Beiträge

Haltestelle Laaer-Berg-Straße Absberggasse

Am 21. April 2015 wurde in luftigen Höhen am Schild „powered by PORR“ an der rechten oberen Ecke der Fassade des Office Provider-Gebäudes (neben dem Porr-Turm) gearbeitet. Am späten Montagnachmittag (20.4.2015) wurden bereits die notwendigen Absperrungen für die Arbeitsfahrzeuge eingerichtet.

Haltestelle Laaer-Berg-Straße Absberggasse

Auf der Laaer-Berg-Straße in Fahrrichtung stadteinwärts kam es daher für den Individualverkehr zu einer Fahrbahnverengung auf Höhe der Apotheke (gegenüber Lidl). Ein Wechsel auf die Rechtsabbiegerspur in Richtung Absberggasse war somit erst kurz vor der Ampel möglich.

Auch die Fahrgäste der Buslinien 68A und 68B sind von der Absperrung betroffen gewesen. Die Haltestelle „Absbergbrücke“ in Fahrtrichtung Reumannplatz wurde um wenige Schritte weiter nach vorne, vor den Eingang zum Müller Bräu, verlegt. Da auch der Gehsteig für die Arbeiten an der Gebäudefassade gesperrt wurde, führte der Fussgänger-Weg zur verlegten Haltestelle über eine kleine abgesperrte Passage auf dem Fahrradstreifen.

Die für die Arbeiten notwendige Absperrung hielt nur kurzfristig an und wurde noch am 21. April 2015 wieder entfernt. Die Haltestellenverlegung wurde am nächsten Tag wieder aufgehoben.

Die Bebauung am Monte Laa geht weiter: Dort, wo sich in den letzten Jahren eine Steppe zum wild verwachsenen Areal entwickelt hat, fahren in wenigen Tagen die Bagger auf. Am 26.11.2012 beginnen die Bauarbeiten auf Bauplatz 6.

Schon der im Jahr 2010 beschlossene und wegen seiner Türme heftig umstrittene Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 hat die nunmehr unmittelbar bevorstehende Bebauung umfasst. Vor rund einem Jahr wurden bereits Mieter für die künftigen Geschäftsflächen gesucht, nun wird es schließlich ernst.

Direkt neben dem Campus Monte Laa entsteht in Bälde ein Wohn- und Geschäftsbau in massiver und geschlossener Bauweise. Das Gelände wird hierfür stellenweise um knapp zwei Meter angeschüttet. Fünf Geschäftslokale, 131 Wohnungen und 197 Parkplätze in zwei Untergeschoßen werden schließlich in dem neuen Gebäude Platz finden. Gedacht wurde auch an Spielplätze für Kleinkinder sowie Kinder und Jugendliche. Weiters wird der Neubau über Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume verfügen.

Wie zahlreiche weitere Bauten in und tw. rund um Monte Laa wird auch dieser Gebäudekomplex faktisch nur eine Zufahrtsmöglichkeit haben: Sowohl die geplante Zufahrt über die Urselbrunnengasse als auch jene über die Käthe-Odwody-Gasse sind einzig über die Laaer-Berg-Straße erreichbar.

Der aktuell gültige Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 sieht für Bauplatz 6 die Bebauungsklassen III (9 bis 16m Höhe) und IV (12 bis 21m Höhe) vor. Stellenweise wird der Baukomplex jedenfalls acht Obergeschosse aufweisen.

Detaillierte Ausführungen und allenfalls benötigte Kontaktinformationen sind den folgenden Aushängen zu entnehmen:

Bebauung Monte Laa´s schreitet voran

Bauplatz 6 des Stadtentwicklungsgebietes „Monte Laa“ am Laaer Berg wird von der Laaer-Berg-Straße, der Urselbrunnengasse und der Käthe-Odwody-Gasse sowie dem Park Monte Laa begrenzt und ist einer der letzten freien Bauplätze im Gebiet. Als noch unverbaut bleiben somit nur noch Bauplatz 2 (derzeitige Porr-Parkplatzfläche zwischen Rudolf-Friemel-Gasse und Emil-Fucik-Gasse) und die Bauplätze 3 und 5 (nebeneinander zwischen Emil-Fucik-Gasse und Käthe-Odwody-Gasse, dh direkt zwischen Campus Monte Laa und Laaer-Berg-Straße) übrig.

Diese drei letzten Bauplätze sehen die umstrittenen Türme Monte Laa´s vor. Schon im Jahr 2010 wurden geschätzt an die 1000 Stellungnahmen gegen den Entwurf abgegeben. Für mehr Bürgerbeteiligung beim nachfolgend beschlossenen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 werden derzeit mit der Petition „7915 – Rettet die Wohnqualität Monte Laa´s“ Unterschriften unter www.montelaa.biz gesammelt.

Die Bebauung von Bauplatz 6 stellt somit den Auftakt zu einer neuerlichen Bauphase am Monte Laa dar: Schon nächstes Jahr 2013 soll mit dem Bau des ersten Teils der Preyerschen Höfe begonnen werden, betroffene Anrainer und Bewohner am Monte Laa stehen den weiters geplanten Projekten Viola Park und Turmbau Monte Laa kritisch gegenüber.

Die Umsiedlung der Feldhamster vom Verteilerkreis Favoriten in den Volkspark Laaerberg ist bereits jetzt ein voller Erfolg: 48 kleine Nager fühlen sich in ihrer neuen Heimat pudelwohl.

Wie bereits bekannt müssen im Zuge der Bauarbeiten für die Süd-Verlängerung der U1 zahlreiche Feldhamster zu ihrem eigenen Schutz umgesiedelt werden. Das Einsammeln der putzigen Tierchen begann bereits vor einigen Wochen und soll nach wie vor noch bis Ende November andauern. Den bereits umgezogenen Feldhamstern gefällt es im Volkspark Laaerberg schon sehr gut, wie in einem Kurzbericht in der aktuellen Ausgabe der Wiener Bezirkszeitung zu lesen ist.

Die Baustellen rund um die Süd-Verlängerung der U1 machen nicht nur Anrainern zu schaffen sondern beeinträchtigen auch die Tierwelt: Dutzende Feldhamster werden nun umgesiedelt.

Im Bereich des Verteilerkreises in Wien Favoriten werden ca. 90 Tiere vermutet. Zu ihrem eigenen Schutz werden sie nun mit exklusiven Leckereien wie Nougatcreme angelockt und in den wenige hundert Meter entfernten Volkspark Laaerberg übersiedelt. Einige haben diesen Weg bereits hinter sich, bis ca. Ende November soll die Rettungsaktion komplett abgeschlossen sein. Ob die Tiere nach Fertigstellung der Bauarbeiten wieder in ihre alte Heimat zurückgebracht werden, ist derzeit noch offen.

Weitere Informationen und Details zum Thema finden sich hier im aktuellen Artikel der Wiener Bezirkszeitung.