Stadtrat Schicker spricht über Flächenwidmungsplan 7915 – Monte Laa

Die Türme des mittlerweile beschlossenen Flächenwidmungs- und Bebauungsplans Nr. 7915 für das Gebiet Monte Laa sorgen weiterhin für Diskussionen. DerStandard hat Stadtrat Rudolf Schicker getroffen und mit ihm über die Themen Verkehrspolitik, Bebauung und öffentliche Anbindung gesprochen.

Im Rahmen dieses Gespräches wurde auch Monte Laa thematisiert. So ist im Artikel von derStandard.at auszugsweise folgendes zu lesen:

„Schicker ist in freundlicher Wahlkampfstimmung, aber ein Hauch von Unmut huscht über sein Gesicht, wenn es um die Kritik an Bauvorhaben, etwa am Monte Laa, geht. Dort beschweren sich gerade Anrainer, dass statt einem ursprünglich geplanten Turm drei neue gebaut werden – zu viel Schatten würden sie auf die bestehenden Wohnungen werfen, zu eng werde es außerdem. Schicker seufzt. „Das ist ein typisches Problem. Die, die bereits wo eingezogen sind, beschweren sich – und vergessen dass auch andere Wohn- und Lebensraum brauchen“. Im Fall Monte Laa sei den Anrainern außerdem von Vornherein bekanntgegeben worden, wie in Zukunft gebaut werde.“

(Quelle: derStandard.at, Artikel Anita Zielina „New York als rotes Stadtbau-Vorbild“ vom 24.8.2010)

 

Ursprünglich sah ein gültiger Plan aus dem Jahre 2002 einen Doppelturm mit einer Höhe von 110m direkt auf der Überplattung der Tangente vor. Nachdem dieser Doppelturm nicht verwirklicht werden konnte und der Plan aus dem Jahre 2002 wegen Nichtrealisierung bis zum 31.7.2009 seine Gültigkeit verlor, trat der ursprüngliche Plan aus dem Jahre 1999 wieder in Kraft, welcher keine Türme vorsah. Die ersten Wohnbauten auf den ehemaligen Porr-Gründen wurden im Jahre 2003 bezogen. Die über die Jahre laufend eingezogenen Anrainer wurden großteils weder aktiv noch auf Anfrage über den damals aktuell gültigen Plan aus 2002 mit dem vorgesehenen Doppelturm informiert.Der neue Planentwurf Nr. 7915 sah sodann drei Einzeltürme mit einer Höhe von 110m an der Laaer-Berg-Straße vor. Dieser Plan wurde unter laufenden Protesten und heftiger Kritik der Anrainer und Bewohner schlussendlich am 30. Juni 2010 vom Wiener Gemeinderat – verglichen mit dem Entwurf – in abgeänderter Form beschlossen.

Gemäß dem aktuell gültigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7915 können die Türme nunmehr eine Höhe von 110m (jener auf der Überplattung), 100m (jener an der Rudolf-Friemel-Gasse) und 65m (jener Richtung Urselbrunnengasse) aufweisen. Um sich diese Höhen einigermaßen vorstellen zu können ist ein Vergleich mit dem bereits bestehenden Porr-Turm hilfreich: Dieser weist eine Höhe von knapp über 70m auf.

Nach den den Bewohnern und Anrainern im Rahmen einer Ende Jänner bis Mitte Februar 2010 stattgefundenen Ausstellung erteilten Informationen sollen die Türme selbst nicht als Wohnflächen sondern als Büroflächen dienen sowie ein Einkaufszentrum beinhalten. Die Artikel auf montelaa.biz zu diesem Thema können via Klick hier gesammelt nachgelesen werden. Um den ganzen Artikel über das Gespräch mit Stadtrat Rudolf Schicker auf derStandard.at zu lesen.

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