Die verbesserte Positionierung der fünf neuen Hochhäuser des Projekts Monte Laa war Anlass für eine Präsentation, die am 28. Jänner von der Firma PORR Solutions gemeinsam mit dem Architekten Albert Wimmer eröffnet wurde.

„Wir sind stolz, etwas zu schaffen, das wieder zusammenbringt, was durch die Autobahn einmal getrennt wurde“, so Wimmer.

 Neben den bereits errichteten kleineren Wohnbauten und der angrenzenden Campus-Schule werden auf der Überplattung der A23 fünf Hochhäuser, unterbrochen von niederen Bürobauten, die neue Silhouette von Favoriten prägen. Die Anforderungen an Schallschutz, Windschutz und minimierter Beschattung sowohl der Wohnbebauung als auch der Campusschule, führten zu Überlegungen der Umschichtung der Kubaturen bei den Hochhäusern, wobei das Gesamtvolumen ident blieb. Daneben war es ein gestalterisches Ziel, durch Verringerung der Gebäudehöhen der Bebauung an der Laaer-Berg-Straße einen „Mauereffekt” zu vermeiden.

 

4000 Arbeitsplätze

Der neue Stadtteil bietet in der Endphase 850 Wohneinheiten und Platz für rund 4000 Arbeitsplätze. In dem jetzt zur Realisierung anstehenden Teil wird neben Büros auch eine soziale Infrastruktur geschaffen, ebenso ist Raum für die Nahversorgung der neuen Einwohner vorgesehen. Der zentral gelegene Park bildet die grüne, attraktive Mitte dieses Quartiers. Interessierte können die Ausstellung übrigens noch bis zum 17. Februar in der Eingangslobby des PORR-Hochhauses in der Absberggasse 47 besuchen.

Ausstellung Porr

(Artikel/Fotos aus: meinBezirk vom 10.02.2010)

Der erste Presseartikel zu unserem Anliegen wurde in der Heute vom 10.02.2010 veröffentlicht. Wir die Bürger/Nachbarn sind bemüht unser Anliegen bestmöglich vor der Stadtpolitik zu vertreten und auch dafür einzutreten.

Vom Kindergarten bis zum Ende der Schulpflicht soll künftig an einem Ort unterrichtet werden – Ob Gymnasien dabei sein werden, weiß man nicht..

Die Koordinatoren verdienen insgesamt 150.000 Euro Wien – Das Schulsystem ist im Umbruch, das beweisen erste Gehversuche mit der gemeinsamen Schule der Zehn- bis 14-Jährigen (siehe Artikel unten). Dazu passend ist also auch das Bestreben der Wiener Stadtregierung, das Schulgesetz zu ändern. Noch dazu, da Bildung auch bei der Klubtagung der SPÖ im burgenländischen Rust kommende Woche mit dem Gratis-Kindergarten prominent thematisiert werden soll.

Eine der Neuerungen im Schulgesetz: Der Campus wird verankert. Die Definition ist laut Gesetzesentwurf: „Ganztägige Schulformen (…) und ganztägige Kinderbetreuungseinrichtungen (…) können als gemeinsame Bildungseinrichtungen geführt werden und führen die Bezeichnung Campus.“

Dafür steht aber schon fest, dass es drei Verwaltungsfunktionen geben soll: einen Campusleiter für Wien und zwei Campusadministratoren für jeden Standort. Auch das Thema Gehälter ist geklärt: Jährlich 70.000 Euro brutto für den Leiter und 40.000 Euro für die Administratoren.

Ein derartiger Campus für Null- bis Zehnjährige soll kommendes Schuljahr in Monte Laa eröffnen. Ein weiterer startet im Herbst 2010 im Nordbahnhofgelände, dort werden auch Zehn- bis 14-Jährige unterrichtet. Im innerstädtischen Bereich gibt es zwar vier Standorte, die unter „Campus“ laufen, diese sind aber Volksschulen mit einer speziellen Nachmittagsbetreuung. Denn die Idee hinter dem Campus-Modell ist, dass Eltern künftig weder Taxi spielen müssen, noch den Nachhilfelehrer geben, beziehungsweise suchen müssen. 

Sowohl Sport- und Musikangebot als auch Hausübungs-Betreuung werden in der Schule angeboten. Vorreiter Privatschulen Campus-Vorreiter sind konfessionelle Privatschulen, wie etwa die katholische Privatschule Friesgasse, wo vom Kindergarten über Hauptschule bis zur AHS alle Schulformen vertreten sind, oder die jüdische Zwi-Perez-Chajes-Schule im Wiener Prater.

Stadtschulratspräsident-Vize Walter Strobl (VP) bezeichnet das Wiener Campus-Modell als „vollkommen unklar und unausgegoren“ . Ein Campus mache nur dann Sinn, wenn auch Bundesschulen (Unter- und Oberstufe Gymnasien, Berufsschulen) mit eingebunden seien. Eine bundesgesetzliche Regelung für derartige Kooperationen fehlt aber. Ausnahmen bilden die Schulversuche Neue Mittelschule und Kooperative Mittelschule.

Hier gibt es Auffassungsunterschiede zwischen SPÖ und ÖVP, was die weiterführenden Schulen betrifft. Wo die SPÖ längerfristig die Gesamtschule etablieren will, möchte die ÖVP nach wie vor die Trennung Hauptschule und AHS beibehalten, allerdings mit „innerer Differenzierung“.

Nun wollen sich dem Vernehmen nach Schulstadträtin Grete Laska (SP) und der Wiener VP-Chef, Wissenschaftsminister Johannes Hahn, annähern. Seit Jahren gibt es allerdings keine Annäherung beim Thema Schulentwicklungsplan (Schep), in dem festgelegt werden soll, wie man auf Schülerströme reagiert, wo man Schulen braucht, wie viele Lehrer man einsetzt. Der Schep wurde vor elf Jahren vom Gemeinderat beschlossen, aber nie umgesetzt. Nicht nur die ÖVP, sondern auch SP-Lehrergewerkschafter fordern einen Maßnahmenplan für die kommenden Jahre.

Analysen gebe es, sagt Laskas Sprecherin Monika Sperber. Das Schulsystem sei eben dynamisch. So einfach wie in der Stadtentwicklung könne man bei Schulen keinen Plan erstellen.

(Marijana Miljkovi?, DER STANDARD)

Die Laaer-Berg-Straße wurde Ende Oktober 2008 bereits im Bereich zwischen der Absberggasse und der Urselbrunnengasse saniert und verbreitert. Die Bauarbeiten entlang der PORR-Gründe Monte Laa dauerten bis in den späten Sommer 2009 hinein an und brachten im Ergebnis zusätzliche Fahrspuren, Verkehrsinseln, Fußgängerübergänge und einige neue Ampeln mit sich. Nunmehr wird an weiteren Sanierungsplänen für die Laaer-Berg-Straße Richtung Reumannplatz bereits fleißig gearbeitet. Dabei soll der Bereich von der Absberggasse bis zur Kennergasse (Kreuzung Laaer-Berg-Gymnasium) saniert werden. Der Bezirk investiert hierfür voraussichtlich mehrere tausend Euro.

Ergänzend hierzu anbei ein Artikel aus der heutigen Kronenzeitung (Wien Krone, 14.5.2010, Ausgabe Nr. 17.973).