Weiter Forderungen nach öffentlicher Anbindung am Monte Laa

Die Bürgerinitiative „Attraktive Öffis in den Böhmischen Prater“ hatte erst am Montag rund 1600 gesammelte Unterschriften für eine bessere öffentliche Anbindung des Böhmischen Praters an Stadträtin Brauner übergeben. Die Grünen haben hierzu einen entsprechenden Antrag eingebracht, der von der SPÖ abgelehnt wurde. Nach vorgelegten Machbarkeitsstudien kann eine Buslinienführung beim Böhmischen Prater ohne Parkplatzverlust durchgeführt werden.

Dass dies möglich ist, zeigt auch das Beispiel des Praterbusses. Wie bekannt, finanzieren die Grünen einen eigenen Shuttlebus, der seit dem erstem Mai 2010 an Samstagen und Sonntagen Besucher vom Reumannplatz bis zum Böhmischen Prater und retour fährt. Nach Mitteilung der Grünen haben in 19 Tagen Betrieb bereits 3.767 Personen dieses kostenlose Angebot genutzt. Dies ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass eine attraktive öffentliche Anbindung nicht nur notwendig ist, sondern auch angenommen wird und großer Bedarf besteht. Ein diesbezüglicher in der heutigen HEUTE erschienener Kurzartikel kann hier nachgelesen werden.

Die öffentliche Erschließung des Monte Laa war ebenso Gegenstand in der Sitzung des Wiener Gemeinderats am 29.6.2010. Ein diesbezüglicher Antrag der ÖVP, der den zuständigen Stadtrat auffordert, für eine bessere verkehrsmäßige Erschließung des Laaer Bergs Sorge zu tragen, wurde einstimmig angenommen. Laut Gemeinderat Hoch (ÖVP) könnte in einem ersten Schritt „die Straßenbahnlinie D von der Gudrunstraße über die Absberggasse zur Laaer-Berg-Straße und in weiterer Folge zum Monte Laa bzw. Oberlaa verlängert werden“. Weiters wurde erneut auf die Problematik der Überlastung der Buslinie 68A hingewiesen, die das Gebiet auf Grund der dynamischen Entwicklungsphase die der Monte Laa gerade erlebt (Hochhausbau, neue Nutzung des Areals des Preyer´schen Kinderspitals sowie der ehemaligen Ankerbrotfabrik) nicht ausreichend versorgen wird können. Die Umsetzung des gegenständlichen ÖVP-Antrages wird laut Gemeinderat Hoch auch dem Erholungsgebiet des Böhmischen Praters zu Gute kommen.

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