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Nach der rund dreimonatigen Sommerpause haben sich die Bezirksräte Favoritens am 11. September 2013 wieder zur Bezirksvertretungssitzung im Amtsgebäude am Keplerplatz 5 eingefunden. Die sonst immer anwesende Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner war für diese Sitzung entschuldigt.

Wie üblich wurden zunächst die Geschäftsstücke des Finanzausschusses, des Bauausschusses, der Verkehrskommission sowie der Bezirksentwicklungskommission behandelt. Hinsichtlich der Jahresberichte und weiterer Unterlagen wurde mitgeteilt, dass diese in der Bezirksvorstehung zur Einsichtnahme aufliegen.

Für eine längere Debatte sorgte die Änderung der Geschäftsordnung der Bezirksvertretung. Bezirksrat Stefan Berger (FPÖ) kritisierte, dass damit das Recht, Anfragen zu stellen, eingeschränkt wird indem nur noch solche Sachen betroffen sein sollen, die der Kompetenz der Bezirksvorsteherin obliegen. Auch soll die Bezirksvorsteherin zukünftig Vorsitzende von Ausschüssen und Kommissionen werden können. Weiters wurde bemängelt, dass es vorab keine Äusserungsmöglichkeit zu dieser Änderung gegeben habe und damit die Demokratie abgebaut werde. Seitens der FPÖ gibt es hierzu keine Zustimmung.

Bezirksrat Thomas Kohl (ÖVP) informierte dahingehend, dass es so einen Entwurf früher schon einmal gegeben hat und dieser von allen Parteien abgesegnet wurde. Man kann jedoch seine Meinung ändern. Er hofft, dass die gelebte Praxis weiter verfolgt wird und geht davon aus, dass die Bezirksvorsteherin sicher genug zu tun hat als den Vorsitz einer Kommission oder eines Ausschusses zu übernehmen. Das müsse jedoch jeder für sich entscheiden. Das Prozedere hinsichtlich der Anträge hat sich lt. ihm verbessert. Die ÖVP stimmt der Änderung zu.

Bezirksrat Georg Prack (Grüne) ermahnte den blauen Bezirksrat Berger, seine Emails zu lesen. Schließlich besteht die Möglichkeit zur Stellungnahme bis 27.9.2013.

Abschließend klärte auch Josef Kaindl (SPÖ) darüber auf, dass in dieser Sitzung nur der Hinweis gegeben wurde, dass der Entwurf eingelangt ist und bis 27.9.2013 Stellungnahmen hierzu abgegeben werden können.

Schließlich wurden die Anfragen der ÖVP aus der letzten Sitzung beantwortet. Hinsichtlich der Ergebnispräsentation der Planung „Wienerberg-Tangente“ wurde mitgeteilt, dass mehrere Varianten zusammengetragen wurden und eine grundsätzliche Linienführung erarbeitet wurde. In diesem Zusammenhang wurde die Leistungsfähigkeit der aktuellen Kreuzung miteinbezogen. Derzeit wird an der Planung der Oberflächengestaltung gearbeitet. Einen fertigen Plan oder Termin gibt es derzeit noch nicht.

Zur Anfrage der ÖVP betreffend die Ergebnispräsentation der Planung „Altes Landgut“ beim Verteilerkreis in Wien Favoriten wurde darüber informiert, dass mit der Fertigstellung des Ausbaus der U1 im Jahre 2017 ein hochrangiger öffentlicher Verkehrsanschluss gegeben sein wird. Diesen damit gut erschlossenen Bereich zu entwickeln liegt nahe, daher wird der Verteilerkreis erschlossen. Die Planungsüberlegungen erfolgen in mehreren Schritten. Das kooperative Verfahren stellt daher keinen endgültigen Plan dar. Das weiterführende Verfahren gliedert sich in ein städtebauliches und ein architektonisches Verfahren.

Betreffend der ÖVP-Anfrage zu den Auflagen beim Spielbetrieb in der Generali Arena wurde mitgeteilt, dass eine veranstaltungsrechtliche Genehmigung vorliegt und die MA 36 hier regelmäßig kontrolliert. Für Missstände ausserhalb des Stadions ist die Polizei zuständig.

Die neu eingelangten Anfragen, die allesamt von der ÖVP gestellt wurden, werden in der nächsten Sitzung beantwortet werden. Darunter finden sich unter anderem Anfragen betreffend die Schließung des Bauernhofs im Kurpark Oberlaa und kostenfreies WLAN in Favoriten.

Zum Schluss der Sitzung wurden die von den Parteien gestellten Anträge den verschiedenen Kommissionen und Ausschüssen der Bezirksvertretung zugewiesen. Dabei wurde ein Antrag der ÖVP hinsichtlich einer Goodwillaktion für Betroffene der U1-Bauarbeiten einstimmig der Verkehrskommission zugewiesen. Ebenfalls einstimmig wurde ein ebenso von der ÖVP gestellter Antrag betreffend den Erhalt des Bauernhofs im Kurpark Oberlaa dem Umweltausschuss zugeteilt.

Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung für Favoriten findet am 23. Oktober 2013 um 16:00 Uhr im Amtsgebäude am Keplerplatz 5 statt und ist öffentlich zugänglich.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Erlebnisbericht handelt. Alle hier lesbaren Informationen wurden von den Verantwortlichen an die anwesenden Bürger während der Veranstaltung so weitergegeben und können von montelaa.biz nicht auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen werden.

Rechtzeitig zur Sommerpause haben sich die Bezirksräte am 12. Juni 2013 zur Sitzung der Bezirksvertretung versammelt. In kurzen 45 Minuten wurden sowohl Geschäftsstücke der verschiedenen Ausschüsse und Kommissionen der Bezirksvertretung als auch Anfragen und Anträge behandelt.

Thema der Sitzung war unter einem die Flächenwidmung des Kleingartenvereins Garten- und Tierfreunde bei Monte Laa. Hierbei sollen zwei Grundstücke zur Parkfläche umgewidmet werden. In der Stellungnahme des Bezirks heißt es dazu, dass bei der Verwirklichung der Zufahrt auf die Sorgen und Bedürfnisse der Anrainer Bedacht genommen werden soll und diese auch eingebunden werden sollen.

Da das Thema lt. Bezirksvorsteherin-Stv. Kaindl (SPÖ) doch etwas heikler zu sein scheint kam es zur Verlesung und Abstimmung über das Geschäftsstück, die einstimmig ausging.

Die im Rahmen der öffentlichen Auflage von 2. Mai 2013 bis 13. Juni 2013 einsehbaren Unterlagen zum gegenständlichen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7429E können hier nachgelesen werden:

  1. Plan
  2. Antragsentwurf
  3. Erläuterungsbericht
  4. Gutächtliche Stellungnahme des Fachbeirates für Stadtplanung und Stadtgestaltung
  5. Zeichenerklärung

Unter den insgesamt neun gestellten Anfragen fanden sich auch Anfragen der ÖVP zu den Auflagen beim Spielbetrieb in der Generali Arena sowie zu den Ergebnispräsentationen der Planung „Altes Landgut“ und „Wienerberg-Tangente“, welche in der nächsten Sitzung beantwortet werden.

Die Anträge der ÖVP zu Maßnahmen zum Lärmschutz beim „Alten Landgut“ und den Planungsstand betreffend den östlichen Zugang zur U1-Station „Neulaa“ wurden einstimmig der Bezirksentwicklungskommission zugewiesen.

Ebenfalls einstimmig wurde der ÖVP-Antrag betreffend die Überprüfung der Kreuzung Gudrunstraße / Absberggasse der Verkehrskommission zugewiesen.

Zum Ende der Sitzung wünschten sowohl Bezirksvorsteherin-Stv. Josef Kaindl (SPÖ) als auch Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner (SPÖ) allen Bezirksräten einen schönen erholsamen Sommer und bedankten sich gleichzeitig für die gute Arbeit im ersten Halbjahr.

Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung für Favoriten findet am 11. September 2013 um 16:00 Uhr im Amtsgebäude am Keplerplatz 5 statt und ist öffentlich zugänglich.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Erlebnisbericht handelt. Alle hier lesbaren Informationen wurden von den Verantwortlichen an die anwesenden Bürger während der Veranstaltung so weitergegeben und können von montelaa.biz nicht auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen werden.

Am 12. Juni 2012 fand erneut eine Informationsveranstaltung rund um die Südverlängerung der U-Bahnlinie U1 statt. Thema waren die Streckenabschnitte U1/9 (Station Altes Landgut) und U1/10 (Station Troststrasse).

Die rund eineinhalb Stunden dauernde Informationsveranstaltung begann mit einer kurzen Präsentation der beiden Streckenabschnitte. Anschließend standen Experten (Bauleitung, Wiener Linien, Visualisierung) und Ombudsmänner für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Abseids des Podiums fanden sich auch Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner, Bezirksvorsteherin-Stv. Josef Kaindl, der Vorsitzende der Verkehrskommission (BR Blöschl) sowie Vertreter der Polizei, die ebenfalls das Wort ergriffen.

Die Diskussionen zogen sich durch viele verschiedene Themenbereiche. So wurde neben dem Ersatzverkehr während der U1-Sperre im Sommer auch das Parkpickerl und die mögliche Anspannung der Parksituation im Bereich der U1-Verlängerung angesprochen. Hierzu verwies BR Blöschl auf die Grundentscheidung des Bezirks, das Parkpickerl nicht einzuführen. Am Stadtrand soll es ein Park & Ride-System geben und auch die Zubringer werden sich ändern, nähere Angaben können aber derzeit noch nicht gemacht werden. Da die Entscheidung über die Endstation bei der Therme Wien erst vor Kurzem gefällt wurde, befindet sich auch die Oberflächengestaltung der Stationen Neulaa und Oberlaa derzeit noch in Planung.

DI Scheidl betonte, dass man alles Mögliche tun werde, um die Beeinträchtigung der Anrainer durch die Bauarbeiten möglichst gering zu halten. Vor allem soll auch ein Durchzugsverkehr vom Verteilerkreis zum Reumannplatz durch die Nebengassen verhindert werden.

Die enge Situation und die ständigen Verkehrsübertretungen am Hebbelplatz belasten die Anrainer derzeit enorm. Die Polizei führt hier jedoch bereits intensive Überwachungen durch und bemüht sich selbstverständlich weiterhin um eine Verbesserung der Lage. So wird auch an stets an der Beschilderung im gesamten Baustellenbereich gearbeitet. Probleme bereitet zudem das Stauaufkommen am Verteilerkreis. Der Top-Anschluss zur Tangente ist gleichzeitig auch ein verstopfter Verkehrsknotenpunkt, als Lösung wird jedoch nur an Autofahrer appelliert die Kreuzungsplateaus freizuhalten.

Sorge bereiteten den Favoritnern auch die Bäume. Eine alte Linde beispielsweise, die den Anrainern besonders am Herzen liegt, bleibt erhalten. Auch Bezirksvorsteherin Mospointner ist die Erhaltung derart alter Zeitgenossen ein großes Anliegen. Bäume die jedoch für die Bauarbeiten weichen müssen, werden zumindest nachgesetzt. So gibt es derzeit den Auftrag, 158 Ersatzbäume zu pflanzen.

Die Sperre der Favoritenstraße wird sich noch einige Zeit hinziehen. Im Bereich der Angeligasse wird sie voraussichtlich mit 1.4.2015 provisorisch geöffnet, im angrenzenden Bauabschnitt (Altes Landgut) dauert die Sperre etwas länger an (2015 bzw. ev. auch bis 2016).

Nach Fertigstellung der Bauarbeiten wird die Favoritenstraße wieder über einen Fahrstreifen in jede Richtung verfügen sowie Platz für Bäume, Radwege und einen breiten Gehsteig bieten. Lt. derzeitigem Stand soll die Straßenbahnlinie 67 dann nur noch bis zum Reumannplatz, jedoch nicht mehr über die Favoritenstraße fahren.

Im Rahmen der zuvor stattgefundenen Projektpräsentation des Viola Parks, für den die U1-Verlängerung ein wesentliches Rückgrat darstellt, verriet Bezirksvorsteherin-Stv. Josef Kaindl auch bereits einen möglichen (noch nicht fixierten) Termin für die Eröffnung der Südverlängerung: 3. September 2017.

Den Veranstaltern gebührt jedenfalls großes Lob: Da bis dato der große Saal im Haus der Begegnung immer maßlos überfüllt war, wurde nunmehr die FH Campus Wien beim Verteilerkreis als Veranstaltungsort ausgewählt. Stehen musste somit niemand mehr, hunderte Besucher und Interessierte füllten die Plätze jedoch nahezu komplett aus. Auch die vorhandene Klimaanlage, mehr Platz bei den Informationstafeln, das freundliche moderne Ambiente, drei große Videotafeln und die dieses Mal in ausreichender Menge aufliegenden Informationsunterlagen haben die Anrainer sichtlich erfreut.

 „Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Erlebnisbericht handelt. Alle hier lesbaren Informationen wurden von den Verantwortlichen an die anwesenden Bürger während der Veranstaltung so weitergegeben und können von montelaa.biz nicht auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen werden.“

 

Details zu den derzeit aktuellen Bauabschnitten können den Informationsbroschüren der Wiener Linien entnommen werden:

 

Station „Alaudagasse“

 

 

Station „Altes Landgut“

 

Station „Troststraße“

 

Weitere Fotos von der Veranstaltung:

Zahlreiche Überlegungen, Ideen und Gespräche haben ein neues Bau-Projekt am Laaer Berg hervorgebracht, den sogenannten „Viola Park“! Die Entwürfe zum neuen Bauvorhaben kann man sich bei der Projektvorstellung kommende Woche in der Generali Arena ansehen.

Dass bei der Generali Arena in naher Zukunft die Bagger auffahren würden, wussten wenige schon vor langer Zeit. Vor rund einem Monat erschienen Artikel in der Bezirkszeitung und der Bezirksblatt, die von einem möglichen Einkaufszentrum berichteten. Jetzt aber ist die Katze endgültig aus dem Sack: Das neue Projekt nennt sich „Viola Park“ und soll direkt bei der Generali Arena (Areal zwischen Altem Landgut / Südosttangente / Laaer-Berg-Straße / Theodor-Sickel-Gasse / Enderlich-Gasse / Ludwig-von-Höhnel-Gasse) errichtet werden.

Auf einer Gesamtfläche von rund 200.000 m² sind Wohnbauten, ein Nahversorgungszentrum, ein Sportgymnasium und jede Menge Grünfläche geplant. Derzeit berichten auch die Wiener Bezirkszeitung und das Wiener Bezirksblatt in ihren aktuellen Ausgaben über das Projekt.

Projektvorstellung 11.-13. Juni 2012

Erste Einblicke in den Viola Park werden nächste Woche im Rahmen einer Projektvorstellung in der Generali Arena gewährt. Am 11. Juni 2012, dem ersten Tag der insgesamt dreitägigen Projektvorstellung, werden die Anrainer der umliegenden Kleingärten und Gemeindebauten informiert. Am Dienstag, den 12. Juni 2012 stehen dann Architekten und Experten für Fragen zur Verfügung. Am letzten Tag wird die Projektvorstellung frei zugänglich und von Architekturbüro- und FAK-Vertretern begleitet werden. montelaa.biz wird natürlich weiterhin berichten!

Veranstaltungsinfo:

Termin: 12. Juni 2012, 13 bis 19 Uhr (Projektpräsentation um 17 Uhr) und 13. Juni 2012, 12 bis 17.30 Uhr

Ort: Generali Arena (Fischhofgasse 12, 1100 Wien), Raum Viola-Event (Ost-Tribüne, 1. Stock)