Urselbrunnengasse als auch jene über die Käthe-Odwody-Gasse sind einzig über die Laaer-Berg-Straße erreichbar.

Der aktuell gültige Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 sieht für Bauplatz 6 die Bebauungsklassen III (9 bis 16m Höhe) und IV (12 bis 21m Höhe) vor. Stellenweise wird der Baukomplex jedenfalls acht Obergeschosse aufweisen.

Detaillierte Ausführungen und allenfalls benötigte Kontaktinformationen sind den folgenden Aushängen zu entnehmen:

Bebauung Monte Laa´s schreitet voran

Bauplatz 6 des Stadtentwicklungsgebietes „Monte Laa“ am Laaer Berg wird von der Laaer-Berg-Straße, der Urselbrunnengasse und der Käthe-Odwody-Gasse sowie dem Park Monte Laa begrenzt und ist einer der letzten freien Bauplätze im Gebiet. Als noch unverbaut bleiben somit nur noch Bauplatz 2 (derzeitige Porr-Parkplatzfläche zwischen Rudolf-Friemel-Gasse und Emil-Fucik-Gasse) und die Bauplätze 3 und 5 (nebeneinander zwischen Emil-Fucik-Gasse und Käthe-Odwody-Gasse, dh direkt zwischen Campus Monte Laa und Laaer-Berg-Straße) übrig.

Diese drei letzten Bauplätze sehen die umstrittenen Türme Monte Laa´s vor. Schon im Jahr 2010 wurden geschätzt an die 1000 Stellungnahmen gegen den Entwurf abgegeben. Für mehr Bürgerbeteiligung beim nachfolgend beschlossenen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 werden derzeit mit der Petition „7915 – Rettet die Wohnqualität Monte Laa´s“ Unterschriften unter www.montelaa.biz gesammelt.

Die Bebauung von Bauplatz 6 stellt somit den Auftakt zu einer neuerlichen Bauphase am Monte Laa dar: Schon nächstes Jahr 2013 soll mit dem Bau des ersten Teils der Preyerschen Höfe begonnen werden, betroffene Anrainer und Bewohner am Monte Laa stehen den weiters geplanten Projekten Viola Park und Turmbau Monte Laa kritisch gegenüber.

Oberlaafest 2011 in Wien Favoriten

Die Therme Wien in Oberlaa wurde erst im September 2010 feierlich eröffnet. Die nächste Etappe wird nun weiter auf sich warten lassen, denn derzeit werden Ersatz-Investoren für den Bau des Thermenhotels gesucht.

Der Neubau der Therme Wien stellte den ersten Schritt des Gesamtprojektes „Oberlaa Neu” dar, in dessen zweiter Etappe ein Thermenhotel gebaut werden soll. Als dritter und letzter Schritt soll unter dem Titel „Life” ein Erlebnis- und Ausstellungsbereich zum Thema Bewegung und Sport errichtet werden.

Das erste Teilprojekt wurde mit der Eröffnung der Therme Wien Mitte September 2010 abgeschlossen. Im Wellnessareal an den Hängen des Laaerberges könnte sich nun für einige Zeit vorerst nichts mehr tun: Mirko Kovats ist zwischenzeitig aus dem Thermenprojekt ausgestiegen. Der Grund hierfür ist nicht bekannt, Gerüchten zufolge könnte jedoch die Pleite seines Konzerns A-Tec im letzten Jahr die Ursache sein.

Erst im Frühjahr 2006 wurde bekannt gegeben, dass Mirko Kovats das Thermenprojekt als Großinvestor unterstützt. Ursprünglich war von der Übernahme eines rund 55-Millionen-Euro teuren neuen Thermenhotels und der Umwandlung des bestehenden Airo-Towers in ein „Apartment-Haus” die Rede.

Während derzeit hinsichtlich des Airo-Towers nichts geplant ist, führt die Wien Holding AG mit rund zehn anderen möglichen Investoren Verhandlungen über das “Thermen-Hotel Wien Oberlaa”. Zu einer Entscheidung soll es nach Angaben der Wien Holding bereits in der zweiten Jahreshälfte 2011 kommen, Baubeginn könnte sodann schon 2012 sein.

Für dieses Teilprojekt wurde – wie auch für die Therme Wien selbst – im März 2006 ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Gewonnen hat das Architektenbüro Rüdiger Lainer + Partner. Ihr Entwurf sieht ein Drei- bzw. Vierstern-Hotel neben dem neuen Wellness-Tempel vor, das einen direkten Zugang zur Therme haben soll. Es verbindet somit die Therme mit dem bestehenden Airo-Tower und soll – auch weil es zwei große Tore zum Kurpark Oberlaa bildet – als „Portal” wirken.

Ob sich das neue Thermenhotel sodann in die am Wellnessareal befindliche Ladenzeile einfügt oder ob die Ladenzeile neu gebaut wird, ist derzeit ebenso offen wie der Baubeginn des Thermenhotels. Ursprünglich hätte dieses bereits gleichzeitig mit der Therme Wien im Herbst 2010 eröffnet werden sollen. Derzeit ist Schätzungen zufolge frühestens 2014 mit einer Eröffnung des Thermenhotels zu rechnen. Auch die Zeitung HEUTE berichtete erst jüngst in einem kurzen Artikel über diese aktuellen Entwicklungen.

Übrigens: Die Therme Wien hat mittlerweile die ersten Besucherzahlen veröffentlicht. Demnach haben in den ersten 100 Tagen bereits beachtliche 230.000 Menschen die neue Wellness-Oase in Oberlaa besucht.