Bezirksvertretungssitzung 07.09.2011

Nach der wohlverdienten Sommerpause haben sich die Favoritner Bezirksräte am 7. September 2011 wieder zur Sitzung der Bezirksvertretung im Amtsgebäude am Keplerplatz eingefunden. Dabei war insbesondere der U1-Ausbau, die Schließung von Postämtern und eine Hundeverbotszone für die Moselgasse 2-4 Thema.

Den Beginn der Sitzung prägten eine ergreifende Rede vom Vorsitzenden Josef Kaindl und Standing Ovations aller Anwesenden für den nach schwerer Krankheit verstorbenen ehemaligen Bezirksrat Dr. Ernst Maurer (SPÖ). Er wirkte von 1978 bis 1994 in seinem Heimatbezirk als Bezirksrat, hatte von 1993 bis 1994 die Funktion des Bezirksvorsteher-Stellvertreters inne und war anschließend bis 2010 als Abgeordneter zum Wiener Landtag und Gemeinderat tätig.

 

U1-Verlängerung

In der nächsten Stunde wurden u.a. wie gewohnt die Geschäftsstücke der Kommissionen und Ausschüsse der Bezirksvertretung sowie die Anträge und Anfragen der Parteien abgearbeitet. Dabei war auch die U1-Südverlängerung erneut Thema. So wurde beispielsweise auf Antrag der FPÖ das Thema Baumsetzungen in der Favoritenstraße nach Beendigung des U-Bahn-Bau´s vom Reumannplatz bis zum Verteilerkreis einstimmig dem Umweltausschuss zugewiesen.

Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner tätigte bei der Bürgerversammlung zum U1-Ausbau am 5. Juli 2011 bekanntlich die Aussage „Die U1 fährt bis zur Therme Wien“. Da man lt. Bezirksrat Rudolf Wieselthaler nunmehr wissen möchte wie es in dieser Angelegenheit weitergeht, beantragte die ÖVP in der Bezirksvertretungssitzung am 7.9.2011 die Abhaltung einer neuerlichen Bürgerversammlung.

Die SPÖ sprach sich mit dem Argument, dass derzeit noch keine neuen Informationen vorliegen, gegen die Abhaltung einer zeitnahen Bürgerversammlung aus. Die Grünen schlossen sich dieser Begründung an, betonten jedoch dass die regelmäßige Information für Bürger und Anrainer wichtig ist. Der Antrag der ÖVP wurde somit mit den Stimmen der SPÖ und der Grünen abgelehnt.

 

Hundeverbotszone für „Cubino“

Lt. Mitteilung der FPÖ haben sich Anrainer über die Zustände im kleinen Park der Moselgasse 2-4 (Wohnbau „Cubino“) beschwert. Demnach werden die lose in die Erde gesteckten Hundeverbotsschilder des Magistrats regelmäßig entfernt und der Park trotz Verbot immer wieder als „Hundeklo“ verwendet. Ärgerlich ist dies insbesondere auch deshalb, da sich beim nahegelegenen Laaer Wald eine weitläufige Hundezone befindet. Fix montierte Hundeverbotstafeln sollen den Park beim „Cubino“ in der Moselgasse 2-4 in Zukunft sauber halten. Die FPÖ beantragte daher eine Hundeverbotszone zu erlassen bzw. diese entsprechend zu kennzeichnen. Der Antrag wurde einstimmig dem Umweltausschuss zugewiesen.

 

Schließung von Postämtern

Wie in einem akutellen Bericht auf ORF.at zu lesen ist, droht einigen Postämtern in Favoriten – darunter auch das für das Stadtentwicklungsgebiet Monte Laa am Laaer Berg zuständige Postamt in der Gellertgasse – die Schließung. Die Bezirksvertretung Favoriten spricht sich nun in einer Resolution gegen die Schließung weiterer Postämter in Favoriten aus. Der diesbezügliche gemeinsame Resolutions-Antrag aller Parteien wurde in der Bezirksvertretungssitzung am 7.9.2011 selbstverständlich einstimmig angenommen.

 

„Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Erlebnisbericht handelt. Alle hier lesbaren Informationen wurden von den Verantwortlichen an die anwesenden Bürger während der Veranstaltung so weitergegeben und können von montelaa.biz nicht auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen werden.“

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