Flächenwidmungsplan 7915, Bezirksvertretungssitzung

Am 3.März fand die Bezirksratssitzung statt. Bei dieser ging es neben dem Haushaltsfinanzplan und weiteren Bezirksthemen auch um das aktuelle Widmungsplanverfahren 7915. In diesem Widmungsplan 7915 sollen nun 3 (Büro)Türme mit je max. 110 Meter Höhe gebaut werden, zwischen den Türmen sind dann (Büro)Gebäude nach Bauklasse III geplant.

Während der gut 1-stündigen Diskussion wurde seitens der Oppositionsparteien immer wieder auf die Probleme (Schatten, Wind, Lärm, öffentliche Verkehrsanbindung) bei diesem Bauvorhaben hingewiesen welche man bereits zum Teil in der Wienerberg-City hatte. Mehrere Bewohner Monte Laa´s waren bei dieser Bezirksratssitzung Live dabei um den ganzen Diskussionsablauf verfolgen zu können. Die aktuell „stimmstärkste Partei“ entgegnete all den Punkten mit einer üblichen Aussage für solche Fälle „ Das stimmt doch so gar nicht“. Einen Antrag durch eine Oppositionspartei eine neuerliche Prüfung des Widmungsplanes durchzuführen wurde durch die derzeit „stimmstärkste Partei“ in einer Abstimmung abgelehnt.

So sagte eine Mitglied der „stimmstärksten Partei“: Bei diesem Bauvorhaben wurde wie auch bei all den anderen sehr wohl auf die Bürger/Bewohner geachtet und dass hier auf die Erhaltung der Wohnqualität geachtet wurde, eben darum wurde ein neuer Widmungsplan beantragt um die Schattensituation zu verbessern, den nach derzeit gültigem Widmungsplan hätte man mehr Schatten als nach dem neu beantragten. Das von der BI Monte Laa erstellte 3D-Model wurde auch als nicht ganz richtig (worauf die BI stets hinwies) hingestellt, es wurde aber kein eigenes Schattenmodel der Firma Porr zur Verfügung gestellt, auch dann nicht als die „BI Monte Laa“ nochmals darum ersuchte. Nach einer längeren Diskussion der einzelnen Parteibezirksräte wurde von Seite der „stimmstärksten Partei“ eine neun mögliche Stellungnahme vorgeschlagen, darin sollte stehen „Die beiden südlichsten Türme sollen nicht höher werden als das derzeitige Porr-Hochaus (ca. 70m) die Gebäude zwischen den Türmen sollen aber nach wie vor nicht die Bauklasse III überschreiten, die Kubatur soll bei diesen Gebäuden unverändert bleiben, die Auskragungen der Türme sei zu reduzieren.

„Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Erlebnisbericht handelt. Alle hier lesbaren Informationen wurden von den Verantwortlichen an die anwesenden Bürger während der Veranstaltung so weitergegeben und können von montelaa.biz nicht auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen werden.“

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