Parkpickerl ohne Bürgerbeteiligung?

Der Streit ums Parkpickerl geht in die nächste Runde. In den Randbezirken wird weiterhin heiß diskutiert und geprüft, wie bekannt sollen die Einnahmen aus der zusätzlichen Parkraumbewirtschaftung die billigeren Öffis in Wien finanzieren.

Das ursprüngliche Wahlversprechen der Grünen – die 100€-Jahreskarte – wird aller Voraussicht nach zur 365€-Jahreskarte für Öffi-Vielfahrer und zum teureren Einzelfahrschein für gelegentliche Öffi-Fahrgäste.

Das Budget für diese neuen Tarife soll die Erweiterung des Parkpickerls schaffen. Inwieweit sich die Bezirksvorsteher hier gegen Rot-Grün samt grüner Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou behaupten werden können wird sich noch weisen, ein diese Woche in der Zeitung HEUTE erschienener Artikel zum Parkpickerl-Streit in Ottakring lässt jedoch um die vielgepriesene Bürgerbeteiligung, die nebenbei erwähnt auch im zehnten Bezirk zum Tragen kommen soll, bangen.

Auch der Standard hat sich in einem aktuellen Artikel dem brisanten Thema gewidmet.

Das Parkpickerl für Favoriten war zudem bereits mehrmals Thema in den Sitzungen der Bezirksvertretung im Zehnten, die nächste Sitzung findet übrigens bereits am kommenden Mittwoch (7.9.2011) um 16:00 Uhr im Amtsgebäude am Keplerplatz 5 statt und ist öffentlich zugänglich.

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